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So schreibt Ihr Ratgeberinhalte, die Leser lieben

  • christoph pawletko


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So könnt Ihr Ratgeber-Content schreiben, der wirkt

Ratgeber Content funktioniert hervorragend, um die eigene Reichweite und Bekanntheit im Netz zu erhöhen. Im besten Fall gibt man den Lesern Hilfe oder Tipps zu Problemen und positioniert sich gleichzeitig als kompetente Quelle und Wissens-Instanz. Zuallererst müsst Ihr euch in die Lage Eurer Leser versetzen: Wann und in welcher Situation suchen diese nach Tipps oder einem Ratgeber zu Euren Themen? Was brauchen Eure Leser von Euch? Wenn Ihr genau das bietet, bekommt Ihr Ratgeber, die Eure Leser lieben werden. Und die auch bei Google gut laufen werden.

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Guter Content kann Leser schnell zum Ziel führen.

6 Tipps für besseren Ratgeber-Content

1. So viele Infos und so einfach wie möglich zu lesen

Ein Ratgeber sollte alle relevanten Informationen enthalten, diese so einfach wie möglich präsentieren und insgesamt so hilfreich wie möglich sein. Klingt schwierig? Ist es oft auch. Beginnt am besten bei der Such-Intention bzw. dem User Intent. Wenn Ihr erkennt, was Eure Besucher erwarten, könnt Ihr genau das (und noch mehr liefern). Dazu hilft es, oft vorhandene Inhalte der Konkurrenz zu diesem Thema genau zu studieren und zu vergleichen, welche Informationen oder Elemente bei dem einen Inhalt fehlen und diese bei euch anzubieten. Manchmal helfen zum Beispiel Bilder enorm weiter, funktionieren aber erst in Kombination mit einem Erklärtext. Kein Mitbewerber hat beides? Dann wisst Ihr, was zu tun ist.

Einfach zu lesen, heißt auch Eure Inhalte übersichtlich zu gestalten. Dabei helfen Elemente, die den Text auflockern und einzelne Infos auf einen Blick zeigen. Zum Beispiel:

  • Bilder
  • Videos
  • Listen
  • Tabellen
  • Infografiken
  • Überschriften und Absätze
  • Fettungen
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Mit Listen, Bildern und Screenshots kann ein Text aufgelockert werden.

2. Das richtige Format wählen

Natürlich ist ein Ratgeber auch ein Format, doch das richtige Format heißt auch, die passende äußere Form zu wählen. Je nach Suchintention und Thema könnt Ihr zwischen diesen Formen wählen:

  • How-to-Anleitung
  • Do-it-yourself-Tutorial
  • Bildergalerie
  • Erfahrungsbericht
  • Interview
  • Infografik
  • Whitepaper als Download
  • etc.

Überlegt Euch, was in der jeweiligen Situation am hilfreichsten wäre und setzt dieses Format für den Ratgeber um.

3. Bietet konkrete Informationen statt vieler Worte

Ein Ratgeber wird nicht besser, je länger er ist. Denkt daran, dass Euer Leser bei euch gelandet ist, weil er ein konkretes Problem hat und nach einer Lösung sucht. Euer Ratgeber ist nicht für Google, sondern für Eure Leser gedacht. Konkret heißt übrigens auch nicht, dass Ratgeber immer kurz und knapp sein müssen. Auch hier gilt: So lang wie nötig, aber so kurz wie möglich.

ratgeber-content-themen
Relevant Themen praxistauglich erklären: So hilft Ratgeber Content wirklich.

4. Versprecht nicht mehr als Ihr halten könnt

Thema Clickbait: Viele Ratgeber versprechen in der Überschrift oder im Teaser ganz neue Tricks oder einzigartige Anleitungen, die auf jeden Fall funktionieren. Das klappt bei Boulevardzeitungen, aber auch diese haben irgendwann sinkende Auflagen. Online ist dies genauso, denn Clickbait bringt zunächst vielleicht mehr Klicks, jedoch auch eine hohe Absprungrate. Und das bedeutet das Gegenteil von dem, was Ihr wollt: Kompetenz demonstrieren, Vertrauen gewinnen und langfristig als Instanz wahrgenommen werden.
Was Ihr in der Überschrift versprecht, sollte auch im eigentlichen Content folgen.

5. Auf die Sprache kommt es an

Gerade wenn der Inhalt komplexer wird, sollte Euer Content möglichst leicht verständlich sein. Das heißt auch:

  • Nutzt viele Aktiv-Sätze
  • Kurze, prägnante Sätze
  • Keine unnötigen Fremdwörter und abgehobene Formulierungen
  • Keine Schachtelsätze
  • Vermeidet Füllwörter
  • Benutzt die richtige Ansprache und den richtigen Stil (Du/Sie?)

6. Nutze SEO-Tools, um deinen Ratgeber Content besser zu machen

Mit den richtigen Tools könnt Ihr maßgeblich beeinflussen, wie gut Euer Ratgeber Content bei Google performt, hängt auch von der SEO-Optimierung ab:

  • Enthält der Text die richtigen Keywords? (Die meisten SEO-Tools bieten eine Analysefunktion)
  • Habt Ihr das Thema vollständig abgedeckt? (hier hilft auch ein WDF*IDF-Check)
  • Enthalten die Zwischenüberschriften die richtigen Begriffe?
  • Enthält der Content hilfreiche Links und Bilder?
  • Stimmt die interne Verlinkung?
  • Arbeitet Ihr mit strukturierten Daten für bessere Snippets?

Helft Google Euren Ratgeber Inhalt zu finden. Dann lohnt sich die Content-Erstellung noch mehr und letztlich profitiert davon Eure gesamte Website.

Vorsicht: Solche Ratgeber braucht niemand

Die Besucher bleiben aus? Ihr erstellt starke Ratgeber-Inhalte, aber kaum jemand findet Sie auf Eurer Website? Dann liegt dies wahrscheinlich an fehlender Optimierung und nicht optimaler Verlinkung auf der Seite. Auch zu viele Hindernisse bedeuten oft, dass Besucher lieber wieder abbrechen, als den Artikel wirklich zu lesen. Wird ein Besucher schon zu Beginn mit Pop-ups, Newsletter-Anmeldungen oder anderen Störfaktoren vom Lesen abgehalten, so kann sich das negativ auswirken.
Kopierte Inhalte: Fremde Inhalte einfach kopieren und ein bisschen aufhübschen funktioniert heute nicht mehr. Google registriert Duplicate Content sofort und zuverlässig und straft die entsprechenden Seiten ab. Das gilt auch, wenn Ihr Eure eigenen Inhalte auf mehreren Seiten verwendet.
Zu kompliziert: Ratgeber Content soll konkrete Hilfe und Tipps geben. Wird Eurer Inhalt zu komplex und schon fast zu einer wissenschaftlichen Abhandlung, wird das viele Besucher abschrecken. Keep it simple!

Titelbild © magele-picture / stock.adobe.com

Beitragsbild © Gajus / stock.adobe.com

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