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LinkbuildingDie Welt des SEO ist voll von Unkenrufen. Mal ist das ganze SEO „dead“, dann „Linkbuilding“, wahlweise auch Gastbeiträge oder DoFollow-Links. Und in Zukunft wird Google nicht mehr nach Links suchen, sondern nur noch nach „Erwähnungen“ einer Marke oder eines Unternehmens. Nunja, ich wage zu behaupten, dass selbst dann Links immer noch wichtig sein werden. Und bis es soweit ist, sind Links erst recht wichtig.

Deswegen schauen wir uns heute einen Aspekt von Links an, der immer wieder für Verwirrung sorgt: das Attribut „nofollow“.

Rel=“nofollow“ ist zum einen eine Entlastung für den Google Bot – der Bot bekommt die Anweisung diesem Link nicht zu folgen und hat damit mehr seiner wertvollen Zeit übrig, um den Rest des Netzes zu crawlen. Zum anderen haben Webmaster damit die Möglichkeit die Links auf ihrer Seite „sauber“ zu halten. Aber wie sieht es genau aus, mit diesem NoFollow-Befehl?

Google sagt zwar, dass der Bot diesem Link nicht folgt, das stimmt allerdings so nicht. Google folgt dem Link zum Zwecke der „Erkundung“, sprich für die Indexierung, lässt aber keinen Linkjuice über den NoFollow Link fließen. Wobei auch das unter den SEOs bezweifelt wird, bisher konnte ich aber noch keine eindeutige Aussage dazu finden. NoFollow vererbt aber sicher keinen PageRank!

Das berüchtige Google Authorship: Für den Fall, dass man sein eigenes Google+ Profil mit NoFollow verlinkt, taucht das Profil trotzdem auf. Google analysiert für die Verifizierung auch deine „Circles“. NoFollow bei Google Authorship ist also erstmal sinnlos.

Wofür ist rel=“NoFollow“ eigentlich gut?
– Für Links in (bezahlten) Gastbeiträgen und besonders für Werbung auf deiner Seite.
– Blogkommentare, oder sonstigen Content der User – sicher ist sicher.
– Um den Google Bot daran zu hindern, Links zu folgen, die auf Seiten hinter Logins verweisen.

Und noch etwas ist wichtig: es lohnt sich nicht NoFollow-Links zu „disavowen“. Zwar gibt es Gerüchte das zu viele NoFollow-Links zu einer manuellen Abstrafung führen könnten (http://www.threadwatch.org/node/21182 ), aber seien wir ehrlich: man sollte nicht jedes Wort von Cutts oder Google auf die Goldwaage legen ;-)

And Now for Something Completely Different

Für alle die in der Pornoindustrie tätig sind: Google könnte bald eure Affilitate Programme bestrafen. So zumindest heißt es im Google Webmaster Central Blog: „Recently, we’ve seen this behavior on many video sites, particularly in the adult industry, but also elsewhere. These sites display content provided by an affiliate program—the same content that is available across hundreds or even thousands of other sites.“

Googles Daumenschrauben setzen dann an, wenn das „Sammeln“ von Informationen keinen Mehrwert bietet, es also keinen Unterschied gibt, ob man den Content auf der Sammelseite oder auf der Originalseite anschaut. Dann werden die „quality guidelines“ verletzt, was zu einer Abstrafung führen kann.

Nunja, abgesehen davon, dass es dem Kunden der Pornoindustrie vermutlich egal ist, ob er den „Content“ auf der Originalseite oder einer anderen Seite konsumiert, sind sogenannte „Sammelseiten“ nicht das Schlechteste, was es im Netz gibt. Man denke an Blogs, die von unterschiedlichen Nachrichtenportalen Meldungen sammeln und unkommentiert auf diese verlinken. Allein diese Übersicht bietet für mich als Nutzer einen Mehrwert – ich muss nicht jedes Nachrichtenportal einzeln ansteuern, sondern kann auf einer Seite auf alle wichtigen Nachrichten zugreifen. Zudem sind solche Übersichten oftmals nach Themen geordnet und die Verlinkungen sind gleichzeitig auch die Überschriften der Artikel. Für mich als Nutzer ein klarer Mehrwert!



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