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Unsere Tipps für den Content-Relaunch

Im World Wide Web kursiert eine Vielzahl an in die Jahre gekommener Websites: Die Beiträge wirken veraltet, das Angebot ist nicht aktuell, das Design nicht mehr zeitgemäß. Unternehmer sollten Wert darauf legen, die eigene Webpräsenz zu einem lukrativen Aushängeschild zu machen, das dem Besucher einen echten Mehrwert bietet und die Umsätze steigert. Um das zu erreichen, ist in vielen Fällen ein gut strukturierter Content Relaunch notwendig. Wir erklären Euch, worauf Ihr bei der Planung und Durchführung achten müsst und welche Zutaten notwendig sind, um Schwung in Eure Website zu bringen!

Content Relaunch: Ziele abstecken

Der erste Schritt ist, die Ziele zu definieren, die mit dem Content Relaunch erreicht werden sollen. Das hilft Euch dabei, Euer Vorgehen zu planen und Eure Strategie dementsprechend auszurichten. Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Erhöhung der Reichweite
  • Ansprechen neuer Zielgruppen
  • Branding / Steigerung des Bekanntheitsgrades
  • Generierung von Traffic
  • Steigerung der Conversions – mehr Transaktionen durch einen vergrößerten Kundenkreis

Außerdem ist es wichtig, die aktuelle Performance Eurer Website zu untersuchen. So findet Ihr heraus, über welche Unterseiten Kunden angelockt werden und bei welchen Inhalten Verbesserungspotential besteht.

Ist-Zustand ermitteln

Um für einen erfolgreichen Content Relaunch zu sorgen, solltet Ihr zunächst die Schwachstellen Eurer Website erkennen. Bringt in Erfahrung, wo Änderungen erforderlich sind und welche spezifischen Maßnahmen Ihr ergreifen müsst, um mehr Kunden zu generieren. Es ist durchaus möglich, dass Ihr auf Eurer Website bereits hilfreiche Informationen oder Angebote zur Verfügung stellt, die für potentielle Nutzer zwar interessant sein könnten, jedoch nicht angemessen präsentiert und deshalb nicht gefunden werden.

Webanalyse-Tools zur Überprüfung der Performance

Wenn Euer Content Relaunch-Rezept gelingen soll, gehört die Einbeziehung von Webanalyse-Tools zu den wichtigsten Zutaten. Nur so seid Ihr in der Lage, schwache Inhalte auszumachen und zu überarbeiten. Hierfür stehen Euch eine Menge verschiedener Tools zur Verfügung. Obwohl Google Analytics das Gängigste ist, könnt Ihr selbstverständlich auch jedes andere Webanalyse-Tool nutzen, das Euch zusagt. Zu den kostenlosen Varianten gehören zum Beispiel Piwik und Open Web Analytics, während es mit Etracker und der Digital Marketing Suite von Adobe auch zahlreiche kostenpflichtige Optionen gibt, die über entsprechend mehr Funktionen verfügen. Wichtig ist, dass Ihr eine aussagekräftige Analyse erhaltet: Anhand der erhobenen Daten könnt Ihr feststellen, welche Eurer Unterseiten selten bis nie aufgerufen werden und wo dringend Änderungen vorzunehmen sind.

Absprungrate: der Indikator für unzureichenden Content

Webanalyse-Tools bieten eine Vielzahl an nützlichen Funktionen. Mithilfe der Bounce Rate (dt. Absprungrate) könnt Ihr zum Beispiel das Verhalten der Besucher auf einzelnen Unterseiten nachvollziehen.

Die Bounce Rate zeigt an, welche Seiten fehlerhaften oder irrelevanten Content aufweisen, da diese vom Nutzer umgehend „weggeklickt“ werden.

Sprich: Je höher die Absprungrate einer Unterseite, umso dringender sollte diese überarbeitet werden. Behaltet dabei das Sprichwort „Zeit ist Geld“ im Hinterkopf: Der Besucher möchte schnell und mit möglichst wenig Aufwand zum gewünschten Ziel gelangen. Eure Inhalte sollten also entsprechend übersichtlich und prägnant dargestellt werden.

Unterseiten mit niedrigem Ranking

Rund 70 Prozent aller Klicks gelten den Top 5 der Google Suchergebnisse. Um einen möglichst großen Kundenkreis anzulocken, muss es also Euer Ziel sein, bei der Google Suche präsenter zu werden. Folgerichtig ist ein Content Relaunch vor allem bei den Unterseiten nötig, die keine nennenswerten Aufrufe über die organische Suche generieren.

SEO-Maßnahmen zur Verbesserung des Rankings

Um eine bessere Positionierung bei den Google Suchergebnissen zu erreichen, benötigt Ihr vor allem eines: suchmaschinenoptimierten Content. Damit Ihr Eure Website dahingehend verbessern könnt, müsst Ihr das Suchverhalten Eurer potentiellen Kunden analysieren. Welche Suchbegriffe werden verwendet? Welche Fragen haben die Nutzer und wie könnt Ihr auf Eurer Website die passenden Lösungen präsentieren? In diesem Zusammenhang ist eine sorgfältige Keyword-Recherche das A und O.

Ermittelt die Keywords mit dem meisten Suchvolumen und weitere Suchbegriffe, die die Inhalte auf Eurer jeweiligen Unterseite bestmöglich repräsentieren.

Diese Keywords solltet Ihr nun auf Eurer Website unterbringen. Das kann vor allem bei der Texterstellung problematisch sein – allerdings trägt es dazu bei, die Sichtbarkeit bei Google zu verbessern und als relevantes Ergebnis für möglichst viele Suchanfragen gelistet zu werden. Unsere Tipps:

  • Baut das Hauptkeyword in die URL der Unterseite ein.
  • Bringt wichtige Keywords in den Bezeichnungen (vor allem in den alt-Tags) von Bildern und Grafiken unter.
  • Passt Sie die Meta-Daten an.
  • Vermeidet Duplicate Content – optimiert nicht mehrere Seiten auf ein und dasselbe Keyword.
  • Verwendet die wichtigsten Keywords in den Überschriften.
  • Richtet Eure Texte auf die Suchanfragen Eurer potentiellen Kunden aus.

Achtet darauf, dass Ihr den Text für Eure Kunden und nicht für Google schreibet. Welche Fragen hat der Nutzer, die ihn auf Eure Seite führen? Welche Antworten könnt Ihr ihm liefern? In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, sogenannte W-Fragen abzudecken:

  • Worum handelt es sich bei Eurem Produkt?
  • Wofür wird Eurer Produkt benötigt?
  • Was kann Euer Produkt, was andere Artikel nicht können?
  • Welche Serviceleistungen stellt Ihr Euren Kunden zur Verfügung?

Kein Nutzer möchte von riesigen Textblöcken erschlagen werden oder Floskeln vorfinden, die die Sätze unnötig in die Länge ziehen. Haltet Euch an die Faustregel: So kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig. Bezieht Daten ein, nutzt Listen und Tabellen. Dadurch kommt der Nutzer nicht nur rasch ans gewünschte Ziel – auch Google wertet das Vorhandensein solcher Elemente positiv.

Guter Content – alles eine Frage der Präsentation

Gelangt ein Besucher erstmalig auf Eure Website, dient ihm das vorhandene Bildmaterial zunächst als Blickfang. Macht Euch das zunutze und greift auf Bilder und Infografiken zurück, die Eurem Angebot entsprechen. Wichtig ist auch, dass durch die Gestaltung Eurer Website ein stimmiges Gesamtbild erzeugt wird. Sorgt darüber hinaus für eine einfache, logische Menüstruktur und baut interne Verlinkungen ein – unterstützt den Besucher dabei, mit so wenig Aufwand wie möglich genau den Content zu finden, nach dem er oder sie sucht.

Content Marketing von Meisterköchen gefällig? Dann nichts wie ab zur SEO-Küche!

Ihr plant einen Content Relaunch und möchtet Euch professionelle Unterstützung ins Boot holen? Dann kontaktiert uns! Wir begleiten Euch in sämtlichen Phasen des Content-Marketing-Prozesses: Von der Content-Analyse bis hin zur Betreuung Eures Website-Relaunches.

Gemeinsam finden wir die idealen Zutaten für Euer Content-Relaunch-Rezept. Wir freuen uns auf Eure Anfrage!

 

Titelbild © iQoncept / Fotolia

Beitragsbild © Balint Radu / Fotolia

Beitragsbild © wsf-f / Fotolia



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Digitaler Neujahrsputz: Macht euren Blog fit fürs neue Jahr – SEO-Küche 3. Januar 2019 um 16:16

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