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Google Ads Tracking


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Was ist Google Ads Tracking?

Google Ads Tracking bzw. Ads Conversion Tracking ist eine Möglichkeit, das Verhalten der Nutzer auf den Zielseiten nach dem Klick auf eine Anzeige nachzuvollziehen. die Klicks auf Ihre Anzeigen nachzuverfolgen. Das Tracking ist wichtig, um die Erfolge der Anzeigen und Kampagnen messen zu können und die Performance Ihrer AdWords Werbung zu überprüfen. Voraussetzung für das Google Ads Tracking ist die Festlegung von Conversion-Zielen und die entsprechende Integration des Tracking Codes auf den Seiten.

Funktionsweise des Conversion Tracking

Um das Tracking in AdWords nutzen und auswerten zu können, muss ein Tracking-Code auf Ihrer Seite implementiert werden. Das setzt wiederum voraus, dass Sie vorher festgelegt haben, was für Sie eine Conversion ist, denn der Tracking-Code muss genau an der Stelle eingefügt werden, an der die Conversion erfolgt.

Im Grunde genommen können Sie jede Aktion als Conversion definieren. Was sinnvoll ist, hängt von Ihren Unternehmenszielen und Ihrem Produkt ab. Haben Sie bspw. einen Online-Shop, dann ist der Kauf die naheliegendste Conversion-Aktion. Sie könnten aber auch schon die Befüllung des Warenkorbs als Conversion definieren.

Weitere Beispiele für Conversions:

  • Newsletteranmeldung
  • Ausfüllen eines Kontaktformulars
  • Herunterladen einer App
  • Anruf

Ist der Tracking-Code eingebaut und klickt ein Nutzer auf Ihre Anzeige, dann wird auf dem Rechner des Nutzers ein Cookie platziert. Die Standardlaufzeit dieses Cookies beträgt 30 Tage, d.h. Conversions, die innerhalb dieser 30 Tage durch den Nutzer geschehen, werden der Anzeige zugeordnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kauf, der Anruf etc. letztlich nach dem Klick auf die Anzeige oder durch eine andere Quelle geschah, solange die Conversion vom gesetzten Cookie erfasst werden kann.

Die Cookie-Laufzeit können Sie anpassen – zwischen einem Tag und 90 Tagen.

Google stellt einen HTML-Tracking-Code zur Verfügung, den Sie im Quellcode Ihrer Seite an der Stelle einfügen müssen, an der die Conversion stattfindet, bzw. an der die Conversion nachweisbar ist. Gleichzeitig müssen Sie in Ihrem AdWords Konto die Conversion-Aktionen hinterlegen.

1. Im AdWords Konto Conversions festlegen

Dafür stehen Ihnen folgende Optionen zur Auswahl:

  • Website: alle Aktionen auf der Website, z.B. Kauf
  • App: App-Installation, In-App-Aktionen
  • Anrufe: Anrufe über Anzeigen oder Anrufe über Ihre Website

Außerdem können Sie weitere spezifischere Einstellungen für die Conversions vornehmen, z.B.:

  • Conversion-Name: besonders wichtig bei der Erfassung mehrerer Conversions
  • Conversion-Wert: kein Wert, fester Wert oder variabler Wert
  • Conversion-Zeiträume: Wie lange nach dem Klick soll die Conversion noch dem Klick zugeordnet werden?

Nachdem Sie die Einstellungen gespeichert haben, erhalten Sie von Google zwei Codes, die zu Schritt 2 führen.

2. Google Ads Tracking Code einbinden

Globaler Tag: Diesen Code müssen Sie einmalig auf jeder Seite Ihrer Website einbinden, z.B. im Header.

Ereignis-Code: Dieser Code kommt an die Stelle, die die Conversion markiert, z.B. die Seite mit der Bestellbestätigung.

Direkt nach der Implementierung der Codes können Sie in Ihrem Ads Konto die Tracking-Daten einsehen.

Datenschutz beim Google Ads Tracking

Google Ads erhebt nur auf den Seiten Daten, auf denen der Tracking-Code eingebunden ist. Wenn Sie den Google Ads Tracking Code auf Ihrer Seite einbinden, müssen Sie in der Datenschutzerklärung auf dessen Verwendung hinweisen. Außerdem sollten Sie darauf hinweisen, bei welchen Aktionen das Google Ads Conversion Tracking aktiv wird, z.B. bei einer Bestellung oder einer Newsletteranmeldung.

Ein weiterer wichtiger Punkt zum Thema Datenschutz beim Ads Tracking ist die Einwilligung des Nutzers: Das Setzen von Tracking Cookies ist nur erlaubt, wenn der Nutzer aktiv seine Einwilligung dazu gibt.

Weiterführende Informationen: BHG-Urteil Cookie-Einwilligung

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