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Mehr Reichweite auf google+

  • Geschrieben von SEO-Küche am 04.02.2015

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Steigerung der Interaktionen und Reichweite auf Google+ Auf google+ ist die Anzahl der Follower bzw. der Personen, die einen zu den eigenen Kreisen hinzugefügt haben, ein Maß für die Reichweite der jeweiligen Person oder des Unternehmens. Je mehr Follower man hat, desto mehr Personen kann man potentiell mit den eigenen Postings erreichen. Möchte man seine Reichweite auf Google+ erhöhen, ist vor allem die Interaktionsrate ausschlaggebend. Denn wird ein Posting von den eigenen Followern kaum beachtet, verbreitet es sich natürlich auch nicht.

Das Onlinetool CircleCount.com zählt, wie oft man als Person oder Unternehmen in die Kreise anderer aufgenommen wird. Um die Reichweite noch besser bewerten zu können, wertet CircleCount auch die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren, +1 und wie oft ein Beitrag einer Person durchschnittlich geteilt wurde aus. Daraus entstehen dann verschiedene Ranglisten. Da es dieses Onlinetool bereits seit 2011 gibt, liegen mittlerweile haufenweise Daten zu Google+ vor. Die folgende Infografik enthält interessante Zahlen, Daten und Fakten die helfen, Google’s soziales Netzwerk etwas besser zu verstehen und die eigene Reichweite zu optimieren:

How To Get More +1s, Comments and Reshares On Google+

Big Data: Als Basis für diese Untersuchung dienten fast 9 Millionen Google+ Postings von ca. 10.000 Profilen und Unternehmensseiten. Um auf Google+ mehr Reichweite zu erzielen, sollte man demnach auf folgende Dinge achten:

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte…

Diese Metapher trifft also auch auf Google+ zu. Denn Fotos werden in diesem sozialen Netzwerk mit großem Abstand am häufigsten weiter verbreitet. Aus der CircleCount Datenbasis wurden mehr als die Hälfte der Fotos geteilt (57%). Weit dahinter folgen Link-Postings (27%) und Videos (8%). Ganz schlecht sieht es mit reinen Textpostings aus, davon wurden nur 6% geteilt. Auch in Bezug auf +1 und Kommentare liegen Bilder vorne. Es handelt sich hier also ganz klar um die beliebteste Art von Content auf Google+. Um die eigene Interaktionsrate zu steigern ist es also ratsam, hochwertigen, visuellen Content zu produzieren. Das können zum Beispiel interessante Infografiken, Collagen, animierte gifs oder einfach qualitativ hochwertige Fotos sein.

Gute, ausführliche Texte bitte!

Reine Textpostings werden zwar wie gesagt kaum geteilt, dafür aber sehr häufig kommentiert. Und auch was die Vergabe von +1 betrifft, belegen Texte nach Bildern den zweiten Rang. Wichtig ist es darauf zu achten, Texte möglichst positiv zu formulieren. Möchte man zum Beispiel auf einen Bericht zum Klimawandel verweisen, gefällt ein Teaser-Text, der neue wissenschaftliche Erkenntnisse ankündigt, sicher mehr Leuten als wenn man schreibt, dass die Eisbären ihren Lebensraum verlieren. Interessant ist auch die Tatsache, dass Texte mit mehr als 100 Zeichen deutlich besser abschneiden als kürzere Postings. Kunden fragen mich immer wieder, ob man nicht einfach identische Inhalte über alle sozialen Kanäle verteilen kann. Neben den unterschiedlichen Zielgruppen können auch solche Studien als Gegenargument dienen. Der kurze Twitter Tweet funktioniert auf Google+ oder Facebook einfach nicht so gut wie ein etwas ausführlicheres Posting. Das gilt übrigens für alle Arten von Postings. Egal ob Video, Event, Hangout, Link, Foto oder Video: Erklärungen bzw. Teaser-Texte mit mehr als 100 Zeichen erzielen mehr Interaktionen als Postings ohne oder mit weniger Text.

Content Recycling

Eine weitere Möglichkeit, mehr Sichtbarkeit zu erlangen und seine Reichweite zu erhöhen OHNE dafür neuen Content produzieren zu müssen, ist Content Recycling. Warum nicht einfach einen älteren Beitrag, der (wieder oder immer noch) relevant ist, ein weiteres mal auf Google+ (oder anderen Portalen) teilen? In der allgemeinen Informationsflut der sozialen Netzwerke gehen Beiträge teilweise einfach unter. Ein erneutes Posting kann dazu führen, dass weitere Nutzer erreicht und neue Interaktionen erzeugt werden. Das darf man aber natürlich nicht übertreiben. Postet man immer und immer wieder die gleichen Inhalte, wird man schnell als uninteressant oder gar als Spammer wahrgenommen. Ob sich ein RePost lohnt, hat KISSmetrics, ein weiterer Analytics-Anbieter, untersucht und kommt zu einem klaren Ergebnis: JA!

Social Media Content Recycling

Quelle: KISSmetrics

In diesem Beispiel sind die Zahlen zwar nicht riesig, dennoch wird deutlich, das der Beitrag auch beim zweiten und dritten Mal noch angeklickt wurde. Insgesamt sogar häufiger als beim ersten Posting. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Manche Beiträge bekommen beim zweiten Mal deutlich mehr Aufmerksamkeit, insbesondere wenn man zu unterschiedlichen Uhrzeiten postet. Setzt man auf Content Recycling ist es vor allem wichtig, die Postings für das jeweilige Netzwerk zu optimieren. Man sollte ausserdem nicht einfach ein altes Posting kopieren, sondern immer neue, angepasste Teaser-Texte verwenden. Es können zum Beispiel verschiedene Inhalte eines Blogbeitrages angeteasert werden oder man geht in einem Folgeposting auf bereits entstandene Diskussionen ein. Empfehlenswert ist es außerdem, die Optik des Beitrages zu verändern und Bilder zu variieren. ABER: Content Recycling ist nur dann sinnvoll, wenn das Thema wirklich aktuell ist und dem Nutzer durch das erneute Posten ein Mehrwert geboten wird. Denn der Grat zum Spam ist sehr schmal. Für Google+ empfiehlt KISSmetrics ein erneutes Posten nach einer Woche sowie einem Monat. Hier gibt es den kompletten Beitrag mit allen Ergebnissen.

Fazit

Um die Interaktionen und somit auch die Reichweite auf Google+ zu erhöhen, sollte also hochwertiger, visueller Content mit guten, ausführlichen Texten kombiniert werden. Das Posten reiner Links ohne erklärenden Teaser ist ziemlich sinnlos, solche Postings bekommen kaum Beachtung und wirken sich somit auch nicht positiv auf die Reichweite aus. Besser man weist den Nutzer bereits im Text kurz darauf hin, was ihn hinter dem Link spannendes erwartet. Dabei erzielen Postings mit mehr als 100 Zeichen die besten Ergebnisse. Auch Fragen funktionieren meiner Erfahrung nach meist gut. Setzt man auf Content Recycling muss der Inhalt nach wie vor für den Nutzer interessant sein und individuell angeteasert werden.

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