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Definition „Broken Links“
Ein „Broken Link“ ist nichts anderes als ein „Toter Link“, dessen Verweis nicht mehr auffindbar ist oder der Inhalt auf den er verwiesen hat, nicht mehr existiert. In der Regel gibt dieser Link einen 404-Fehler aus. Bei SEO-optimierten Websiten werden diese Seiten in der Regel per 301-Weiterleitung auf die nächste thematisch passende Seite weitergeleitet. 404-Fehler sind auch beim User eine unschöne Sache. 404-Fehler können entstehen wenn ein falscher Link gesetzt wurde oder eine Seite umstrukturiert wurde. Für Suchmaschinen sind diese „Broken Links“ schlecht, da Wirkung und Stärke verloren geht.

Definition „Broken Linkbuilding“
Es gibt verschiedene Arten einen Link zu generieren, z.B. manueller Linkaufbau (Foren, Bookmarks, usw…), Linkbait, Linktausch und eben auch „Broken Linkbuilding! Broken Linkbuilding gliedert sich in zwei große Schritte: Zuerst sucht und findet man Seiten, die nicht mehr verfügbar sind oder deren Inhalt gelöscht wurde. Genauer, man sucht „tote“ Links die auf solche leere Seiten verweisen. Danach macht man diese Links wieder „lebendig“.

Die Suche nach „Broken Links“
Die Recherche ist nach 404-Fehlerseiten ist der erste Schritt beim „Broken Linkbuilding“!
Dafür gibt es nützliche Werkzeuge wie z.B. Xenu, Screamingfrog und das Linkreasearchtool, die ich euch gerne näher bringe.

1. XENU
Mit Xenu ist es recht einfach „Broken Links“ aufzuspüren! Das Programm scannt die Zielseite nach „Toten Links“ und speichert die Erfolge in einen Report, der auch bequem über Email zu versenden ist. Die Oberfläche ist sehr intuitiv nutzbar.

XENU

Vorteile von Xenu sind:
SSL-Kompatibilität
überprüft Sitemap
erkennt umleitende URLs
tastet FTP, Gopher und Mailadressen
einfach zu bedienen
kostenlos

Nachteile von Xenu sind:
Client basierend
Java, MacOS, Linux, Knoppix, Ubuntu, Beos, Palm, C64, SAP, AmigaOS, Blackberry, Symbian, iPhone oder Android Versionen werden nicht unterstützt

2. Screaming Frog
Ein komplexeres Tool um „Broken Links“ zu finden ist „Screaming Frog“! Das Tool crawlt Seite nach verschiedenen Parametern, die erst eingestellt werden müssen!

2. Screaming Frog

Eine für uns relevante Funktion ist das Einstellen von verschiedenen Filtern, wie z.B. das Filtern nach 404-Fehlern!

2. Screaming Frog 2

Vorteile von „Screaming Frog“ sind:
Viele SEO-Relevante Daten (Titel und Descryption, H1 u. H2, uvm)
eingeschränkte kostenlose Version
Windows und Mac kompatibel
schnell bei kleinen Websiten

Nachteile von „Screaming Frog“ sind:
kostenpflichtig für die Vollversion (ca. 99£)
langsam bei großen Websiten
kompliziertes Interface
zu viele Einstellungsmöglichkeiten

3. Linkresearchtool (LRT)
Das Linkresearchtool ist ja bekanntlich eine eierlegende Wollmilchsau und hat für jedes SEO-Problem die passende Lösung parat! Die Lösung heißt in diesem Fall: „Link Juice Recovery Tool“.

Link Juice Recovery Tool

Das Tool identifiziert „Broken Links“ auf einer Domain welche über Backlinks verfügt! Die Handhabung ist wirklich sehr einfach:

Link Juice Recovery Tool 2

Einfach die zu analysierende Domain eingeben und das Tool für sich arbeiten lassen!

Ein fertiger Report sieht dann so aus:

Link Juice Recovery Tool 4

Vorteile von „Link Juice Recovery Tool“ sind:
Einfache Handhabung
Exportmöglichkeit der Reporte in CSV/XLSX
Webclient (somit auf allen Systemen verfügbar)
schnell bei kleinen Websiten

Nachteile von „Link Juice Recovery Tool“ sind:
Kostenpflichtig
langsam bei großen Websiten

Fazit Tools:
Man kommt mit jedem dieser Tools ans Ziel. Man sollte aber beachten, dass die kostenlosen Tools nur bei kleineren Projekten ausreichen. Bei größeren Projekten und Websiten mit vielen Backlinks wäre es sinnvoller auf kostenpflichtige Tools zurückzugreifen, da sich die Arbeitszeit merklich verkürzt und auch übersichtlicher gearbeitet werden kann. Für welches Tool Sie sich letztlich entscheiden bleibt Ihnen und Ihren Anforderungen überlassen!

„Broken Links“ wieder Leben einhauchen!
Ist die Recherche abgeschlossen und hat man starke Seiten mit 404-Fehlern und passendem ehemaligen Inhalt gefunden, geht es an den schwierigsten Teil dieser komplexen Art des „Linkbuildings“. Der „broken“ Link muss repariert werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zuerst muss man zwischen internen und externen Broken Links unterscheiden. Interne Links verweisen auf eine Unterseite der jeweiligen Domain. Sind diese „broken“ so ist es wichtig den Webmaster darauf aufmerksam zu machen (Webmaster mögen 404-Fehler auf ihren Domains überhaupt nicht) und ihm dann einen gleichwertigen (oder besseren) Content wie die ursprüngliche 404-Seite anzubieten. In diesem Content ist dann auch der Link den wir bauen wollen.

Externe Links verweisen auf andere Domains. Sind diese Links „broken“ gibt es drei grundsätzliche Möglichkeiten den Juice der verlinkenden Domain zu nutzen:

a) man lässt sich die „broken“ Domain registrieren und bringt den eigenen Content auf diese Seite. Damit ist der Link wieder hergestellt und man bekommt den ursprünglichen Linkjuice. Generell bietet sich für den deutschsprachigen Raum denic.de an um sich Domains registrieren zu lassen.

b) man erstellt eine ganz neue Domain, die einen hinreichend ähnlichem Inhalt wie die „broken“ Seite hat. Den Webmaster der Ursprungsseite sollte man natürlich darauf hinweisen, dass man eine Seite mit selben Content wie die „broken“ Seite besitzt und ob er nicht die Verlinkung auf diese, meine, Seite setzen möge. Dies benötigt sicherlich einiges an Zeit und auch Vorbereitung. Idealerweise sollte eine solche Seite schon existieren, sonst kann es passieren dass der Link wieder gesund ist, bevor man ein passenden Content erstellt hat.

c) man lässt eine 301-Weiterleitung auf die eigene Seite einrichten. Webmaster kontaktieren!
Hier gibt es einen alternativen Fall: manchmal haben Seiten schon eine 301-Weiterleitung auf eine Seite. Nicht immer ist diese Seite aber passend, hat einen guten Trust, oder existiert noch. Manchmal wird auch ein Konkurrent weitergeleitet. In diesem Fall sollte man einen besseren Content oder besseren Trust im Ärmel haben, und dies dem Webmaster vorschlagen.

In allen m dieser Fälle kommt man um eine Kontaktaufnahme mit dem Webmaster nicht herum. Dieses Thema ist heikel und vermutlich auch der kritische Punkt an dem das ganze Projekt „Broken Linkbuilding“ am schnellsten (und häufigsten) scheitert. [Verweis auf Blogbeitrag zum Umgang mit Webmastern]
Auch sollte man schon über einen passenden Content verfügen. Von daher ist es ratsam parallel während der Recherche nach Broken Links den Content zu entwickeln, auf den man am Ende verlinken will.

Die Vorteile dieser Linkbuilding Taktik sind ungemein:
Man kann den Linkjuice einer Domain direkt anzapfen – gerade wenn man es schafft auf Autoritätsseiten einen Broken Linkbuild durchzuführen, bekommt die eigene Seiten einen nicht zu verachtenden Trust-Push.

Broken Linkbuilding kann mittlerweile in großem Stil ausgeführt werden, da immer mehr passende Tools auf den Markt kommen. Gleichzeitig ist es eine absolute „white hat“ Taktik, also kein Spam trotz großflächigem Einsatz!

404-Fehler gibt es praktisch immer. Jede noch so gut gepflegte, etwas größere Seite bekommt hin und wieder tote Links. Dies ist im System Internet praktisch eingebaut. SEOs helfen mit dieser Taktik den Webmastern, indem sie einen potentiellen Rankingverlust durch 404-Fehler verhindern und die Löcher auf den Webseiten stopfen. Eine ideale Win-Win Situation, durch die beide Parteien an Glaubwürdigkeit und „Webutation“ gewinnen können.

Bei der Recherche nach 404-Seiten in seiner jeweiligen thematischen Nische trifft man unweigerlich auf viele Seiten mit gutem Content – und erkennt welcher Content noch fehlt und welche Verbindungen noch nicht existieren aber existieren sollten. Einen besseren Content anzubieten, geht einem damit praktisch von der Hand.



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