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Backlinkanalyse – Disavow


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Was ist eine Backlinkanalyse – Disavow?

Mit einer Backlinkanalyse werden alle Links zu einer Domain auf ihre Tauglichkeit, Seriösität und Nutzen hin analysiert. Sogenannte „giftige Links“ oder „Spam-Links“ sollten nicht auftauchen – und wenn doch durch das Disavow-Tool entwertet werden.

Die Analyse der eigenen Backlinks ist ein extrem wichtiges und sensibles Vorhaben, gerade wenn man eine manuelle oder algorithmische Abstrafung bekommen hat. Von daher stellt dieser Artikel keine Beratung dar, sondern soll nur Hinweise geben, worauf geachtet werden kann, wenn man eine Backlinkanalyse selbstständig durchführt.

Schritt 1: Daten sammeln

Entweder man geht in die Google Webmaster Tools oder benutzt andere kostenfreie Tools, um sich eine möglichst komplette Übersicht über die gesamten Backlinks zu der eigenen Seite zu verschaffen.

Linkresearchtools bieten einen elegante Weg, giftige Backlinks zu identifizerien. Mit der Option Link Dtox, werden die Links automatisch kategorisiert und können direkt mit einer API in den Google Webmaster Tools entwertet werden.

Hat man möglichst alle Links zu eigenen Seite gesammelt, sucht man nach „giftigen“ Links, die der Grund für eine manuelle oder algorithmische Abstrafung sein könnten.

Auf folgende Dinge sollte man dabei achten: (Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

  • – Hat die verlinkende Seite ein Impressum?
  • – Muss ein AdBlocker installiert werden, damit ich an den Content der Seite komme?
  • – Ist der Inhalt der Seite hochwertig?
  • – Würde man selber auf diese Seite verlinken wollen?
  • – Passt die Seite thematisch zu meiner Seite?
  • – Wie ist man selber verlinkt:
    • – Welcher Anker-Text wird verwendet?
    • – Steht der Link im Head, Body oder Footer Bereich?
    • – Ist der Link Sidewide?
    • – Bietet der Link einen Mehrwert für den Nutzer, ist er bspw., als Quelle oder weiterführende Information relevant?
    • – Wenn der Link in einem Text steht, mit welchen Wörtern ist man verlinkt, und ist diese verlinkung „natürlich“?
  • – Wie fühlt sich die Seite an? Wie ist das Bauchgefühl? Hat man den Eindruck, die Intention hinter dieser Seite ist ehrlich und ernsthaft? Oder fühlt sich die Seite nach „Fake“ an?
  • Wichtig: Gibt es bei der Beantwortung obiger Fragen einen signifikanten Unterschied zwischen der Seite auf der der Link steht und der gesamten Domain? Kann man bspw. der Domain vertrauen, der verlinkenden Seite aber nicht, muss das bei der Entwertung der Links berücksichtigt werden (Siehe: https://www.seo-kueche.de/faq/google-disavow-tool/)

Schritt 3. Kontrolle durch SEO

Hat man nun alle verlinkenden Seiten gesammelt, die einem „giftig“ oder „schädlich“ für das eigene Linkprofil vorkommen, lässt man diese Links von mindestens einer weiteren Person, die sich mit SEO auskennt, überprüfen.

Schritt 4. Disavow-Tool Benutzen

Ist man sich sicher, dass man alle giftigen Links identifiziert hat, lädt man diese in einer Datei mit .txt Format im Google Disavow Tool hoch. Ein Beispiel wie eine solche Liste aussehen könnte:

http://www.beispiel.de/unterseite1/unterseite2 ← Alle Backlinks auf /unterseite2 werden entwertet.
http://www.beispiel.de ← Alle Backlinks auf der Startseite werden entwertet.
domain: beispiel.com ← Die Links der gesamten Domain werden entwertet.

Wichtig! Das Disavow-Tool sollte nur mit Absprache eines erfahrenen SEOs benutzt werden! Weitere Infos zum Disavow-Tool finden Sie hier: Das Disavow-Tool von Google.

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