Skip to main content

Showcase Anzeigen in Google Shopping

  • SEO-Küche Logo


PDF herunterladen

Kurzanleitung: Google Showcase Shopping Anzeigen

Google Shopping ist mittlerweile bei vielen Shopbetreibern ein Begriff und wird auch häufig genutzt.  Dementsprechend sieht sich der Nutzer der Google-Suche heutzutage vielen Shopping-Anzeigen gegenüber.

google showcase title

Ein Format, welches eher weniger genutzt wird, obwohl schon eine Weile verfügbar, sind die Showcase-Anzeigen. Hier kann man als Werbetreibender dem Suchenden gleich mehrere Produkte präsentieren. So kann man Nutzer schon in einer sehr frühen Phase ihres Kaufentscheidungsprozesses ansprechen, wenn sie sich noch nicht für ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Verkäufer entschieden haben. Daher werden Showcase Ads meist bei eher allgemeinen Suchanfragen geschaltet wie „Lederhandtasche“ oder Ähnliches.

Der Nutzer kann mit einem Klick auf die Anzeige selbige maximieren und sich dort ein Produkt aussuchen, welches ihn schließlich zur Webseite des Werbetreibenden mit dem entsprechenden Produkt führt.

Showcase Anzeigen: Wie funktioniert das?

Showcase-Anzeigen sind nur auf der neuen Google Ads-Oberfläche verfügbar. Verfechtern der alten Oberfläche bleibt diese Funktion also verwehrt.

Zunächst erstellt man in seiner Shopping-Kampagne eine neue Anzeigengruppe. Hier kann man das Format „Showcase-Shopping“ auswählen.

showcase01

Zunächst gibt man der Anzeigengruppe wie gewohnt einen Namen und dann wird man aufgefordert, ein CPE-Gebot abzugeben. CPE steht hier für Cost per Engagement, hier werden also Interaktionen des Nutzers mit der Anzeige berechnet und nicht alleine der Klick, der letztendlich auf die Webseite des Shops zum Kauf eines Produktes führt.

showcase02

Zu den kostenpflichtigen Interaktionen gehören:

  • der Nutzer maximiert die Anzeige und verbringt 10 Sekunden dort
  • der Nutzer klickt auf einen Link in der Anzeige

Wenn eine der beiden Interaktionen erfolgt, wird diese berechnet.

Kostenfrei bleibt, wenn der Nutzer die Anzeige maximiert, sie aber nach weniger als 10 Sekunden wieder schließt.

Dann wählt man aus, welche Produkte man in die Showcase-Anzeige einbeziehen möchte. Hier hat man die Wahl zwischen allen Produkten oder einzelnen Produktgruppen.

showcase03

Zum Schluss kommt die Erstellung der eigentlichen Anzeige.

Zunächst lädt man ein Hauptbild hoch, das das Unternehmen und die Marke repräsentiert. Hier bietet sich ein Lifestyle-Foto möglichst hoher Qualität an, das die Produkte im Einsatz zeigt. Da dieses Bild häufig das erste ist, was Nutzer von der Anzeige sehen, sollte es möglichst ansprechend sein.

showcase04

Dann legt man fest, ob ein Produktbild oder ein zugeschnittener Teil des Hauptbilds für die minimierte Anzeige verwendet werden soll. Entscheidet man sich für das Produktbild, erscheint in der Anzeige jenes Produkt, welches mit der Suchanfrage des Nutzers am besten übereinstimmt.

Zum Schluss kommt der Text. Anzeigentitel und Beschreibung sind zwar optional, sollten dennoch genutzt werden, um den Nutzer für die Produkte zu interessieren und zu einer Interaktion mit der Anzeige zu verleiten.

showcase-anzeigen-in-google-shopping-februar-2018

Die Prüfung der Anzeigen dauert verhältnismäßig lang und kann bis zu 72 Stunden in Anspruch nehmen.

Für wen sind Showcase-Anzeigen geeignet?

Showcase Ads sind die richtige Wahl, um Nutzer in einer frühen Phase des Kaufprozesses zu erreichen, wenn sie sich noch nicht auf ein bestimmtes Produkt oder eine Marke festgelegt haben. Zu Conversions führen sie eher selten. Sie sind dennoch eine gute Wahl, wenn es darum geht ausgewählte Produkte einer Marke oder eines Unternehmens ansprechend zu präsentieren.

Ist das primäre Ziel jedoch ein Verkauf und ein positiver ROAS, dann sollte man bei den herkömmlichen Produktanzeigen bleiben.

Titelbild © bilalulker / Fotolia

Keine Kommentare vorhanden


Hast du eine Frage oder Meinung zum Artikel? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Jetzt den SEO-Küche-Newsletter abonnieren

Ähnliche Beiträge

Automatisierung und KI-Prozesse mit digitaler Hand, Zahnrädern und Laptop visualisiert

Automatisierung verstehen – nicht alles, was automatisch läuft, performt besser

  • kathrin schendzielorz
  • von Kathrin
  • 13.07.2026

Automatisierung im Online-Marketing klingt nach Effizienz, Skalierbarkeit und weniger Aufwand. Gerade im Social Media Marketing versprechen Planungstools, KI-gestützte Textvorschläge, automatische Ausspielungen und smarte Kampagnensteuerung eine deutliche Entlastung. Doch genau hier liegt das Missverständnis: Nur weil ein Prozess automatisch läuft, wird das Ergebnis nicht automatisch besser. Wenn Inhalte nicht zur Zielgruppe […]

Schülerpraktikum bei der SEO-Küche: Praktikantin arbeitet im Büro am Computer und erhält Einblicke ins Online-Marketing

Von Frankreich ins Online-Marketing – Mein Praktikum bei der SEO-Küche

  • SEO-Küche Logo
  • von SEO-Küche
  • 07.07.2026

Wie bin ich eigentlich zur SEO-Küche gekommen? Die Antwort beginnt in Frankreich. Ich bin in der 10. Klasse, besuche dort ein Internationales Gymnasium und wollte mein Schülerpraktikum in Deutschland absolvieren, um nicht nur praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern auch die deutsche Arbeitswelt kennenzulernen. Josi, meine Cousine, erzählte mir von ihrer […]

Illustration eines Online-Marketing-Managers vor Laptop und Werbeanzeigen mit SEA-Kampagnen, Rabatten und Performance-Diagramm

Kampagnen mit System: Ziele definieren, Budgets steuern, Ergebnisse auswerten

  • christiane kern
  • von Christiane
  • 06.07.2026

SEA-Kampagnen im Marketing werden oft schnell gestartet – aber selten systematisch aufgebaut. Das Ergebnis: Streuverluste, unklare Resultate und Budgets, die keinen messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Dabei liegt der Unterschied zwischen „einfach werben“ und „gezielt wachsen“ meist nicht im Budget, sondern in der Struktur. In diesem Beitrag erfährst du, wie […]

FMCG Branche

FMCG 2026: Marken unter Druck

  • antje stensel
  • von Antje Stensel
  • 03.07.2026

Der deutsche FMCG-Markt wächst 2026, aber nicht für alle. Während das Gesamtvolumen auf 322 Milliarden Euro zulegt, verschiebt sich intern etwas Grundlegendes: Shopper hinterfragen den Wert von Herstellermarken, Handelsmarken gewinnen strukturell an Boden, und neue Zielgruppen wie die Gen Z stellen andere Anforderungen an Markenvertrauen als jede Käufergeneration zuvor. Wer […]

e commerce branche

E-Commerce 2025: Was die Zahlen für Ihr Marketing bedeuten

  • Oliver Lindner / Gründer und Geschäftsführer
  • von Oliver Lindner
  • 03.07.2026

Der deutsche Online-Handel hat 2025 eine Trendwende vollzogen. Doch hinter den Gesamtzahlen verbergen sich strukturelle Verschiebungen, die Marketingverantwortliche jetzt kennen müssen: Wer wächst wirklich, wer verliert Anteile, und welche Zielgruppen werden systematisch unterschätzt? Dieser Artikel ordnet die aktuellen Branchendaten des bevh und des HDE direkt für Ihre Marketing- und Kommunikationsstrategie […]

fashion lifestyle branche

Fashion-Marketing 2026: Was die Zahlen wirklich bedeuten

  • antje stensel
  • von Antje Stensel
  • 03.07.2026

Der deutsche Fashionmarkt wächst moderat, doch die Verteilung der Umsätze verschiebt sich rasant. Neue Wettbewerber, veränderte Kaufgewohnheiten und technologische Umbrüche zwingen Marketingverantwortliche dazu, ihre Strategien grundlegend zu überdenken. Wer 2026 im Mode-Marketing noch mit den gleichen Playbooks wie vor drei Jahren arbeitet, verliert Marktanteile an Plattformen, KI-Assistenten und eine erstarkende […]