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B2B-SEO: Mehr Traffic & Sichtbarkeit für B2B-Unternehmen

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Ein durchdachtes B2B-SEO und B2B-Content-Marketing sind wichtig, um mit der eigenen Webseite bei Google zu ranken. Hierbei geht es unter anderem um guten Content sowie eine professionelle Keyword-Recherche, aber auch um andere essenzielle SEO-Bereiche. Jedoch unterscheidet sich SEO für B2B und B2C insbesondere bei der Identifikation der Suchintentionen und Erstellung von gutem Content.

In diesem Artikel erläutern wir Euch, warum sich B2B-SEO lohnt, welche Unterschiede beim SEO für B2B und B2C bestehen und wie Ihr Eure B2B-Suchmaschinenoptimierung auf Vordermann bringen könnt.

Was ist B2B-SEO?

Der Begriff B2B-SEO bezeichnet die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für B2B (Business-to-Business), wobei der Begriff SEO alle Maßnahmen beschreibt, die ein Unternehmen durchführt, um besser in der organischen Suche der Suchmaschinen zu ranken. Denn ein gutes Ranking ist wichtig für die Sichtbarkeit eines Unternehmens, d.h. es wird von der Zielgruppe wahrgenommen und kann Konversionen erzielen und Umsatz generieren. Die Suchmaschinenoptimierung für B2B weist dabei nochmals Besonderheiten und Unterschiede im Vergleich zum SEO für B2C auf.

b2b seo content
Abb. 1: B2B-SEO-Content mit direkter Ansprache der Kundenbedürfnisse.

Sollte Eure Frage „Was ist SEO?“ noch nicht ausführlich geklärt worden sein, könnt Ihr zusätzlich unseren Leitartikel zum Thema lesen. Bevor wir genauer auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei B2B-SEO und B2C-SEO eingehen, möchten wir klären, warum B2B-SEO essenziell für ein Unternehmen ist. Im Anschluss daran klären wir dann, welche 4 Bereiche die wichtigsten bei SEO für B2B-Websites sind.

Warum benötigt ein Unternehmen unbedingt B2B-SEO?

B2B-SEO lohnt sich für Euer Unternehmen, weil

  • SEO in Sachen Lead-Generierung laut Sagefrog Marketing-Mix-Report 2021 auf Platz 3 liegt.
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Abb. 2: SEO ist wichtig für die Leadgenerierung. – Quelle: Sagefrog.
  • B2B-Einkäufer auf der Unternehmenswebseite recherchieren.
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Abb. 3: B2B-Kunden recherchieren direkt auf der Unternehmenswebseite. – Quelle: Marketingcharts.
  • Mit der Unternehmenswebseite könnt Ihr Eure Marke stärken, Stichwort Branding.
  • Es wirkt unprofessionell und unseriös keinen oder einen schlechten Internetauftritt zu haben.
  • Über Eure Webseite habt Ihr die Kontrolle.

Ganz gleich, wie wichtig eine eigene Unternehmenswebseite und gutes B2B-SEO ist, verlasst Euch nicht allein auf die Webseite. Entwickelt einen durchdachten Online-Marketing-Mix, der mindestens 3 Kanäle enthält. Was bei einem guten Marketing-Mix wichtig ist und wie Ihr diesen optimal umsetzt, könnt Ihr in unserem Leitartikel nachlesen. Welche Bereiche wichtig für Euer B2B-SEO sind, thematisieren wir im letzten Abschnitt dieses Artikels.

Gemeinsamkeiten beim SEO für B2B und B2C

Bevor wir zu den Unterschieden zwischen B2C- und B2B-SEO übergehen, möchten wir uns zunächst die Gemeinsamkeiten oder Basics genauer anschauen. Identisch zum SEO für B2C sind grundlegende technische Rahmenbedingungen, z.B.

Welche Unterschiede gibt es beim B2B-SEO und B2C-SEO?

Grundlegend geht man davon aus, dass es beim B2B-SEO im Vergleich zum B2C Unterschiede im Hinblick auf die Keywords und den Content gibt.

  • Im Bereich B2B haben die Keywords meist ein geringeres Suchvolumen.
  • Die Konkurrenz ist im B2C-Bereich höher.
  • Es gibt mehr Shops bei B2C.
  • B2B benötigt meist einen speziellen Content.

Unterschiede bei Content und Keywords

Ebenso wie beim B2C-SEO ist es auch beim SEO für B2B das Ziel, dem Nutzer zu helfen, indem nützliche und relevante Inhalte bereitgestellt werden. Mithilfe jener Inhalte soll die Suchintention (User Intent) des Nutzers befriedigt werden. Prinzipiell gibt es keinen anderen Algorithmus für B2B und B2C.

Schaut man sich die Inhalte für die B2B-Suchmaschinenoptimierung im Vergleich zum B2C-SEO genauer an, kann man unterschiedliche Ansätze bzw. Ausgangssituationen erkennen. Ein E-Commerce-Unternehmen (B2B) kann beispielsweise nach einer Logistiklösung für seine Produkte suchen, wohingegen ein Verbraucher (B2C) nach einem Reparaturservice für sein Smartphone sucht. Demnach würde das B2B-Keyword möglicherweise „Logistik Unternehmen“ oder „Logistik für Unternehmen“ lauten und für B2C „Smartphone Reparatur“ oder „Smartphone Reparatur Service“.

Demnach kann der User mit unterschiedlichen Intentionen nach Produkten und Dienstleistungen suchen. Doch in welcher Hinsicht genau ist die Suche verschieden?

B2B- und B2C-SEO unterscheidet sich bei den Dienstleistungen, Keywords, dem Content und der Zielgruppe.

Besonderheiten bei Dienstleistungen

B2B-Dienstleistungen sind meist spezifischer als B2C-Angebote, weil die Nutzer nach speziellen Produkten und Dienstleistungen suchen, die zu ihrem Unternehmen passen. Aus diesem Grund müssen die Dienstleistungen meist auch gut und ausführlich erklärt werden.

Beim Verfassen einer Erklärung spielt vor allem auch die Sprache und Art und Weise, wie die Inhalte vermittelt werden eine wichtige Rolle. Welche Formulierungen werden benutzt (Fachterminologie oder einfache Sprache)? Hierbei ist es wichtig den richtigen Spagat zwischen Fachterminologie und verständlicher Erklärung zu schaffen, denn einerseits möchte man zeigen, dass man von der Materia Ahnung hat und mit Lesern mit branchenspezifischem Wissen spricht, andererseits muss die Beschreibung verständlich sein.

Laut Statistik heißt es auch, das B2B-User wesentlich wählerischer sind und Entscheidungen nach längerer Recherche und reiflicher Überlegung treffen. Das hat auch damit zu tun, dass meist mehrere Personen am Entscheidungsprozess beteiligt sind und ein hohes Budget verbraucht wird.

interaktion suche b2b
Abb. 4: B2B-Nutzer und ihre Interaktion mit der Branchenseite.

Da B2B-Nutzer meist eine umfangreiche Recherche betreiben, bevor sie eine Entscheidung treffen, ist es wichtig, ihr Interesse am Anfang des Entscheidungsprozesses zu wecken. Um dies zu erreichen, sind die richtigen Keywords essenziell.

Überblick der Besonderheiten:

  • Mehr Erklärungsbedarf mit guter Beschreibung notwendig.
  • Die Ansprache mit branchenspezifischen Begriffen, da Fachleute den Content lesen.
  • Spagat zwischen Fachterminologie und einfacher Erklärung.
  • Der B2B-Nutzer ist wählerischer und kritischer.
  • Interesse muss früh im Entscheidungsprozess geweckt werden, daher sind Keywords wichtig.
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Abb. 5: B2B-SEO-Marketing – Zielgruppenansprache mit dem richtigen Content.

Keywords für B2B-SEO: Suchintention ist wichtiger als Suchvolumen

Im SEO-Bereich heißt es meist, dass das Suchvolumen wichtig ist, um erfolgreich ranken zu können. Doch auch hier setzt man nicht immer auf die Fokus-Keywords mit einem hohen Suchvolumen, sondern nutzt auch Longtail-Keywords bzw. Keywords mit einem geringen Suchvolumen, um mit diesen zu ranken. Beim B2B-SEO solltet Ihr nicht nach dem Suchvolumen, sondern der Suchintention gehen.

Unterschied zwischen Suchvolumen und Suchintention

Solltet Ihr nochmal eine genaue Erklärung benötigen, wie man die Suchintention herausfinden kann, haben wir einen Leitartikel zum Thema verfasst. Wichtige B2B-Keywords weisen meist ein geringes Suchvolumen von um die 10 bis 20 Suchanfragen pro Monat auf. Im B2C-Bereich würden sich diese Keywords nicht unbedingt lohnen und eher ergänzend genutzt werden. Für B2B-Nutzer spielen meist spezifische Inhalte eine Rolle, daher müssen die Keywords in erster Linie Ihre Suchintention bedienen. Da Eure Zielgruppe klein ist, ist es besonders wichtig, zielgruppenspezifischen Traffic zu generieren und nicht einfach nur mehr Traffic.

Keyword-Recherche für B2B-SEO

Im Grunde genommen verläuft die Keyword-Recherche für B2B-SEO wie die Analyse im B2C-Bereich. Allerdings ist das Suchvolumen kein Entscheidungskriterium und andere Kriterien stehen im Vordergrund. Hierfür können Euch die folgenden Fragen behilflich sein:

  • Wer ist meine Zielgruppe und welche Besonderheiten weist sie auf?
  • Was interessiert meine Zielgruppe? (B2B-Netzwerke können Aufschluss geben)
  • Welche konkreten Probleme hat meine Zielgruppe?
  • Wie kann ich die Probleme meiner Zielgruppe lösen?
  • Wie präsentiere ich diese Lösungen?

Anschließend könnt Ihr eine SEO-Konkurrenzanalyse durchführen, um zu sehen, für welche Keywords Eure Konkurrenz rankt. Hierbei hilft Euch ein Keyword-Tool Eurer Wahl (SEMRush, Ahref, Sistrix usw.). In einem separaten Artikel haben wir Euch gute SEO-Tools vorgestellt, hier findet Ihr auch Keyword-Recherche-Tools.

Kosten pro Klick (CPC – Cost per Click) prüfen

Sind die Kosten pro Klick hoch, dann bedeutet das, dass bei Google Ads sehr viele Leute auf das betreffende Keyword bieten können. Schafft Ihr es ein Keyword mit hohem CPC zu nutzen und den User Intent zu treffen, habt Ihr gute Chancen. Es ist gut, wenn das Keyword ein geringes Suchvolumen, aber eine hohe CPC bei gutem Traffic hat.

Schaut man sich das Keyword „software logistik“ genauer an, sieht man, dass es ein geringes Suchvolumen von 70 Aufrufen im Monat, aber eine hohe CPC von 6.97 € aufweist.

keywords b2b seo
Abb. 6: B2B-SEO und Keywords mit geringem Suchvolumen und hohem CPC.

SEO-Content im B2B und B2C

Keywords sind wichtig, aber die Inhalte sind noch wichtiger, daher solltet Ihr großen Wert auf guten SEO-Content legen. Hierbei müsst Ihr folgende Aspekte beim B2B-SEO beachten:

  • die Content-Art: informativ oder kommerziell
  • eine verständliche Content-Gestaltung
  • das vermittelte Image

Content-Art

Beim SEO-Content-Marketing für B2B werden die Keywords genutzt, die Profit bringen, aber auch nicht-kommerzielle Themen müssen abgedeckt werden. Diese Inhalte helfen dabei, das Interesse der Kunden frühzeitig zu wecken. Diese Zielgruppe hat einen hohen Informationsbedarf, daher benötigt sie auch informativen Content. Klassische B2B-Content-Formate sind hierfür Whitepaper oder Video-Tutorials. Aber auch andere Formate können für Eure Zielgruppe hilfreich sein; Fallstudien und Webinare sind wertvoller B2B-Content.

Content-Gestaltung

Wenn Ihr den Content für Eure Zielgruppe erstellt, ist es wichtig, dass dieser verständlich ist. Selbstverständlich solltet Ihr die Fachterminologie nutzen, aber ohne dabei den Leser zu verlieren. Hier geht es darum, den richtigen Spagat zwischen Nutzung des Fachjargons und einer verständlichen Erklärung gekonnt zu meistern. B2B-Nutzer müssen ein spezielles Problem lösen und brauchen dafür überzeugende Argumente.

Bietet Euren potenziellen Kunden einen aussagekräftigen und übersichtlichen Content, der prägnant erklärt, worum es geht und welches Problem gelöst wird. Bei der richtigen Formulierung ist es wichtig, den wir-Ansatz fallen zu lassen und direkt den Vorteil für den Kunden zu erwähnen.

Der Leser möchte nicht hören „wir können das“ oder „wir leisten das“; immer wieder machen Unternehmen den Fehler ihre Leistung auf der Landingpage zu benennen, anstatt dem Leser gleich zu sagen, welches Problem die Dienstleistung oder das Produkt für ihn löst.

B2B-Content erstellen – Dos and Don’ts

Dos Don’ts
Suchintention wichtiger als Suchvolumen. Suchvolumen als wichtigstes Kriterium betrachten.
Spagat zwischen Fachjargon und Verständlichkeit meistern; einfache Sprache nutzen. Unverständliche Inhalte präsentieren und mit Fachbegriffen um sich werfen.
Prägnante Texte verfassen. Suchintention verfehlen.
Handlungsaufforderungen einbauen. Viele Texte schreiben, ohne dem Leser einen Mehrwert zu bieten.
Große Bilddateien einbinden, welche die Ladezeit verlängern.

Zielgruppen, Customer Journey und Buyer Personas für B2B-SEO

Die Zielgruppenanalyse ist ein wichtiger Bestandteil Eurer SEO-Strategie. Ihr müsst die Bedürfnisse und Wünsche Eurer Käufer kennen, bevor Ihr Inhalte optimieren könnt. Im Bereich B2B können folgende Fragen relevant sein:

  • Welche Position haben sie im Unternehmen?
  • In welcher Abteilung arbeiten sie?
  • Welche Branche ist es (Marketing, IT, Produktion)?
  • Haben sie die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen?
  • Von welcher Unternehmensgröße kann man ausgehen (KMU, Kleinunternehmen, Konzern)?

Je nachdem wie die Antworten auf die Fragen ausfallen, müsst Ihr den Inhalt anders optimieren. Denn der Website-Content für einen Einkäufer im IT-Bereich ist anders als der Content für Käufer aus der Produktion, da die beiden Zielgruppen andere Bedürfnisse haben.

Die wichtigsten Hinweise zur B2B-Zielgruppe und Buyer Personas:

  • Der Zeitfaktor: B2B-Käufer müssen meist schnell eine Entscheidung treffen. Daher sollte Euer Unternehmen keine Zeit schinden, sondern schnell und effizient weiterhelfen können.
  • Preistransparenz: Keiner mag böse Überraschungen, wenn es um Preise geht. Präsentiert daher eine transparente Preisliste. Solltet Ihr keine Pauschalen nutzen, weist ab-Preise aus.
  • Spezifische Zielgruppe: Die Zielgruppe hat ganz spezifische Bedürfnisse und ist meist sehr klein.
  • Keine lineare Buyer’s Journey: Die Customer Journey kann wesentlich komplexer und länger als im B2C-Bereich sein.
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Abb. 7: B2B-SEO und die komplexe Buyers Journey. – Quelle: Gartner.
  • Überzeugungskraft: Da B2B-Käufer meist eine umfangreiche Recherche durchführen bevor sie sich für ein Angebot entscheiden, ist es wichtig, sie sehr früh zu erreichen und zu überzeugen. Zeit ist hierbei ein sehr wichtiger Faktor. Die folgende Abbildung zeigt die einzelnen Entscheidungsphasen.
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Abb. 8: B2B-SEO und die komplexe Buyers Journey mit Entscheidungsphasen. – Quelle: Gartner.

Die 4 wichtigsten Bereiche des B2B-SEO

Nachdem wir geklärt haben, was B2B-SEO ist, warum es für Euer Unternehmen wichtig ist und welche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen B2C- und B2B-SEO bestehen, schauen wir uns die wichtigsten Bereiche an. Hierbei wird wieder zwischen der OnPage– und OffPage-Optimierung unterschieden.

Die 4 wichtigsten B2B-SEO-Bereiche:

  1. OnPage-Optimierung, d.h. alle Optimierungsbereiche auf Eurer eigenen Webseite.
  2. OffPage-Optimierung, d.h. alles, was extern von Eurer Webseite geschieht.
  3. Technisches SEO und User Experience (UX)
  4. Local SEO

OnPage-Optimierung

Bei der OnPage-Optimierung muss die eigene Webseite optimiert werden, wobei man streng genommen nochmal zwischen OnSite (vollständige Webseite) und OnPage (einzelne Unterseiten) unterscheiden kann. In diesem Zusammenhang ist eine gute Content-Strategie  notwendig (siehe Content-Ratgeber), wobei Aspekte wie Metadaten (HTML-Title, Title-Tags, Meta Description) für das Snippet, Vertrauenssignale (Trustworthiness) durch Kundenstimmen sowie eine Teamseite und interne Verlinkungen (Links verteilen PageRank) eine wichtige Rolle spielen.

OffPage-Optimierung

Bei der OffPage-Optimierung geht es vor allem darum, Domain Authority zu erlangen, indem Ihr Erwähnungen und Verweise auf anderen relevanten Webseiten – sogenannte Backlinks – erhaltet. Je mehr qualitativ hochwertige Backlinks Ihr im Rahmen des Linkbuildings erhaltet, desto besser ist dies für die Autorität Eurer Webseite. Immer häufiger heißt es jedoch, dass der Linkaufbau nicht funktionieren kann. Dies hat damit zu tun, dass man nur teilweise das eigene Linkprofil beeinflussen kann. Eine Option beim B2B-Linkaufbau ist die Verwendung von Partner-Links, d.h. Ihr fragt Geschäftspartner, ob sie einen dofollow-Link auf Ihrer Seite setzen können.

Technisches SEO und User Experience (UX)

Die Usability ist wichtig für eine gute Customer Journey und die User Experience (UX). Nutzer sollen Eure Webseite ohne Probleme und völlig intuitiv nutzen können und auf Anhieb wissen, worum es geht. Dabei spielen aber auch technische Aspekte, wie die Ladezeit, eine wichtige Rolle. Nicht nur der Nutzer muss einen reibungslosen Zugang zur Webseite gewährleistet bekommen, sondern auch der Crawler der Suchmaschine.

Neben dem Faktor PageSpeed haben aber auch folgende technische SEO-Aspekte einen Einfluss auf die User Experience:

Local SEO

Ist Euer B2B-Content wichtig für lokale Kunden? Dann ist Local SEO für Euer Unternehmen wichtig, andernfalls könnt Ihr diesen Punkt von Eurer B2B-SEO-Liste streichen. Bei der lokalen B2B-Suchmaschinenoptimierung für Euer Unternehmen geht es darum, in der lokalen Google-Suche gefunden zu werden. Für den B2C-Bereich kann ein solches Keyword beispielsweise „Supermarkt Frankfurt“ sein. Im B2B-Bereich wäre der Suchbegriff spezifischer, z.B. „Reinigungsservice Supermarkt Frankfurt“.

local seo b2b
Abb. 9: Local SEO mit B2B-Keyword in der lokalen Google-Suche erscheinen.

Tipps für Euer B2B-SEO-Marketing

Zum Abschluss möchten wir Euch nochmal alle Tipps stichpunktartig präsentieren.

  • Legt den Fokus auf den Kunden nicht die Leistung des Unternehmens. Zeigt Euren Kunden, welches Problem Ihr für sie lösen könnt und warum Euer Produkt bzw. Service die richtige Wahl für sie ist.
  • Zeit einsparen – helft Euren Kunden schnell und effizient weiter, ohne ihre Zeit zu beanspruchen.
  • Erfahrung einbeziehen: Nutzt Euer Wissen und Eure Erfahrung mit den bereits vorhandenen Kunden. Sprecht vor allem auch mit Eurem Team darüber.
  • Content mit nicht-kommerziellen Keywords: Nutzt informationsbezogene Keywords, um Kunden früh Kontakt mit Eurer Marke zu ermöglichen.
  • SEO-Entwicklung der Webseite analysieren: Ranking im Blick behalten und dabei mit natürlichen Schwankungen rechnen.

Häufig gestellte Fragen

B2B-SEO ist die Suchmaschinenoptimierung für Content, der sich an Unternehmen richtet (Business-to-Business, B2B), wobei der Begriff SEO alle Maßnahmen beschreibt, die ein Unternehmen unternimmt, um in der organischen Suche der Suchmaschinen an den oberen Positionen zu ranken. Das Ranking ist wichtig für die Sichtbarkeit des Unternehmens. Die Suchmaschinenoptimierung für B2B weist Besonderheiten und Unterschiede im Vergleich zum SEO für B2C auf.
B2B-SEO weist im Vergleich mit dem traditionellen B2C-SEO einige Unterschiede auf. Da sich Euer Angebot an Unternehmen richtet, ist die Zielgruppe meist kleiner, das Suchvolumen der Keywords ist geringer und Ihr habt weniger Konkurrenz als bei B2C. Daher benötigt B2B spezielle Keywords und auf die Zielgruppe maßgenschneiderten Content.
Ebenso wie beim B2C gibt es auch bei der Suchmaschinenoptimierung für B2B einige wichtige Bereiche, innerhalb derer Ihr Optimierungsmaßnahmen vornehmen müsst. Zu den 4 wichtigsten SEO-Bereichen gehören die OnPage-Optimierung (Optimierungen auf Eurer Webseite), OffPage-Optimierung (Optimierungen extern von Eurer Webseite), Technisches SEO (Ladezeit, HTTPS, SSL) und Local SEO.
Die Keywords sind im B2B-Bereich spezifischer und richten sich an ein spezielles Bedürfnis oder Problem eines anderen Unternehmens. Die Suchintention des Nutzers ist daher sehr spezifisch und muss mit den entsprechenden Keywords bedient werden. Demnach kann ein E-Commerce-Unternehmen (B2B) beispielsweise nach einer automatisierten Logistiklösung für seine Produkte suchen, wohingegen ein Verbraucher (B2C) nach einem Reparaturservice für seinen Laptop sucht. Daher sehen die B2B-Keywords meist anders aus als die für B2C; B2B-SEO unterscheidet sich bei den Dienstleistungen, Keywords, dem Content und der Zielgruppe.
B2B-SEO lohnt sich für Euer Unternehmen, weil SEO in Sachen Lead-Generierung immer noch sehr wichtig ist. Es ist essenziell, da B2B-Einkäufer auf der Unternehmenswebseite recherchieren und Ihr mit der Webseite Eure Marke stärken könnt – Stichwort Branding. Darüber hinaus wirkt es unprofessionell und unseriös keinen oder einen schlechten Internetauftritt zu haben. Aber ganz gleich, wie wichtig eine eigene Unternehmenswebseite und gutes B2B-SEO ist, verlasst Euch nicht allein darauf und entwickelt einen guten Online-Marketing-Mix, der mindestens 3 Kanäle enthält.
Im Grunde genommen unterscheidet sich die Suchmaschinenoptimierung für B2B von B2C, dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten hinsichtlich folgender Aspekte: CMS- und Serverversionen, Nutzung der aktuellen PHP-Version, aktive Verschlüsselung (SSL), mobile Optimierung, PageSpeed-Optimierung, OnPage-Optimierung, Backlinks, Keyword-Recherche, Unique, gute Webseitenstruktur (z.B. Menüstruktur, interne Verlinkung) sowie die Snippet-Optimierung.

Weiterführende Informationen & Quellen

  • Laut Marketsplash verlassen sich nicht nur normale Verbraucher auf Suchmaschinen. B2B-Einkäufer nutzen Google, Alexa und die mobile Suche, um Informationen über Investitionen zu finden.
  • Marconomy sagt „SEO und Content sind – insbesondere im B2B Marketing untrennbar. Content Marketing ist immens wichtig für B2B-Unternehmen. Relevanter Content vermittelt Kunden, dass Ihr der Experte auf einem bestimmten Themengebiet seid. Außerdem schaffen Sie Vertrauen und können damit Leads generieren.“
  • T3N betont, dass im SEO-B2B-Umfeld oft eigene Spielregeln gelten. Insbesondere Anbieter aus kleinen B2B-Nischen stehen vor einer Herausforderung, das in der Regel sehr spezialisierte und erklärungsbedürftige Angebot durch eine effektive SEO-Strategie in der Suchmaschine sichtbar zu platzieren. Kennt man jedoch die Besonderheiten von B2B-SEO, lässt sich gezielt organische Sichtbarkeit für das spezifische Angebot aufbauen.
  • Hubspot weist darauf hin, dass aufgrund der verschiedenen Zielgruppen im B2B- und B2C-Marketing sich die Ansprache der potenziellen Kundschaft unterscheidet.
  • Brandreach ist der Meinung, dass ein Marketing-Automations-Tool für B2B kundenbezogene Geschäftsbereiche bedienen muss. Also Marketing, Sales & Service. Daher schauen sie sich diese 3 Bereiche am Beispiel von HubSpot genauer an.
  • Auch SEMRush warnt davor, B2B-SEO zu unterschätzen, denn SEO ist für B2B-Unternehmen einer der wichtigsten Kanäle der Kundenakquise. Eine starke organische Sichtbarkeit in allen Phasen des Kaufzyklus ist ein bewährter Weg zu schnellerem Wachstum.

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