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Google Alerts


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Was ist Google Alerts?

Google Alerts ist ein seit 2014 existierender kostenloser Dienst der Suchmaschine Google. Jeder Nutzer kann Benachrichtigungen für beliebige Keywords oder Begriffe einrichten und Google benachrichtigt per E-Mail oder über seinen RSS-Feed, wenn die Suchmaschine einen passenden neuen Eintrag in ihrer Ergebnisliste findet. Alerts informieren Benutzer automatisch, wenn ein gewünschtes Thema neu erwähnt wird.

Dadurch sind Anwender des Tools immer auf dem neusten Stand und erhalten aktuelle Informationen, die im Internet veröffentlicht wurden. Eine manuelle Suche nach neuen Ergebnissen bezüglich der hinterlegten Keywords, ist damit überflüssig. Google Alerts werden insbesondere im Bereich Public Relations und zur Informationsgewinnung hinsichtlich Neuigkeiten und Branchennews verwendet. [1]

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Wie funktioniert Google Alerts?

Nimmt Google neue Seiten in seine Ergebnisliste auf, ordnet der Algorithmus diese den entsprechenden Suchbegriffen zu. Liegt ein Keyword Alert vor, erkennt die Suchmaschine dies und schickt dem User die URL der neu hinzugefügten Seite. In der Benachrichtigungs-E-Mail von Google Alerts werden die Ergebnisse wie bei einer Google-Suche in einem Browser angezeigt. Der Nutzer sieht einen Ausschnitt der entsprechenden Website und wird mit einem Klick auf die entsprechende Seite weitergeleitet.[2]

Wie wird Google Alerts eingerichtet?

Um Benachrichtigungen abonnieren zu können, ist zunächst ein kostenloses Google-Konto erforderlich. Ist der Nutzer eingeloggt, kann im Browser die URL https://www.google.de/alerts aufgerufen werden. An dieser stelle können die gewünschten Alerts binnen weniger Schritte eingerichtet werden.

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Abb. 1: Google Alerts einrichten in nur 3 Schritten

Wenn in das Suchfeld ein Stichwort eingegeben wird, erscheint eine Schaltfläche mit der Bezeichnung „Alert erstellen“.

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Abb. 2: Keyword bzgl. Begriff für den Alert festlegen

Die Optionen für den eingestellten Alert können individuell bearbeitet werden.

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Abb. 3: Optionen und Mail-Adresse für die Alert-Benachrichtigung einstellen

In den Optionen kann der Benutzer zunächst auswählen, wie oft  Google Benachrichtigungen senden soll. Es lässt sich wischen den Optionen „Jede Nachricht (sofort)“, „Bis zu einmal täglich“ und „Bis zu einmal wöchentlich“ auswählen. Identifiziert werden dann die gewünschten Quellen wie Nachrichten, Videos oder Blogs, die bei der Auswahl der Links berücksichtigt werden sollten.

Mehrfachnennungen sind auch möglich. Wenn „Automatisch“ gewählt wurde, wird man über Neuerscheinungen aus allen verfügbaren Quellen informiert. Benutzer können die Sprache und die geografische Region der Suchergebnisse gezielt einschränken oder die Option „Beliebig“ verwenden.

Unter „Zahlen“ wählt der Alert-Nutzer aus, ob er alle oder nur die relevantesten Ergebnisse sehen möchte. Schlussendlich ist auswählbar, ob neue Einträge per E-Mail verschickt oder in einem RSS-Feed erscheinen sollen. Mit einem Klick auf „Erstellen“ speichert Google die Einstellungen und erstellt den Alert.

Um einen Suchbegriff zu löschen und keine E-Mails mehr von Google zu erhalten, muss auf das Papierkorb-Symbol rechts neben dem entsprechenden Stichwort geklickt werden. Eine Bestätigung der Löschung ist nicht erforderlich.

Tipps zu Google Alerts

Bei Google Alerts gelten die gleichen Regeln wie bei der regulären Google-Suche: Wenn beispielsweise die Ordnung und Vollständigkeit der Recherche im Internet gewährleistet sein soll, können Suchanfragen, die mindestens zwei Wörter enthalten, mit Anführungszeichen kombiniert werden.

Wenn bei einem Begriff ein Minuszeichen vorangestellt wird, werden alle Ergebnisse, die dieses Wort enthalten, ausgeschlossen. Sternchen werden als Platzhalter für unbekannte oder variable Begriffe verwendet. Wenn zwischen zwei Begriffen ein „OR“ („oder“) einfügt wird, erhalten Nutzer beim Auftauchen des einen oder des anderen Wortes eine Benachrichtigung.

Gerade bei häufig vorkommenden Suchbegriffen lohnt es sich, genau einzugrenzen oder mehrere Alerts für unterschiedliche Keyword-Variationen zu erstellen.

Welche Rolle spielt Google Alerts im Online-Marketing?

Auch wenn Benachrichtigungen keinen Einfluss auf das Ranking einzelner Websites bei Google haben, sind sie ein nützliches Überwachungsinstrument in den Bereichen SEO und Online-Marketing. Suchmaschinen-Benachrichtigungen können genutzt werden, um den eigenen Namen, die Marke des Unternehmens, relevante Wettbewerber und Konkurrenten, ein bestimmtes Thema und vieles mehr zu verfolgen.

Durch Google Alerts kann nachvollzogen werden, welche Art von Inhalten Wettbewerber veröffentlichen, welche Neuigkeiten es gibt und ob die Zahl der Publikationen steigt oder sinkt. Die Informationen von Google Alerts erlauben es, die Website oder eine bestimmte Kampagne im Laufe der Zeit zu verbessern.

Gleichzeitig kann mit Hilfe des Alert-Dienstes das Image des Unternehmens überwacht und bewertet werden. Sind entsprechende Benachrichtigungen für ein Unternehmen eingerichtet, wird der Inhaber regelmäßig über Veröffentlichungen informiert. So weiß der Anwender stets, in welchem Zusammenhang und auf welchen Websites der Name des Unternehmens erwähnt wird. Dadurch kann schnell auf Gerüchte oder negative Berichte Einfluss genommen werden.

Typische Anwendungsbereiche von Google Alerts

  • Informationen über die Marke des Unternehmens: Wenn der Name des Unternehmens genannt wird.
  • Produktneuigkeiten: Informationsgewinnung bzgl. angebotener Produkte und Dienstleistungen.
  • Diskussionen über die Führungskräfte eines Unternehmens: Da sich der Ruf von Führungskräften auf den Ruf des Unternehmens auswirken kann, besteht die Möglichkeit bei neuen Informationen über diese benachrichtigt zu werden.
  • Bewusstsein für Kundenaktivitäten: Die Verwendung von Warnmeldungen zur Überwachung von Kundenaktivitäten ermöglicht es Unternehmen, den Kunden proaktiv zu unterstützen.
  • Überwachung von Konkurrenten: Enthalten aktuelle Informationen über Aktionen und neue Entwicklungen der Wettbewerber.
  • Verfolgung von Einflussnehmern: Meinungen von wichtigen und bekannten Persönlichkeiten, die Hinweise auf neue Trends geben.
  • Neueste Branchentrends und Technologien: Neues auf dem Markt und Weiterentwicklung von Technologie.

Google Alerts in der Praxis

Im Jahr 2013 räumte der Suchmaschinendienst ein, dass Google Alerts Schwachpunkte aufweist und veröffentlichte diesbezüglich folgende Informationen: „Wir sehen einige Probleme mit den Warnungen, die nicht so gründlich sind, wie wir es gerne hätten.“

Der Dienst ist nach wie vor in Betrieb und ist von überall auf der Welt aus verfügbar. Google Alerts hatte weiterhin große Leistungsprobleme und war in einigen Regionen vorübergehend nicht verfügbar. Der technische Kundendienst von Google konnte die von den Nutzern in seinem offiziellen Forum geäußerten Bedenken ausräumen.[3]

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