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2015Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Rückblicke und Aussichten auf 2015 gibt es allerorten. Um im Online Marketing nach vorne zu schauen, ist es eine gute Idee, auf den amerikanischen Markt zu blicken und dort mit den SERPs rumzuspielen. Das haben wir getan und Erstaunliches festgestellt:

 

 

Ein paar Suchanfragen

Ist das die Zukunft der Google Suche?

connect_wiimote_serp

Auf dem Smartphone wird es noch deutlicher:

connect_wiimote_mobile

 

Wem es nicht gleich auffällt: Das erste Ergebnis auf dem Smartphone und dem Desktop bietet alle Informationen die man benötigt. Ein Besuch der Seite, von der die Informationen kommen, ist nicht notwendig. Auf dem Smartphone muss man gar nicht mehr nach unten scrollen. Auf dem Desktop im Grunde auch nicht.

Auf der Desktopversion hat das erste Ergebnis, also der Link unter der Knowledge Box, eine Meta-Description die ungleich länger als alle andere Meta-Descriptions ist – nämlich den Inhalt der Knowledge Box.

Wer dieses Ergebnis replizieren will, muss in seinen Sucheinstellungen die Sprache auf „English“ und ein „No Country Redirect“ (www.google.com/ncr) einstellen (Das „No Country Redirect“ ist nicht immer notwendig).

Stellen wir die Spracheinstellungen wieder auf „Deutsch“ zurück und suchen, wann der Film „Interstellar“ in Traunstein in den Kinos läuft.

kino_traunstein_serp

 

Wir bekommen das gesamte Kinoprogramm für Traunstein, samt Uhrzeiten, Adresse und Telefon des Kinos, ohne auch nur einmal die Seite eines Kinos besucht zu haben.

Man könnte einräumen, dass Google dem Nutzer hier wirklich eine gute Hilfe gibt: Manche Webseiten örtlicher Filmtheater sind dermaßen schlecht zu navigieren, dass die effektive und minimalistische Darstellung der Filmvorführungen einen echten Mehrwert darstellt.

Eine Suche – ein Ergebnis – die richtige Antwort: Die Zukunft der Google Suche

Halten wir fest: Google liefert mir die Antwort auf meine Suche. Ich muss nicht mehr auf Webseiten navigieren, in keinem Forum nach Hilfe suchen, nicht einmal nach unten scrollen. Eine Suche – ein Ergebnis – die richtige Antwort. Das erwartet uns 2015. Sicher nicht für jede Art von Suchanfrage und sicher nicht für alle Suchanfragen auf einmal – aber es wird kommen.

Dazu zwei Zitate der Experten zur Zukunft der Google Suche auf searchengineland:

As Google continues to get more and more aggressive with things like Knowledge Graph, visual ads, and instant answers, I suspect we’ll see some of the first result sets that have no traditional, external-pointing, organic links whatsoever. Side note: This will scare the poop out of many marketers, but it probably (hopefully?) won’t expand much beyond the experimental/limited release phase.

– Rand Fishkin

Further fall of information websites as Google gives more answers. If you’re in the business of providing answers to your audience, you’re about to have a bad time as you’re in direct competition with Google.
– Laurie Sullivan

Rand Fishkin prophezeit immer mehr SERPs ohne organische Links und hofft (!), dass das Ganze nicht über die experimentelle Phase hinausgeht. Laurie Sullivan sieht Webseiten, die einen informativen Mehrwert bieten, untergehen, da sie in direkter Konkurrenz zu Google stehen werden.

Ergo: Jeder, der sich Content Marketing auf die Fahne geschrieben hat, sollte Angst bekommen. Google wird die Besucher nicht mehr auf Webseiten lotsen, sondern „eigene“ Antworten liefern. Google „belohnt“ hochwertigen, aufwendig erstellten Content damit, dass es Nutzer von der Seite weglockt. Kommt niemand mehr auf eine Webseite, hat der Webmaster keine Chance, Nutzer zu konvertieren. Der Webmaster gibt seine Lorbeeren an Google ab.

Genug der Schwarzmalerei: Google will dem Nutzer das beste Ergebnis bieten. Und merkt, dass viele Webmaster ihre Informationen einfach zu unübersichtlich und kompliziert darstellen (Kinoprogramme). Deswegen sortiert Google die Informationen und bietet sie dem Nutzer einfach und übersichtlich an. Jetzt muss Google nur noch merken, dass es nicht nur darum geht, dem Nutzer die besten Ergebnisse zu liefern, sondern auch den Webmaster, der die Ergebnisse Googles erst zu dem macht, was sie sind (nämlich super), zu berücksichtigen. Zudem wird es nicht für alle Arten von Suchanfragen solche „Sophisticated Knowledge Boxes“ wie oben geben. Vielleicht sind die Prophezeiungen zu düster und Google wird sich anpassen – um Rand Fishkin zu zitieren: „hopefully“.

Dennoch sollten sich Online Marketeers Gedanken machen, wie sie ihren Kunden (konvertierende) Nutzer bringen können, ohne die Seite an Google abzugeben. Es gibt drei grundsätzliche Möglichkeiten wie das gehen kann.

– Man wird eine Marke und optimiert seine Seite auf Entitäten.

Man legt nicht alle Eier in einen Korb und sucht sich andere Traffic-Quellen.

– Man nutzt Content Marketing, um Kunden auf anderen Portalen abzuholen.

Das wird die Aufgabe sein, die sich Online Marketeers 2015 stellen müssen: Neben einer technisch sauberen Gestaltung der Webseite, einer perfekten Auszeichnung und einer optimalen Nutzerfreundlichkeit müssen die richtigen sozialen Netzwerke angesteuert, die Marke des Kunden muss gestärkt und die Nutzer gehalten werden.

Welche Ideen habt ihr? Glaubt ihr, dass Google seine Knowledge Box ausbauen wird? Wird sich das Online Marketing grundlegend ändern müssen, um mit Google mitzuhalten?

 

 



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