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Google Commerce Camp 2021- Unser Recap

  • Geschrieben von Nina Weller am 29.04.2021

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Unser Eindruck vom Google Commerce Camp 2021 

Auch 2021 veranstaltete der Händlerbund wieder das Google Commerce Camp. Eine Digitalkonferenz für alle Neulinge im Online-Geschäft, die sich in die GoogleProdukte einarbeiten wollen oder solche, die Ihre Kenntnisse noch ausbauen möchten. 

Also hieß es am 21. Und 22. April 2021: Lasst uns über Google sprechenZwei Tage, zwei Bühnen – vollgepackt mit Experten und jeder Menge Wissen rund um Sichtbarkeit, Kundenwünsche und Zukunftstrends. Die Besucher hatten oft die Qual der Wahl zwischen spannenden Vorträgen und interaktiven Workshops. Wie bei einer Präsenzveranstaltung wurden die Live-Vorträge an – und abmoderiert. Im Anschluss fanden interessante und aufschlussreiche Fragerunden zwischen Teilnehmern und Speakern statt. 

Schon 2020 war das Google Commerce Camp des Händlerbundes ein voller Erfolg – auch für uns von SEO-KücheDeshalb durfte das Event auch 2021 nicht in unserem Terminkalender fehlen. Wir waren wieder mit dabei – diesmal mit einem tollen Workshop von Jonas zu unserem Lieblingsthema: Suchmaschinenoptimierung! 

Das Google Commerce Camp
Wie auf einer richtigen Konferenz

Suchmaschinenoptimierung – Workshop für Anfänger 

Jonas Meinhardt, SEO-Küche Internet Marketing GmbH & Co. KG 

Jonas führte uns durch 90 Minuten geballtes SEO- WissenDer Vortrag richtete sich an alle SEO- Neulinge. Für den Einstieg gab es ein paar Basics: Was ist SEO überhaupt? Wsteht es im Suchmaschinenmarketing? Schnell bekam der SEO-Neuling einen Überblick, dass SEM aus SEO und SEA besteht und das SEO unbezahlt und organisch entsteht, im Gegensatz zu den bezahlten Anzeigen (SEA).  

Folie zum Thema SEO und SEO
SEO und SEA gehören zusammen und bilden das Suchmaschinenmarketing (SEM)

Weiter ging es mit der banner blindness” der jüngeren Zielgruppe, die bezahlte Werbung gar nicht mehr wahrnimmt. Was SEO natürlich ganz klar in den Fokus von Unternehmen rücken sollte. Die Teilnehmer lernten, warum Google sauber optimierte Seiten bevorzugt und warum es bei SEO auf gute Technik UND guten Inhalt ankommt. Deshalb war der Workshop von Jonas auch in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil ging es um technisches SEO: Google Indexierung und Bildoptimierung. Im zweiten Teil dann um inhaltliches SEO: die Bedeutung von Keywords, Meta-Tags und Überschriften. Zum Schluss gab es noch Einblicke in Local-SEOdie Nutzung von Google My Business und Geotags 

Insgesamt ein strukturierter und inputbringender Vortrag. Gespickt mit vielen Beispielen, erstklassigen Idee und Tool-Hinweisen. Gerade Laien wurden hier gut abgeholt, um überhaupt mal einen Einblick in die Thematik zu erhalten. Oftmals wird ja nicht verstanden, was hinter SEO wirklich steckt. Hier wurde klar, dass es sich um einen Prozess handelt und viele Faktoren mitreinspielen. Danke Jonas! 

“Mit Google-Diensten, UX-Design & Sichtbarkeit zur optimalen Außendarstellung im Netz” 

Daniel Waschlewski, Senior Digital Manager bei jwied 

In seinem 90-minütigen Workshop erklärte Daniel Waschlewski umfangreich und anschaulich, dass eine optimale Außendarstellung im Netz vor allem 3 Dinge braucht: ZEIT, ARBEIT und GELD! 

Daniel hat die Zuhörer wirklich mitgenommen und es war durchweg ein roter Faden vorhanden. Sowohl Zuhörer, die gerade mit ihrem Online-Business starten als auch die, die schon eins haben, erhielten wertvolle Tipps. Hier die wichtigsten Learnings auf einen Blick: 

  • Die Customer Journey beginnt meistens auf Google. 
  • Der Erstkontakt mit einem Unternehmen findet heutzutage meist im Internet statt. 
  • Höhere Sichtbarkeit führt zu mehr Traffic, mehr Anfragen, Leads – somit wichtiger Bestandteil des Erfolges! 
  • Die Sichtbarkeit ändert sich Plusminus jeden Tag. 
  • Die SEO-Pyramide besteht aus: 1. Basis ist die Seitenstruktur/Technik, 2. gefolgt von Content + Keywords, 3. dann Referenzen/Social Media, 4.und die Spitze bildet das Nutzerverhalten. 
  • Lange Ladezeiten verschlechtern das Rankinggute fördern das Nutzerverhalten. 
  • Schnell zum ZielNutzer sollten so wenig wie möglich klicken müssen. 
  • Content ist einer der wichtigsten Ranking Faktoren. Aber bitte spannend, überraschend, einzigartig. Am besten aus Content ein Erlebnis machen. 
  • Content erfährt noch nicht die Anerkennung, die er eigentlich für Sichtbarkeit und Nutzen verdient hätte. 
  • Guter Content ist wie der Hotdog eines sehr bekannten Möbelhauses. Er bietet ein Erlebnis und für einige Kunden ist er der Grund, weswegen sie dort hingehen und nicht das Möbelgeschäft. 
  • Content ist das vielleicht das wichtigstes Marketing-Instrument. 
  • CONTENT IS GOOD, BUT CONTEXT IS KING

    Content is good, but Context is King
    Guter Content braucht auch immer einen Kontext um wirklich relevant für das Ranking zu sein.

  • Abwechslung! Nicht nur lange Textwüsten.
  • Keyword sind mehr als nur Wörter – auf Thema eingehen und Fragestellung auflösen. 
  • Backlinks sind die Arbeit guter PR – Qualität geht vor QuantitätDomain Authority trägt viel zur Qualität bei – misst Seriosität/Professionalität. 
  • Neuromarketing einsetzen, um Nutzer abseits des eigenen Geschmacks zu verstehen. 
  • Und natürlich mit Google Analytics arbeiten, Nutzer zu verstehen.

“Erfolgreiches SEO für Onlineshops  Mit dieser Vorgehensweise kannst du die SEO-Sichtbarkeit deines Onlineshops in 24 Monaten verdoppeln”  

MarioTräger, b+m webworks 

Seo ist nicht tot!!! Unter diesem Motto startet Mario Träger seinen Vortrag zum Thema SEO für Online-Shops. In 45 Minuten stellte er mehrere Case Studies vor, bei denen seine Agentur die Sichtbarkeit durch SEO-Maßnahmen mindestens verdoppeln und auch über beeindruckende 300 % steigern konnte. Erreicht wurde das mit SEO-Onpage Themen wie z. B. Optimierung der Google Snippets und Meta-Title oder der Rich Snippets. Ein weiteres Learning aus dem Workshop mit Mario: Ratgeber Inhalte sorgen bei Onlineshops für Traffic und somit für Sichtbarkeit! Das kann man auch super für das Retargeting nutzen. 

“SEO meets UX”  

Fabian Scholz, Esy 

Der Workshop von Fabian begann mit starken Worten: Google hat nicht die 10 Gebote!  

Google sollte interpretiert werden, nicht wörtlich genommen!
Google sollte interpretiert werden, nicht wörtlich genommen!

 Soll heißen: Nicht Google gibt den Ton an, sondern die Nutzer! Google interpretiert nur Daten, die es von Nutzern bekommt und man kann dann diese Empfehlungen nutzen! Man sollte sich auf seine Nutzer konzentrieren. Aus SEO, UI, UX und CRO entsteht das Nutzererlebnis und letztendlich die eigene Relevanz. Fabian erläuterte die Grundlagen von SXO (Search Experience Optimization). Hierfür ist das Erstellen von Personas das A und O, um den Kunden bei der Suche anzutriggern. Am besten durch die SERPS. Weiter muss man sich darauf einstellen, dass es seit März nur noch der Google Smartphone Bot das Internet crawlt und es jetzt Mobile Only (!) heißt und nicht mehr Mobile FirstDer Desktop ist sowieso passe. Das heißt, alle Seiten sollten ausnahmslos für mobile Endgeräte optimiert werden! Wichtig ist auch, dass der Aufbau einer Seite logisch ist, um möglichst viele “long Clicks” zu erhalten. Websites sind wie ein Trichter und sollten oben emotional und unten dann immer technischer werden. Fabian gab auch den Hinweis zum Beispiel technische Dinge wie den Check-out möglichst einfach und kurz zu gestalten. 

Fazit: Websites sollten immer logisch, aufschlussreich und nicht unnötig kompliziert gestaltet sein, das führt zu mehr Usability. 


Christian B. Schmidt, von digitaleffects 

Hier gab es keine Power Point Karaoke, sondern viel mehr eine 45-minütige Live-Performance von Christian Schmidt zu sehen und zu hören. Er hat sich die Backlinkprofile einiger Unternehmen vorgenommen, die sich vorher über den Chat melden konnten. Verschiedenste Domains wurden durch die Backlink-Tools gejagt, wie Sistrix und dem Link Research Tool, es gab Live-Handlungsempfehlungen und wichtige Tricks und Kniffe vom Profi. Eine gelungene Vorstellung und für die Zuhörer ein echter Mehrgewinn und eine Menge guter Input.  

“Was Kunden WIRKLICH wollen und wie Sie es  

Konstantin Linder, Brandupfactory 

In den knapp 1,5 Stunden Workshop für Anfänger stellte Konstantin den Zuhörern drei wichtige Tools vor, mit denen man herauszufinden kann, was Kunden wirklich wollen. Live vorgestellt wurden Google Trends, Google Ads und Optimize. Konstantin erklärte die Tools und wofür sie zu nutzen sind leicht verständlich für Neulinge im Online-Marketing und auch Leute mit ersten Kenntnissen. Zu den Tools: 

Google Trends 

Die Teilnehmer konnten sich einen guten Überblick verschaffen: Wie man mit Google Trends herausfindet, welche Trends es momentan überhaupt im Internet gibt. Wie man diese für seine eigene Marke nutzen kann und wie man Trends interpretiert. Zum Beispiel: Wann sind Peaks? Und was leite ich daraus für die Planung der Saison ab? 

Google Keywordplanner 

Der Keywordplanner ist nicht nur gut geeignet, um Keywords zu identifizieren, sondern auch allgemein zur Themenfindung. Dieses Tool kann einem eine gute Richtung geben, um Texte oder Postings zu erstellen. Ein wunderbarer Ideenlieferant!  

Google Optimize 

Der Name ist Programm bei Google Optimize. Es geht natürlich um die Optimierung von Websites. Es handelt sich um ein A/B-Testing Tool, um die Original-Website mit einer editierten Version zu vergleichen. Man kann dies dann an definierte Nutzergruppen ausspielen und so herausfinden, welche Variante den Kunden z. B. mehr animiert, um eine bestimmte Aktion auszuführen. Selbst die kostenlose Variante ist schon gut aufgestellt und ist für viele Websites völlig ausreichend. 

Bildquellen:

Beitragsbild © krerksak: @ adobe.stock.com

Restliche Bilder: Screenshots aus der Teilnahme an der Konferenz.

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