Skip to main content

Google Webmaster Guidelines heißen jetzt Google Search Essentials

  • SEO-Küche Logo


PDF herunterladen

Hallo Google Search Essentials und Tschau Google Webmaster Guidelines

Google benennt die Webmaster-Richtlinien (Google Webmaster Guidelines) offiziell in „Search Essentials“ um, was mit einer vereinfachten Gliederung einhergeht, die nun aus drei Abschnitten besteht.

Neben der leichteren Verständlichkeit der früheren Google-Webmaster-Richtlinien will Google mit der Aktualisierung auch den Begriff „Webmaster“ abschaffen, der schon 2002 mit den Webmaster Guidelines eingeführt wurde.

Google hat den Begriff „Webmaster“ in den letzten Jahren nach und nach aus seinem Branding entfernt. Zum Beispiel wurde „Google Webmaster Central“ in „Google Search Central“ umbenannt.

„Webmaster“ ist laut Google ein veralteter Begriff, der nicht alle Content-Ersteller einschließt, die ihre Inhalte in den Suchergebnissen platziert sehen möchten. Heute kann quasi jeder eigene Inhalte auf einer Website veröffentlichen.

google search essentials
Die Google Webmaster Guidelines heißen jetzt Google Search Essentials.

Google Search Essentials sollen einfacher und übersichtlicher sein

Viele frühere Richtlinien werden in spezielle Abschnitte der Google Search Central-Website verschoben.

Für mehr Übersicht bestehen die Google Search Essentials nun aus drei Kategorien, die so auch in den früheren Webmaster-Richtlinien behandelt wurden. Es gab einige inhaltliche Änderungen, jedoch keine gravierenden Neuerungen.

Zu den drei Kategorien, die in den Google Search Essentials behandelt werden, gehören:

In den folgenden Abschnitten gehen wir näher auf die Kategorien ein.

Technische Anforderungen

Damit eine Webseite in die Google-Suche aufgenommen werden kann, müssen Sie nur wenige technische Maßnahmen ergreifen. Laut Google bestehen die meisten Websites die technischen Anforderungen, ohne es zu versuchen.

Die technischen Anforderungen lauten wie folgt:

  • Googlebot ist nicht blockiert
  • Die Seite funktioniert (es handelt sich nicht um eine Fehlerseite)
  • Die Seite hat indizierbaren Inhalt

Mit anderen Worten: Veröffentlicht Inhalte in einem Format, das Google indexieren kann, und stellt sicher, dass Google darauf zugreifen kann. Das ist das absolute Minimum, um eine Webseite in den Google-Index zu bekommen.

Um eine Webseite im Ranking nach oben zu bekommen, ist hingegen oft mehr Arbeit erforderlich, je nachdem wie stark die Konkurrenz ist. Kommen wir nun zu dem neuen Abschnitt über die wichtigsten Best Practices.

Best Practices

Die wichtigsten Best Practices in den Google Search Essentials sind zusätzliche Überlegungen zur Erstellung von Inhalten, die in den Suchergebnissen leichter zu finden sind.

Zu den wichtigsten Best Practices von Google gehören:

  • Erstellt hilfreiche Inhalte.
  • Verwendet Schlüsselwörter, nach denen Menschen suchen würden, und platziert diese an prominenter Stelle, z. B. in Titeln, Überschriften und Alt-Text.
  • Macht Links crawlbar.
  • Informiert die Besucher über Eure Website.
  • Befolgt spezifische Best Practices für Bilder-SEO, Videos, strukturierte Daten und JavaScript.
  • Verbessert die Anzeige Eurer Website in der Google-Suche, zum Beispiel mit Rich Snippets.
  • Wenn Ihr Inhalte habt, die nicht in der Google-Suche gefunden werden sollen, blockiert diese für die Crawler von Google.

Spam-Richtlinien

Der Abschnitt zu den Spam-Richtlinien befasst sich mit Verhaltensweisen und Techniken, die dazu führen können, dass eine Website in der Google-Suche schlechter eingestuft oder ganz aus dem Index genommen wird.

Zu den Spam-Richtlinien von Google gehören die folgenden:

  • Täuschung (Cloaking)
  • Doorways
  • Gehackte Inhalte
  • Versteckter Text und Links
  • Keyword-Stuffing
  • Link-Spam
  • künstlich erzeugter Traffic
  • Malware und bösartige Verhaltensweisen
  • Irreführende Funktionalität
  • Scraped Content (kopierte Inhalte)
  • Irreführende Redirects
  • Automatisch erzeugte Spam-Inhalte
  • Affiliate-Seiten mit Thin-Content
  • Benutzergenerierter Spam
  • Scam und Betrug

Die meisten der oben genannten Themen wurden aus den früheren Google-Qualitätsrichtlinien und anderen damit zusammenhängenden bestehenden Richtlinien übernommen. Die gesamte Seite enthält Inhalte, die vom Google-Team für Suchqualität umgeschrieben wurden. Dabei wurden präzisere Formulierungen und spezifischere Beispiele verwendet, die im Jahr 2022 relevant sind. Google ist der Ansicht, dass die aktualisierten Richtlinien „Websitebetreibern helfen werden, die Erstellung von Inhalten zu vermeiden, die Suchnutzer absolut hassen“.

Weitere Informationen zu den Neuerungen in Google Search Essentials findet Ihr im offiziellen Changelog.

Bildquellen: https://developers.google.com/search

Keine Kommentare vorhanden


Hast du eine Frage oder Meinung zum Artikel? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Jetzt den SEO-Küche-Newsletter abonnieren

Ähnliche Beiträge

Visualisierung eines technischen SEO-Checks mit Analyse, Optimierung und Prozessschritten

Technik-Check leicht gemacht ‒ Prioritätenliste für KMU

  • marie berauer seo
  • von Marie
  • 09.03.2026

Viele KMU investieren in Content, obwohl ihre Website technisch ausgebremst wird. In der Praxis wird technisches SEO meist vernachlässigt oder scheitert in der Umsetzung an einer Vielzahl von Problemen, die sich sogar gegenseitig verstärken. Doch wer die Performance seiner Webseite nachhaltig verbessern möchte, muss sowohl die inhaltlich-strukturelle Ebene (OnPage-Optimierung) als […]

Webdesign-Darstellung auf Desktop, Tablet und Smartphone mit Icons für Design- und Marketingservices

Webdesign-Hürden erkennen und beheben: Navigation, Ladezeit, Reaktionszeit

  • Benutzerbild von Anja Stahr
  • von Anja Stahr
  • 02.03.2026

Gutes Webdesign wird fälschlicherweise mit reiner Ästhetik gleichgesetzt, obwohl in der Praxis meist ganz andere Faktoren über den Erfolg einer Webseite entscheiden. Viele optisch ansprechende Webauftritte scheitern an Hürden, die für den Nutzer erst im Moment der Interaktion spürbar werden. Eine unlogische Navigation führt zu Orientierungsverlust, während lange Ladezeiten zum […]

Illustration eines Monitors mit Diagrammen, Nutzerprofilen und Datenübersicht zur Analyse von Marketing- und Kundendaten

Einwilligungen und saubere Listen ‒ einfach umgesetzt

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 23.02.2026

In unseren letzten Beiträgen haben wir analysiert, was noch ohne Cookies messbar ist. Da Datenschutzbestimmungen strikter sind und Browser Drittanbieter-Cookies heute standardmäßig blockieren, sollte man eigene Daten nutzen und Einwilligungen klug gestalten. Nur so kann man die Customer Journey noch präzise abbilden. Damit dies funktioniert muss die Datenbasis valide sein, […]

Person zeigt auf ein digitales Sicherheitssymbol, umgeben von Icons für Webanalyse und Tracking

Was ohne Cookies noch messbar ist und wie man es nutzt

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 16.02.2026

Die technischen Rahmenbedingungen für die Webanalyse haben sich im Laufe der letzten Jahre grundlegend geändert. Restriktive Browser-Einstellungen und strenge Datenschutzvorgaben sorgen dafür, dass klassische Analysen oft nur einen Bruchteil der tatsächlichen Customer Journey erfassen. Für KMU führt dieser Signalverlust zu einer verzerrten Datenbasis und fehlerhaften Budgetplanung, da erfolgreiche Kampagnen im […]

Person arbeitet an einem Laptop, während digitale Symbole für Datenanalyse und Marketingmetriken auf dem Bildschirm angezeigt werden

Eigene Daten nutzen: einfache Zielgruppen und Signale

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 09.02.2026

Wer 2026 Marketing-Entscheidungen trifft, verlässt sich meist auf lückenhafte Daten, denn Browser wie Safari oder Firefox löschen Tracking-IDs durch Mechanismen wie ITP (Intelligent Tracking Prevention). Gelangt ein Nutzer über eine Anzeige auf Ihre Webseite, wird die notwendige Verknüpfung (Click-ID) oft nach 24 Stunden gelöscht. Kurzum: Klickt Ihr Kunde heute, kauft […]

Roboter analysiert Markenimage mit Lupe, Social-Media-Symbolen und Dashboard zur digitalen Markenbewertung

Markenbild unter KI-Einfluss: So werden Sie von ChatGPT & Co. wahrgenommen

  • Stephanie
  • von Stephanie Göckeler
  • 02.02.2026

Wenn heute jemand Ihre Marke kennenlernen möchte, landet er immer seltener direkt auf Ihrer Website, sondern stellt seine Frage an ein KI-System wie ChatGPT, Copilot oder den KI-Modus von Google. Diese Systeme beantworten Fragen nicht mit einem einzelnen Link, sondern mit einem verdichteten Bild Ihrer Marke, das aus sehr vielen […]