Skip to main content

News Core Web Vitals und Page Experience

  • SEO-Küche Logo


PDF herunterladen

Core Web Vital News: Page Experience und CWV auch für Desktop Rankingfaktor

Zum im Juni erwarteten großen Google Update Core Web Vitals sickern immer mehr Infos durch. So hat Google vor Kurzem angekündigt, dass die Page Experience auch im Desktop-Bereich ein Ranking Faktor werden wird. Zum Start wird sich dies jedoch erst mal nur auf die mobile Suche auswirken. Punkte wie die Nutzung von HTTPS, keine Verwendung von störenden Interstitials bzw. Pop-ups und Safe Browsing sowie die Inhalte der Core Web Vitals (z.B. Ladezeit, Stabilität der Homepage und Reaktionsgeschwindigkeit der Website) werden also zu Beginn nur die mobilen Suchergebnisse verändern, später jedoch auch die Desktop-SERPs. Somit lohnt es sich noch mehr, die notwendigen Optimierungen jetzt anzugehen, damit es im Juni oder im Laufe des Jahres kein böses Erwachen gibt.

Google begründet dies damit, dass Page Experience immer wichtiger wird, egal auf welchem Gerät eine Website aufgerufen wird. Dies verkündete Jeffrey Jose, Product Manager bei Google, auf der kürzlich stattfindenden Google I/O. Wann genau Page Experience auch für die Desktop Suche relevant wird, verriet Jose leider nicht. Es wurden jedoch noch zusätzliche Anleitungen und Infos angekündigt.

Aktuell wird in der Google Search Console der Bericht zu den Core Web Vitals schon getrennt für mobil und Desktop angezeigt, was wohl als Hinweis für die zukünftige Unterscheidung gesehen werden kann.

Bessere Rankings durch Core Web Vitals auch im gelben oder roten Bereich

Das Ziel sollte natürlich immer der grüne Bereich sein, jedoch können auch Optimierungsmaßnahmen zu besseren Rankings führen, wenn die Werte danach nur im gelben oder gar roten Bereich sind. Optimierungen für die neuen Core Web Vitals sind also keine „Alles oder Nichts-Maßnahme“, sondern können auch bei nicht vollständigen Maßnahmen erste Erfolge bedeuten.

Diese Infos gab es in der „Ask me Anything – Web Vitals Edition“, auf der Google I/O anhand eines Beispiels erklärt. So kann es beispielsweise das eigene Ranking verbessern, wenn man den Largest Contentful Paint (LCP) von 20 auf 10 Sekunden verringert, was immer noch deutlich im roten Bereich bleibt, jedoch eine Verbesserung bedeutet.

Demgegenüber bringt es jedoch nichts für das Ranking bereits grüne Werte noch weiter zu verbessern. Solche Optimierungsmaßnahmen können zwar positiv für Nutzer sein, jedoch wirken sie sich nicht direkt auf die Suchergebnisse aus. Hinzu kommt, dass solche minimalen Verbesserungen oft mit einem sehr großen Aufwand verbunden sind, der daher kaum zu rechtfertigen ist.

Titelbild © salarko / stock.adobe.com

Keine Kommentare vorhanden


Hast du eine Frage oder Meinung zum Artikel? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Jetzt den SEO-Küche-Newsletter abonnieren

Ähnliche Beiträge

Visualisierung eines technischen SEO-Checks mit Analyse, Optimierung und Prozessschritten

Technik-Check leicht gemacht ‒ Prioritätenliste für KMU

  • marie berauer seo
  • von Marie
  • 09.03.2026

Viele KMU investieren in Content, obwohl ihre Website technisch ausgebremst wird. In der Praxis wird technisches SEO meist vernachlässigt oder scheitert in der Umsetzung an einer Vielzahl von Problemen, die sich sogar gegenseitig verstärken. Doch wer die Performance seiner Webseite nachhaltig verbessern möchte, muss sowohl die inhaltlich-strukturelle Ebene (OnPage-Optimierung) als […]

Webdesign-Darstellung auf Desktop, Tablet und Smartphone mit Icons für Design- und Marketingservices

Webdesign-Hürden erkennen und beheben: Navigation, Ladezeit, Reaktionszeit

  • Benutzerbild von Anja Stahr
  • von Anja Stahr
  • 02.03.2026

Gutes Webdesign wird fälschlicherweise mit reiner Ästhetik gleichgesetzt, obwohl in der Praxis meist ganz andere Faktoren über den Erfolg einer Webseite entscheiden. Viele optisch ansprechende Webauftritte scheitern an Hürden, die für den Nutzer erst im Moment der Interaktion spürbar werden. Eine unlogische Navigation führt zu Orientierungsverlust, während lange Ladezeiten zum […]

Illustration eines Monitors mit Diagrammen, Nutzerprofilen und Datenübersicht zur Analyse von Marketing- und Kundendaten

Einwilligungen und saubere Listen ‒ einfach umgesetzt

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 23.02.2026

In unseren letzten Beiträgen haben wir analysiert, was noch ohne Cookies messbar ist. Da Datenschutzbestimmungen strikter sind und Browser Drittanbieter-Cookies heute standardmäßig blockieren, sollte man eigene Daten nutzen und Einwilligungen klug gestalten. Nur so kann man die Customer Journey noch präzise abbilden. Damit dies funktioniert muss die Datenbasis valide sein, […]

Person zeigt auf ein digitales Sicherheitssymbol, umgeben von Icons für Webanalyse und Tracking

Was ohne Cookies noch messbar ist und wie man es nutzt

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 16.02.2026

Die technischen Rahmenbedingungen für die Webanalyse haben sich im Laufe der letzten Jahre grundlegend geändert. Restriktive Browser-Einstellungen und strenge Datenschutzvorgaben sorgen dafür, dass klassische Analysen oft nur einen Bruchteil der tatsächlichen Customer Journey erfassen. Für KMU führt dieser Signalverlust zu einer verzerrten Datenbasis und fehlerhaften Budgetplanung, da erfolgreiche Kampagnen im […]

Person arbeitet an einem Laptop, während digitale Symbole für Datenanalyse und Marketingmetriken auf dem Bildschirm angezeigt werden

Eigene Daten nutzen: einfache Zielgruppen und Signale

  • michael magura
  • von Michael Magura
  • 09.02.2026

Wer 2026 Marketing-Entscheidungen trifft, verlässt sich meist auf lückenhafte Daten, denn Browser wie Safari oder Firefox löschen Tracking-IDs durch Mechanismen wie ITP (Intelligent Tracking Prevention). Gelangt ein Nutzer über eine Anzeige auf Ihre Webseite, wird die notwendige Verknüpfung (Click-ID) oft nach 24 Stunden gelöscht. Kurzum: Klickt Ihr Kunde heute, kauft […]

Roboter analysiert Markenimage mit Lupe, Social-Media-Symbolen und Dashboard zur digitalen Markenbewertung

Markenbild unter KI-Einfluss: So werden Sie von ChatGPT & Co. wahrgenommen

  • Stephanie
  • von Stephanie Göckeler
  • 02.02.2026

Wenn heute jemand Ihre Marke kennenlernen möchte, landet er immer seltener direkt auf Ihrer Website, sondern stellt seine Frage an ein KI-System wie ChatGPT, Copilot oder den KI-Modus von Google. Diese Systeme beantworten Fragen nicht mit einem einzelnen Link, sondern mit einem verdichteten Bild Ihrer Marke, das aus sehr vielen […]