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Conversations in Social Media - Version 5.0, 09.2012 by ethority

Conversations in Social Media – Version 5.0, 09.2012 by ethority

 

Vorab: SEO kann keine Unternehmensgrößen (direkt) beeinflussen. Wenn ein internationaler Leiterplattenhersteller den 100fachen Umsatz unseres nationalen Leiterplattenherstellers macht, kann SEO daran erst einmal wenig ändern.

Die Conversion-Rate im B2B Bereich hat einen anderen Stellenwert. Im Gegensatz zu Online-Shops für B2C, geht es hier nicht um „Spontankäufe“. Ein Unternehmen wird sich erst einige Angebote einholen und mit den Anbietern verhandeln – SEO kann da nichts machen, nur die Auffindbarkeit des Angebots erhöhen.

Was kann dann SEO im B2B leisten und was ist das Ziel? Vorrangige Aufgabe ist es, eine spezifische Kundengruppe anzusprechen. SEO kann das, was Suchmaschinen wollen: guten Content bereitstellen und an die Zielgruppe herantragen. Wieso ist das überhaupt wichtig? Bemüht sich ein Unternehmen gute, hilfreiche und einzigartige Inhalte ins Netz zu stellen, rankt es höher, bekommt mehr gute Links und wird schneller gefunden. Wieso? Weil gute Inhalte weitergereicht werden, weil sie Traffic (und nicht nur „Klicks“) erzeugen und weil sie das billigste und beste Marketingmittel sind.

Verlässlichkeit und herausragender Service sind im B2B Bereich gefragt. „Content Marketing“ ist das Buzzword der SEO-Szene 2014. Aber die Bereitstellung hilfreicher / interessanter Inhalte hat nur dann Wert, wenn sie a) in Verbund mit anderen Maßnahmen steht und b) wenn der Content auf die Zielgruppe zugeschnitten ist. (lesenswerter Artikel dazu: http://www.franz-keim.de/content-marketing-seo-autopilot/ )

Zum Teil 1 von SEO und B2B geht es hier lang: klick mich

Vernetzung und die Kommunikation von Expertenwissen

Fangen wir vorne an:

Jedes Unternehmen ist anders. Nicht für alle Unternehmen greifen die selben SEO Maßnahmen. Gerade im B2B Bereich muss eine individuelle Strategie für das Content Marketing und für SEO entworfen werden. Was aber für alle Unternehmen gilt: Kunden wollen Verlässlichkeit und herausragenden Service. Das muss kommuniziert werden und zwar neben der Tatsache, dass man Experte auf seinem Gebiet ist.

Kenne deine Zielgruppe

Wenn SEO im B2B Bereich helfen soll, müssen die Zielgruppen angesprochen werden. Was machen die Kunden? Wofür und weshalb benötigen sie das Produkt? Welche Geschichten stehen dahinter? Welche Entwicklungen gibt es auf dem Markt und in der Branche?

Kommuniziere dein Wissen

Der Unternehmer ist ein Experte auf seinem Gebiet – und das muss kommuniziert werden! Das exakte Zielpublikum muss identifiziert werden und für dieses (nur für dieses!) muss Expertenwissen erstellt und verbreitet werden. Wo? In Fachzeitschriften, auf Fachportalen, in Foren. Wie? Mit Gastbeiträgen, Artikeln und Diskussionen. Ganz wichtig: Nicht immer hilft ein rein technischer Sprachstil, um Kompetenz deutlich zu machen. Sich hin und wieder die Frage zu stellen „Wie erkläre ich mein Produkt meinen Enkeln/Kindern/der Bäckereiverkäuferin“ hilft, auf den Punkt zu kommen.

Ein Blog, so altmodisch sich das auch anhört, ist einfach Pflicht. Man stellt etwas her oder verkauft eine Dienstleistung, weil man gut darin ist. Und das gehört kommuniziert. Es sollte klar sein, dass es wenig seriös wirkt, hier nur die eigenen Produkte zu beweihräuchern. Am besten stellt sich der Blog als ein entkommerzialisierter Bereich dar, in dem nur Fachwissen vermittelt wird. Auch Beiträge von Kunden, die das Produkt erfolgreich eingesetzt haben, gehören hier hin.

Aber es gibt noch andere Kanäle, die je nach Unternehmen bedient werden können. Dazu gehören:

Whitepaper, E-Books, Videos, Fallstudien, Infografiken, Webinare, Hangouts, Podcasts, Newsletter, Debatten (auch in Verbund mit Hochschulen, Fachhochschulen oder Ausbildungseinrichtungen), Bilder, ein Forum.

Ebooks, Whitepaper, Fallstudien und Infografiken machen subtil deutlich, wer Ahnung von der Materie hat. Ego-Bait eben. Insbesondere kostenlose Ebooks (als PDF) werden gerne verlinkt und Fallstudien schaffen es schnell in Fachzeitschriften.

Webinare, Podcasts, Newsletter, Debatten oder Foren legen den Schwerpunkt auf die Kundenkommunikation. Hier wird Wissen direkt an die Kundschaft vermittelt. Webinare und Podcasts lassen sich schnell unter das Netzvolk bringen und werden gerne konsumiert. Ein Forum kann ein geschützter Ort sein, in dem Kunden spezifische Anfragen zum Produkt stellen und eine direkte Antwort oder Hilfestellung bekommen können.

Die Kooperation mit Hochschulen oder anderen Bildungseinrichtungen ist je nach Unternehmensform entweder unmöglich oder schon längst vorhanden, da die wichtigsten Köpfe direkt von der Uni an die Firma wandern. Wenn vorhanden, sollte eine Kooperation SEO-technisch ausgeschlachtet werden. Links von Universitäten lassen jedem SEO das Wasser im Munde zusammenlaufen… Und sind auch noch gut für das Marketing des Unternehmens.

Die Mitbewerber im Auge behalten: Schaue die Konkurrenten an (insbesondere die, die mehr Marktanteile haben)! Was machen die? Wo haben die ihre Links her? Versuche gute Links nachzubauen!

Social Media

Fast ein eigenes Thema, deshalb will ich nur kurz darauf eingehen. Social Media für B2B ist spitze – aber es muss gezielt durchgeführt werden. Google+ mit seinen fachspezifischen Communities oder der Möglichkeit, über einen Video-Hangout ein Webinar zu veranstalten, bietet sich als erstes an. Twitter ist dann sinnvoll, wenn man es schafft, sich mit den richtigen Personen zu vernetzen. Natürlich werden auch hier die richtigen Leute auf einen aufmerksam. LinkedIn ist in Deutschland das interessanteste Portal für B2B Marketing – Content lässt sich hier am besten veröffentlichen, Mitarbeiter können rekrutiert werden und es besteht die Möglichkeit, sich mit internationalen Kollegen auszutauschen.

Ein kleiner Tipp: Das „Conversation Prism“ von ethority bietet einen recht guten Überblick über alle wichtigen Social Media Kanäle und ist auch auf deutsch verfügbar: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/ (es gibt auch eine englische Version, einfach googeln).

Vorurteile und Klischees

„Meine Produkte lassen sich nicht bewerben“, „Leiterplatten sind nicht „sexy““, „Meine Kunden gehen nicht auf Blogs“. „Ich bekomme meine Kunden nicht von Google“. Bei solchen Sätzen lohnt es sich, das Suchvolumen für verschiedene Produkte aus dem B2B Bereich anzuschauen:

seo und b2b teil 2

Zwei Beispiele für gutes B2B Content Marketing:

http://www.krones.com/de/

Diese Firma stellt Anlagen für die Getränkeindustrie her. Eine „Akademie“ berät über die Instandhaltung der Geräte. In verschiedenen Kursen wird über die einzelnen Aspekte der Gerätschaften berichtet – geballtes Expertenwissen gut verpackt.

http://blogs.indium.com/

Das Unternehmen stellt spezifische Materialien für Elektrogeräte her. Auf dem Blog teilen Ingenieure ihr Wissen, tauschen sich aus, diskutieren, beraten – vermittelt wird mächtiges Fachwissen!

Zum Schluss ein Hinweis: Gutes SEO braucht wie gutes Marketing vor allem eines, Zeit. Eine Marke oder eine gute Reputation aufzubauen, braucht länger als nur eine Woche.

Im dritten Teil unserer SEO und B2B Reihe werden wir etwas näher auf Analytics und Adwords eingehen und herausfinden, wie eine Zielgruppe genauer identifiziert werden kann.

 



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Kommentare


Emil 30. März 2014 um 23:14

Natürlich ist Verlässlichkeit und herausragenden Service super wichtig. Das Ranking der Webseite natürlich auch. Da bin ich einer Meinung mit ihnen. Ansonsten finde ich den Text auch ganz toll. Weiter so!

Antworten

Mike Borchert 7. April 2014 um 21:07

Ich bin mittlerweile auch schon Stammleser eurer Blogs. Auch im Seo Beriech gibt es viele Anbieter, wie finde ich also als Kunde den passenden?

Am Ende entscheidet doch das Bauchgefühl und nicht nur leere Worte.

Antworten

Tilmann Klosa 8. April 2014 um 9:56

Gute Frage, ich verweise dich mal auf diese Checkliste: http://www.seo-kueche.de/die-richtige-seo-agentur-finden/

Das Bauchgefühl entscheidet, ja, aber am besten erst nachdem man nachgedacht und überprüft hat.

Antworten

Online Marketing generiert Leads für B2B 2. Juli 2014 um 10:19

[…] Pflicht! Ebenso ein gut durchdachtes Content Marketing! Ja, auch Content Marketing gibt es für den B2B Bereich. Auch hier gilt, dass SEO und Offline-Marketing Hand in Hand gehen […]

Antworten

Junaid Dar 24. Juni 2015 um 12:06

Hallo,

ich bin selbst Berater für Digitale Transformation und habe auch im B2B Bereich fast täglich damit zu kämpfen gerade im Bereich des B2B Mittelstandes die Entscheider davon zu überzeugen, dass sie mit B2B SEO schnelle „kleine“ aber prägnante Erfolge erzielen können. Daher ist tatsächlich das „B2B“ SEO“ an sich, sehr leicht…schwer is es, die Entscheider davon zu überzeugen!

Aber wenn man einmal verstanden hat, wie die Entscheider ticken kann man auch diese Herausforderung meistern. Und eine auf Erfolg basierende Vergütung tut da wohl sein übriges ;-)

Antworten

Wie Online Marketing Leads für B2B generiert – Teil 1 – SEO Küche 18. Mai 2016 um 12:58

[…] Ein aktiver Pressekanal ist also Pflicht! Ebenso ein gut durchdachtes Content Marketing für den B2B Bereich. Auch hier gilt, dass SEO und Offline-Marketing Hand in Hand gehen […]

Antworten

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