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Bei Anruf: Call-Conversion

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Retro Telefon 3 Google Ads ist seit Anfang der Woche um ein wichtiges Feature reicher: Conversion-Tracking für Telefonanrufe. Darüber können Werbetreibende Anrufe von Websitebsuchern erfassen, die zuvor auf ihre Google Ads-Anzeigen geklickt haben.

Call-Conversions: Was bringt’s?

Wer Google Ads-Werbung schaltet, möchte wissen, ob sich die Investition lohnt. Dem Werbetreibenden stellt sich daher die Frage: Was passiert nach dem Klick auf meine Anzeigen? Antworten bietet das Conversion-Tracking. Mit dessen Hilfe wird das Zurückverfolgen wertvoller Kundenaktionen, wie der Kauf eines Produkts oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars, möglich.

Neu ist, dass nun auch Anrufe nach dem Klick auf eine Google Ads-Anzeige erfasst werden können. Damit kann der Erfolg von Google Ads-Anzeigen nun auch in Bezug auf das Ziel Kontaktanbahnung bewertet werden.

Call-Conversions: So funktioniert’s

Ist Call-Tracking aktiv, wird Besuchern die über den Klick auf eine Google Ads-Anzeige auf eine Webseite gelangt sind, statt der üblichen geschäftlichen Telefonnummer eine Google-Weiterleitungsnummer angezeigt. Ruft der Besucher diese Telefonnummer an, wird eine Call-Conversion ausgelöst. Die Google-Weiterleitungsnummer ist eine kostenlose 0800-Nummer und sowohl für Kunden als auch für Werbetreibende kostenfrei. Kosten entstehen lediglich wie gewohnt für den Klick auf die Google Ads-Anzeige.

Wer Call-Conversions erfassen möchte, muss dafür lediglich zwei neue Code-Snippets in die Website einfügen. Der Code wird generiert, indem im Google Ads-Konto über den Tab “Tools” eine neue Conversion erstellt wird (eine genaue Anleitung ist in der Google Ads Hilfe zu finden).

Call-Conversion: Die Auswertung

Daten zu Call-Conversions können auf allen Kontoebenen ausgewertet werden. Dadurch können die leistungsstärksten Kampagnen, Keywords und Anzeigen ermittelt und das Google Ads-Budget effizienter genutzt werden.

Über den Tab Dimensionen findet man zudem verschiedene Informationen zu den erfassten Anrufen selbst:

  • Startzeit (Uhrzeit, zu der der Anruf getätigt wurde)
  • Ende (Uhrzeit, zu der der Anruf beendet wurde)
  • Status (entgegengenommen oder entgangen)
  • Dauer (Die Anrufdauer in Sekunden)
  • Ortswahl des Anrufers (Ortsvorwahl des Anrufers)

Googles neues Feature ist in Deutschland, Frankreich, Spanien, Australien, Großbritannien und den USA verfügbar. Wer Google Ads-Werbung in diesen Ländern schaltet, kann also sofort loslegen.

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