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Social Media Rückblick April 2017

Kein Tag ohne neue Ankündigungen, Updates oder News aus sozialen Netzwerken. Für alle, die auf dem Laufenden bleiben möchten, folgt hier unser Social Media Rückblick April mit den wichtigsten Nachrichten rund um Facebook, Instagram, Twitter und Co.

Facebook

Rollout Split-Testing für Werbeanzeigen

Aktuell befindet sich ein nützliches neues Feature im Rollout: das Split-Testing. Mit Hilfe eines Split-Tests kann man als Werbetreibender feststellen, welche Zielgruppen am besten funktionieren und wie sich Änderungen an Anzeigen auf die Ergebnisse auswirken. Mit wenigen Klicks können z. B. verschiedene Anzeigenversionen gegeneinander getestet werden.

Split Test Option auf Facebook

Split Testing auf Facebook (Quelle: Facebook)

Bei einem Split Test wird die Zielgruppe von Facebook in zufällige Gruppen aufgeteilt, die sich nicht überschneiden. Alle Werbeanzeigengruppen erhalten in der Anzeigen-Auktion die gleichen Chancen. Um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können, kann immer nur eine Variable wie z. B. die Auslieferungsoptimierung, die Zielgruppe oder die Platzierung geändert werden. Da die Split-Tests auf Personen und nicht auf Cookies basieren, kann die Messung geräteübergreifend erfolgen. Ist ein Test abgeschlossen, erhält der Werbetreibende von Facebook eine Facebook Benachrichtigung und eine E-Mail mit den Ergebnissen. Auf deren Basis können dann neue Kampagnen erstellt werden. Voraussetzung für einen Split-Test ist ein Business Manager Konto.

Split Screen für Live Übertragungen

Anfang April berichtete der SocialMedia Examiner von einem neuen Facebook Test. Demnach ist es in einigen Accounts möglich, eine weitere Person zu einer Live Übertragung einzuladen. Diese wird dann im Split Screen dargestellt. Dies funktioniert bisher aber offenbar nur für private Accounts in der mobilen iOS App. Von Facebook selbst gibt es darüber noch keine Mitteilung. Ich persönlich fände einen globalen Rollout dieser Funktion super – vor allem für Interviews. Bisher muss man dafür auf Fremdanwendungen zurückgreifen.

Geld versenden mit dem Facebook Messenger

In den USA kann man bald über den Facebook Messenger ganz unkompliziert Geld an Freunde versenden. Das ist vor allem für die ganzen Trödelmarktgruppen ein tolles Feature. Hat man ein Produkt erworben, kann der offene Betrag einfach über den Messenger an den Verkäufer gesendet werden. Und das komplett kostenlos. Der Nutzer muss dafür bei der ersten Anwendung eine Kreditkarte hinterlegen. Für Sicherheit sorgt eine PIN-Nummer oder bei iOS Geräten die Touch ID.

Ob diese Funktion früher oder später auch in Deutschland zur Verfügung stehen wird ist bisher nicht bekannt. In Asien ist man hier noch einen Schritt weiter. Dort kann man über einen Konkurrenz-Messenger bereits in realen Geschäften bezahlen.

Facebook Gruppen als Seite administrieren

Facebook Gruppen sind das Pendant zu Foren. Hier findet ein reger Austausch der Nutzer statt – entsprechend groß sind Reichweite und Interaktionsraten. Bisher konnte man Gruppen allerdings nur mit einem privaten Profil administrieren, was viele Unternehmen davon abgehalten hat, eigene Facebookgruppen ins Leben zu rufen.

Das hat sich nun geändert! Kollege Felix Beilharz hat es als Erster entdeckt und stellt auf seiner Webseite eine ausführliche Anleitung bereit. Mit dieser Änderung mausern sich Facebook Gruppen zu einem interessanten Marketing-Kanal für Unternehmen. Besonders im Bereich der Kundenbindung ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Inhalte von Gruppen sind auf Wunsch nicht für jedermann sichtbar, hier können also auch Themen diskutiert werden, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind. Eine weitere Möglichkeit wären exklusive Inhalte, die sich an einen bestimmten Nutzerkreis (z. B. Stammkunden) richten. Allerdings handelt es sich bisher lediglich um einen Test und die Funktion steht aktuell nur 2% aller Fanpages zur Verfügung. Wir halten Euch auf dem Laufenden…

Videos als Titelbild

Facebook testet derzeit Videos als Titelbilder für Unternehmensseiten. Zu sehen ist dieses Feature aktuell auf der Facebookseite der Netflix Serie Narcos, die an diesem Test teilnimmt.

Video Titelbild für Unternehmensseiten auf facebook

Screenshot der Narcos Facebookseite

Gegenüber dem Onlineportal Adweek bestätigte Facebook den Test wie folgt:

We’re always looking for ways to help businesses create more engaging experiences and drive more rich experiences for their audiences. To do this, we’re testing the ability for pages to upload a cover video as the page cover.

Neue Funktionen im Powereditor

In den letzten Monaten wurde der Powereditor von Facebook kontinuierlich verbessert und um neue Funktionen erweitert. Nun kann man Werbeanzeigen ganz einfach in mehrere Werbeanzeigengruppen kopieren. Für umfangreiche Kampagnen ein extrem nützliches Feature, das viel Zeit spart. Facebook stellt dafür eine detaillierte Anleitung zur Verfügung.

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, Einstellungen bereits vorhandener Werbeanzeigengruppen wie z. B. Gebote, Placements, Targeting-Kriterien oder Gebotseinstellungen für neue Kampagnen zu übernehmen. Voraussetzung dafür ist ein identisches Ziel der Kampagnen. Auch hierfür gibt es von Facebook eine Anleitung.

Einstellungen vorhandener AdSets übernehmen

Einstellungen vorhandener AdSets übernehmen (Quelle: Facebook Hilfe)

Der Rollout dieser neuen Funktionen findet Schritt für Schritt statt. Bei einigen unserer Kunden können wir bereits darauf zurückgreifen.

Instagram

Instagram: neuer Meilenstein

Instagram ist eine der am schnellsten wachsenden sozialen Plattformen im Web. Kürzlich hat das Bildernetzwerk einen neuen Meilenstein verkündet. Mittlerweile sind dort weltweit 700 Mio Nutzer aktiv.
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Instagram Sammlungen

Mitte April hat Instagram außerdem Instagram Collections gelauncht. Mit dieser Funktion können Nutzer Beiträge in privaten Sammlungen speichern und zu einzelnen Themen gruppieren. Inhalte speichern geht auf Instagram schon länger, nun kommt aber endlich Ordnung in die Liste. Möchte man ein Foto oder Instagram Video speichern, hat man die Möglichkeit, dieses zu einer bereits bestehenden Sammlung hinzuzufügen oder eine neue Sammlung anzulegen. Die Anzahl der Sammlungen ist nicht begrenzt.

Neue Funktion: Instagram Sammlungen

Instagram Sammlungen speichern (Quelle: Instagram Blog)

Wurden in der Vergangenheit vor allem Funktionen von Snapchat kopiert, so hat man sich nun offenbar von Pinterest inspirieren lassen. Allerdings sind Instagram Sammlungen (bisher) nicht öffentlich. Würde das geändert, ergäben sich vor allem für Unternehmen vielfältige neue Möglichkeiten (User generated Content)

Pinterest 

Pinterest entfernt den Like Button

Auf Pinterest steht das Merken von Inhalten im Vordergrund. Zusätzlich haben Nutzer bisher die Möglichkeit, Beiträge mit einem Herzen zu versehen. Diese Option wird aber bald wegfallen, denn Pinterest sieht sich selbst nicht als soziales Netzwerk. In der offiziellen Ankündigung heisst es:

Da wir sowohl einen Merken-Button und einen Like-Button haben, war es oft nicht eindeutig, inwiefern die beiden sich voneinander unterscheiden. Nachdem wir bei einigen Pinnern eingehende Recherchen durchgeführt haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Pinterest einfacher zu verstehen und zu handhaben ist, wenn wir den Like-Button vollständig entfernen.

Möchte man zukünftig mit Nutzern interagieren, bleibt einem nur die Möglichkeit, dessen Inhalte auf eigene Boards zu pinnen. Alle bisher vergebenen Likes wird Pinterest im Zuge der Umstellung in ein neues Board verschieben, das „Your Pinterest Likes“ heißen wird.

Google+ 

Push Benachrichtigungen für Chrome

Böse Zungen behaupten, auf Google+ passiert nicht wirklich viel. Wenn aber doch mal etwas passiert, kann man sich neuerdings über eine Push-Benachrichtigung darüber informieren lassen. Das funktioniert das allerdings nur für den Chrome Browser. Loggt man sich darüber bei Google+ ein, bekommt man die folgende Meldung angezeigt:

Google+ Push Notifications

Google Chrome unterstützt ab Version 42 Push-Nachrichten auf dem PC. Auf diese Weise können Websites, selbst wenn sie nicht mehr geöffnet sind, Meldungen auf den Bildschirm der User schicken. Wenn man über eine sehr aktive Google+ Community verfügt, ein durchaus sinnvolles und nützliches Feature…

YouTube 

Änderung im Partnerprogramm

Vor ungefähr fünf Jahren hat YouTube sein Partnerprogramm für alle geöffnet. Das war eine wirklich große Sache, denn es bedeutete, dass man sich für den Service anmelden und mit seinen Videos sofort Geld verdienen konnte. Für das Wachstum von YouTube war dies ein entscheidender Schritt. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite, denn viele Nutzer laden Content hoch, an dem sie gar nicht die Rechte besitzen.

Um das zukünftig zu verhindern und die Qualität der Inhalte zu steigern, hat die Videoplattform nun bekannt gegeben, die Bedingungen für das Partnerprogramm zu ändern. Ab sofort benötigt man mindestens 10.000 Videoviews, um mit seinen Clips Geld zu verdienen. Bevor man sich für das Partnerprogramm freischalten lassen kann, wird geprüft, ob der Account den Communityrichtlinien und den Richtlinien für Werbetreibende entspricht. Bereits bestehende Kanäle sind von dieser Änderung allerdings nicht betroffen.

LinkedIn

Meilenstein: 500 Mio. Mitglieder

Das Business-Netzwerk LinkedIn hat einen neuen Meilenstein erreicht. In einem aktuellen Blogbeitrag gibt das Unternehmen an, weltweit nun mehr als 500 Mio. Mitglieder zu haben. Das bedeutet, hier sind mittlerweile mehr Menschen angemeldet, als die USA Einwohner hat.

Nutzerzahlen LinkedIn

Und auch die restlichen Zahlen sind durchaus beeindruckend: Die LinkedIn Nutzer stammen aus 200 Ländern. Auf der Plattform gibt es mehr als 10 Millionen aktive Stellenausschreibungen. Mehr als 9 Millionen Unternehmen veröffentlichen jede Woche über 100.000 Artikel.



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