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Der Standout-Tag

Schon seit einiger Zeit gibt es den standout-tag (https://support.google.com/news/publisher/answer/191283?hl=de). Mit ihm sollen herausragende journalistische Artikel für Google gekennzeichnet werden.

Laut Google haben solche Artikel mindestens folgende Eigenschaften:

– Der Artikel ist die originale Quelle für eine Story

– Der Autor oder die Autoren haben signifikant viele Ressourcen in die Recherche und die Erstellung des Artikels investiert

– Der Artikel verdient eine besondere Beachtung

– Man hat den standout-tag in den letzten 7 Tagen nicht mehr als 7 mal verwendet

 

Der Code sieht folgendermaßen aus:

<head>

<meta name=“standout“ content=“http://www.beispiel.de/super-toller-interessanter-artikel“ />
</head>

 

Hat man eine Quelle, die diesen standout-tag verwendet, empfiehlt Google dringendst, diesen auch zu kennzeichnen. In diesem Fall sieht der Code folgendermaßen aus:

<link rel=“standout“ href=“http://www.beispiel.de/super-toller-interessanter-artikel” />

Das gilt natürlich auch, wenn man auf der eigenen Seite zu diesem Artikel verlinken will.

 

Im englischsprachigen Raum werden Artikel mit dem standout-tag in den SERPs als „Featured“ gekennzeichnet. In der deutschen Version Googles, konnte ich bisher noch keinen solchen getaggten Artikel finden. Wenn jemand einen solchen Artikel gefunden hat, her damit!

 

experimente mit rand fishkinSEO Experimente mit Rand Fishkin

Wie schon berichtet, sind in letzter Zeit einige SEOs auf den löbliche Gedanken gekommen, „Experimente“ mit Klickraten, Besuchern, und ähnlichem durchzuführen. Rand Fishkin hat nun die ersten Ergebnisse vorgestellt:

http://de.slideshare.net/randfish/mad-science-experiments-in-seo-social-media

 

Hier die Kernpunkte:

– Das schreiben von Gastartikeln („Guestblogging“) ist trotz Aussagen von Matt Cutts nicht tot, im Sterben oder sonstwie im Abgang begriffen. Es kommt einfach drauf an, ob man es für SEO macht oder um echte Neuigkeiten in andere Peer-Gruppen zu tragen.

– Jup, das Verschwinden der Autorenbilder aus den SERPs sorgt für höhere Klickraten auf die AdWords-Anzeigen. Lustigerweise hat Google in SERPs, in denen es keine AdWords-Anzeigen gibt, die Autorenbilder weiterhin aktiv gelassen. Siehe hierzu: http://rsim.de/rsim/google-profilbilder-zugunsten-adwords-verschwunden.html#.U89XmYB_v1I

– Aktives teilen, twittern, oder posten von Artikeln sorgt für eine schnellere Indexierung der Seiten.

– Werden Seiten auf Google + aktiv geteilt und mit „+“ versehen, bringt dies nichts für das Ranking. Dies gilt aber nur für die Rankings im ausgeloggten Zustand.

– Links die mit einem exaktem Anchor-Text versehen werden, sind ungleich stärker als reine Domain-Links. Die untersuchten Seiten haben in den SERPs einen Rankingunterschied von bis zu 10 Positionen!

– No-Follow Links haben nur eine geringe Auswirkung auf das Ranking. Aber sie haben eine Auswirkung.

– Eine Nebenbeobachtung aus den Link-Experimenten: Die Links wurden nach einiger Zeit wieder entfernt. Nach einiger längerer Zeit, haben sich die Positionen der Seiten aber immens verbessert – obwohl die Links entfernt wurden und keine neuen Links hinzukamen. „Link Ghosts“, sind also real und könnten relativ mächtig sein.

– Wird ein Suchergebnis auf den unteren Plätzen der SERPs absichtlich über einen längeren Zeitraum von mehreren Personen (100-300) angeklickt, hat dies Auswirkung auf das Ranking. Sagt ihr euren Freunden und Kollegen also, sie sollen eine bestimmte Sucheingabe machen und auf eure Seite, die irgendwo auf der zweiten Seite der Suchergebnisse ist, klicken, so kann sich dies positiv auf das Ranking dieser Seite auswirken.

 

Diese Experimente sind natürlich keine „echten“ Experimente. Aber die Ergebnisse aus den Versuchen mit Anchor-Texten, die beobachteten „Link Ghosts“ und die Klick-Experimente sind recht interessant. Schauen wir mal, was da noch bei rumkommt.

 



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Kommentare


Ullrich Bemmann 23. Juli 2014 um 11:12

Mächtige Hard Links und selbstgemachte Standout Tags. Na da werden sich die Schwarzhüte aber freuen…

Antworten

Link-Geister, AdWords und Pinguin 3 – SEO Küche 18. Mai 2016 um 9:13

[…] kurzem hat Rand Fishkin die ersten Ergebnisse seines imec Lab vorgestellt. Ein Punkt waren sogenannte „Link Ghosts“, entfernte Links […]

Antworten

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