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Weihnachten und Corona: Das denken Online-Händler

  • Geschrieben von Haendlerbund am 22.12.2020

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Händlerbund-Studie: Das erwarten Händler vom Corona-Weihnachtsgeschäft

Die Coronakrise hat das vergangene Jahr geprägt, aktuell befindet sich Deutschland wieder in einem härteren Shutdown. Der Online-Handel gilt allgemein als Profiteur der Krise, da viele Kunden ihre Einkäufe ins Internet verlegt haben – aber wie wirkt sich die Coronakrise auf das Weihnachtsgeschäft aus? Das hat der Händlerbund in seiner aktuellen Weihnachtsstudie ermittelt. Außerdem: Rechtstipps für Online-Händler zu Weihnachten.

gastbeitrag onlinehandel weihnachten 2020
Quelle: Händlerbund Weihnachts-Studie

In der Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft haben die Händler auf altbewährte Strategien zurückgegriffen: Lager auffüllen (62 Prozent), weihnachtliches Design (32 Prozent), Werbeanzeigen zum Fest schalten (31 Prozent) und Rabatte vorbereiten (28 Prozent). An Bedeutung verloren hat bei vielen Händlern allerdings der Einpack-Service für Geschenke, der nur noch von knapp jedem zehnten Befragten angeboten wird. Auch die Gewährung von längeren Rückgabefristen ist weniger beliebt in diesem Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Punkte „Aufstockung des Personals“ und „Ausweitung des Kundenservices“ in diesem Jahr deutlich wichtiger für die Händler geworden, kommen aber trotzdem bisher nur auf 17 bzw. zehn Prozent.

Generell nimmt die Bedeutung von Aktionstagen, wie zum Beispiel dem Black Friday immer mehr zu.

Ebay überholt Amazon bei den wichtigsten Umsatzkanälen

Die Coronakrise hat für den Großteil der Online-Händler für steigende Umsätze gesorgt. 57 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Umsätze in der Krise gestiegen sind. Jeder vierte Händler berichtet dagegen von einem Umsatzverlust.

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Insgesamt sind die Erwartungen der Onlinehändler positiv. Quelle: Händlerbund Weihnachtsstudie 2020

Eine spannende Verschiebung gibt es bei der Frage nach den wichtigen Absatzkanälen: Hier fällt Amazon in der Gunst der Händler zurück. Nur noch 30 Prozent der Befragten gaben an, dass der Marktplatz für sie an der Spitze der Umsatzkanäle stehe. 2018 waren es noch 45 Prozent der Händler, die Amazon als stärksten Umsatzkanal gewertet haben. Der eigene Online-Shop gewinnt dagegen immer mehr an Bedeutung und ist für 60 Prozent der Händler der wichtigste Kanal. Ebay liegt mit 32 Prozent mittlerweile knapp vor Amazon.

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Ebay hat Amazon im Jahr 2020 teilweise überholt. Quelle: Händlerbund Weihnachtsstudie 2020

Händler fürchten Produktknappheit

Die Coronakrise und die verstärkte Verlagerung der Einkäufe ins Internet stellen die Händler aber auch vor große Herausforderungen. Vor allem die Produktverfügbarkeit ist ein Leidenspunkt. In diesem Jahr sehen 35 Prozent der Befragten eine geringe Warenverfügbarkeit als eine zu erwartende Herausforderung. Im Vorjahr waren es nur 17 Prozent der Händler, die hier Sorge hatten. In den vergangenen Wochen wurden die Paketdienste zusehends belastet, zudem sind die Lieferketten aus Asien am Limit.

Weitere Ergebnisse, beispielsweise zu den umsatzstärksten Tagen oder besonders nachgefragten Sortimenten, gibt es in der vollständigen Weihnachtsstudie des Händlerbundes, die über den HB Marketplace kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.

Der Händlerbund hilft

Online-Händler stehen nicht nur im stressigen Weihnachtsgeschäft vor großen Herausforderungen. Auch im täglichen Geschäft warten zahlreiche Stolpersteine auf Unternehmer. Der Händlerbund unterstützt Sie dabei, in Sachen Rechtstexte immer auf dem Laufenden zu sein. Kommt es zur Abmahnung, unterstützen wir Sie auch rückwirkend. Wenn Sie sich als Händler jetzt für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheiden, erhalten Sie mit dem Rabattcode P822#2015 einen Nachlass von 3 Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl. Jetzt informieren!

Über den Autor

Michael Pohlgeers ist stellvertretender Chefredakteur beim Händlerbund und schreibt für die Online-Infoportale OnlinehändlerNews, Amazon Watchblog und Logistik Watchblog. Im E-Commerce ist er seit 2013 zu Hause und hat sich vor allem auf die Bereiche Payment und Marktplätze spezialisiert.

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