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Dr. Google – oder wie ich lernte Analytics zu lieben. Teil 1

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GALetzte Woche ging die Google Analytics Academy zu Ende. Für alle, die daran nicht teilgenommen haben, bereite ich die einzelnen Kapitel in der Serie „Dr. Google – oder wie ich lernte Analytics zu lieben“ auf. Wer noch nie mit Analytics zu tun hatte, dem empfehle ich die Grundlagen zu Analytics, in den Digital Analytics Fundamentals.

Der hier behandelte Kurs ist in vier Teile gegliedert: Der erste Teil gibt eine allgemeine Übersicht über die vier Komponenten von Analytics. In den darauffolgenden Teilen werden diese Komponenten eingehender behandelt.

Heute also der erste Teil – Überblick über die einzelnen Komponenten und einige Grundbegriffe.

1.1. Übersicht:


Die in dem Kurs besprochenen Elemente von Google Analytics – um was geht es eigentlich?

– Data Collection

– Processing

– Configuration

– Reporting

1.2. Die Komponenten der Plattform:


Wie funktioniert Analytics im Allgemeinen?

– Data Collection:

Wie kann Google Analytics Daten sammeln? Mit einem Google Analytics Tracking Code. Dieser Code sagt Analytics, welche Daten gesammelt werden und auf welche Nutzeraktionen geachtet werden soll. Beispielsweise sammelt der Code alle Informationen über das Verhalten eines Nutzers auf einer Seite, ob es ein wiederkehrender Besucher ist, welche Aktionen er auf der Seite ausführt usw.

– Processing:

Hier geht es darum, die gesammelten, rohen Daten nach bestimmten Einstellungen zu verarbeiten. Beispielsweise können Filter eingebaut werden, die die eigene Interaktionen auf der Webseite herausfiltern. Auch können Daten von anderen Quellen, wie den Google Webmaster Tools, Google Ads, AdSense oder eigene Daten in Analytics eingespeist werden.

– Configuration:

Eingestellte Filter werden auf die eingespeisten Daten angewandt und verarbeitet. Alle Daten die man zur Verfügung stellt, zusammen mit den spezifischen Konfigurationen, werden zusammengemixt und nach den spezifischen Einstellungen ausgewertet. Ein Filter rechnet beispielsweise die eigenen Interaktionen und Besuche auf der Webseite heraus.

Wichtig: Hat man einen Filter eingestellt, beispielsweise dass das eigene Verhalten auf der Webseite nicht mitgezählt wird, dann ist dies nicht mehr rückgängig zu machen. Werden für die Zeitspanne in der der Filter aktiv ist, bestimmte Daten nicht gesammelt, sind diese Daten „verloren. Besser gesagt, sie wurden nie gesammelt und können auch nicht im Nachhinein gesammelt werden.

– Reporting

Im „reporting interface“, werden die aufbereiteten Daten angezeigt. Natürlich kann auch ein individuell eingestelltes API verwendet werden.

Das waren die vier großen Komponenten von Google Analytics, auf die in den folgenden Teilen tiefer eingegangen wird. Vorher noch kurz die Grundbegriffe des Datenmodels, welches Analytics verwendet:

1.3. Data Model

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Es gibt drei spezifische Datenarten die Google Analytics verwendet

– User: der Benutzer der eine Seite besucht

– Session: die Zeitspanne die er auf der Seite ist.

– Interaktion: die Interaktionen auf der Seite während einer Session.

Diese drei Punkte können in einer Hierarchie gedacht werden:

Google Academy Blog I

Ein User kann mehrere, unterschiedlich lange Sessions haben, in denen er unterschiedliche Interaktionen tätigt. Um einen User und seine einzelnen, diskreten Handlungen zu identifizieren, werden Cookies eingesetzt, die im Browser des Users gespeichert bleiben. Jede Interaktion kann einer Session und jede Session kann einem User zugeordnet werden.

Interaktionen werden „Hits“ genannt – diese können sein: auf was der Nutzer auf der Seite klickt, eine Transaktion oder ob er von einer Seite zur nächsten springt.

Im zweiten Teil (*klick*)werden wir uns mit „Data Collection“, dem Sammeln von Daten für Analytics, beschäftigen. Dann wird es auch etwas spannender 😉

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