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SEOKomm 2021 – Recap mit allen wichtigen Kernaussagen

  • Geschrieben von Jonas Meinhardt & Stephan Brieller am 19.11.2021

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Unser Recap zur SEO Komm 2021 in Salzburg:

Der Pandemie zum Trotz waren wir auch dieses Mal wieder für euch bei der SEO Komm vor Ort in Salzburg. Wie immer findet ihr im folgenden Beitrag alle wichtigen Erkenntnisse und Kernaussagen aus der diesjährigen SEO Komm. Mit ca. 250 Teilnehmern vor Ort aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen der öffentlichen Verantwortung Rechnung getragen, um ausreichend Abstand zu gewähren. 2G und Fiebermessungen am Eingang inklusive.

Eine etwas andere SEO Komm

Nach erfolgreichem Check-In ging es dann auch schon nahtlos über in die gewohnt herzliche Begrüßung durch Uschi und Oliver Hauser, der man angemerkt hat, dass diesmal etwas anders ist. Erstmals konnte man die SEO Komm auch im Stream verfolgen und so sah man immer wieder auch Kameramänner über die Bühne laufen. Wir schätzen: Vor Ort in Salzburg selbst waren von den 500 verkauften Tickets ca. 250-300 Leute anwesend. Der Druck der Regierung Österreichs auf die Veranstalter schien extrem hoch – die Networking Afterparty wurde erst im Laufe des Vormittags abgesagt.

Dennoch hatten alle Beteiligten spürbar Lust auf das Event und so gab es schon in den ersten 15 Minuten Standing Ovations und einen eigenen SEO Rap von Björn Darko “High auf Pagespeed” (Hook: “Ich bin high und ich crawle tief”). Derart aufgeheizt ging es dann auch schon in die Keynote.

Keynote-Vortrag von Bastian Grimm – Action Replay: Alles auf Anfang?

Diese hielt auch direkt ein Novum parat. Mit Bastian Grimm (Inhaber und Gründer der Peak Ace AG) gibt es nun einen Nachfolger für Marcus Tandler und Bastian hatte einiges vor. Direkt zu Beginn gab es vollgepackte 55 Minuten SEO Talk.

Dabei fokussierten sich die erste Hälfte auf einen Rückblick auf das Jahr 2021 und der Menge an Updates. Der zunächst scherzhafte angedeutete “Sommer der Updates” ist nun vielmehr das Jahr der Updates – das aktuellste Core-Update von Mitte November ist mit seinen vollständigen Auswirkungen aktuell noch nicht zu 100% erfasst. Neuerungen wie das Passage Ranking, Continuous Scrolling, Googles Versuche mit Werbeanzeigen in den SERPs zu hantieren und der Continuous Search wurden teilweise kritisch betrachtet. Bei letzterem handelt es sich um eine zweite Leiste in Chrome, die konkurrierende Suchergebnisse auch dann noch anzeigt, wenn man sich eigentlich schon für eine Zielseite entschieden hat. Nie war es einfacher, sich spontan doch noch umzuentscheiden, wenn der User Intent evtl. doch nicht erfüllt ist. Auch dass momentan etwa 41% der ersten Suchergebnisseite von Googles eigenen Produkten dominiert wird, wird scharf kommentiert.

Mögliche Gründe für das Update Gewitter? Bastians These: Im Mai gab es ein massives “TF-Ranking-Update”. Hierbei handelt es sich um Learning-to-Rank Modelle, also eine Klasse von Algorithmen, die maschinelles Lernen anwenden, um “Ranking-Probleme in Bezug auf Relevanz zu lösen”. Die Fragen aller Fragen, die Google seit jeher umtreibt, welche Information für den Nutzer nun am relevantesten sei, soll also durch maschinelles Lernen, also künstliche Intelligenz noch mehr gefördert werden. „KI wird die nächste Generation der Suche grundlegend verändern“ Und damit wird zukünftig die Konkurrenz stark ansteigen, denn Systeme wie BERT und dem deutlich stärkeren Nachfolger MUM (1000x mächtiger als BERT), fällt Google es immer leichter Inhalte auf Webseiten zu verstehen. Und das muss nicht unbedingt nur Text sein: Auch Bilder, Videos und Sprache können immer besser erfasst und interpretiert werden. Mit der Google Lens klappt das bisweilen schon sehr gut. Tierrassen oder Pflanzenarten können korrekt zugeordnet werden.

Somit entwickelt sich Google laut Bastian wohl zukünftig zu einem Recommender System, das sich weg vom Beantworten klassischer Suchanfragen bewegt und Fragen beantwortet, bevor sie überhaupt gestellt werden. Wie? Durch Recommender Systeme. Recommender Systeme oder Empfehlungsdienste berechnen u.a. auf Grundlage der Nutzerhistorie was zu empfehlen ist. Im Internetalltag ist man diesen Systemen vermutlich auf YouTube oder Google Discover schon mal begegnet. Google weiß also schon was jemand wahrscheinlich fragen wird – etwa durch ähnliche Suchverläufe und Nutzerverhalten. Der Trend gehe immer mehr zur Search Journey. Und da hilft eben u.a. das übergreifende Verstehen von Kontext durch das Multitask Unified Model (MUM).

Abschließend die Frage in die Runde: Was bedeutet das für uns SEOs? Die anfängliche Schockdiagnose „Tech SEO wird zukünftig keine Rolle mehr spielen“ wird abgewandelt. Tech SEO entwickelt sich vielmehr zu einer Enabler Rolle, man testet für Mensch und Crawler und gibt entscheidende Empfehlungen, wie Seiten ranken können. Spannend auch die Gedanken zu Serverless SEO, zu dem Bastian später noch einen eigenen Vortrag hält. Und inhaltlich? Das automatische Erstellen von Inhalten klappt bereits jetzt besser als man denken mag. Mit Programmen wie GPT-3 und Jarvis im Englischen und Frase im Deutschen, können bereits jetzt erstaunlich gute Textinhalte automatisiert werden (Testet es mal für die Erstellung von Meta Titel und Beschreibungen). Und da bereits jetzt maschinelle erstellter Content gut rankt, ist Bastians These: „Sprachmodelle werden in nicht allzu weit entfernter Zukunft in der Lage sein, perfekt optimierten Content zu produzieren – vielleicht nicht GPT-3, aber sicherlich einer seiner Nachfolger.“

Und für den Recap der Keynote hier noch ein spannender Gedanke von Bastian Grimm: Was wäre wenn Google allwissend wäre und Content & Kontext perfekt verstehen kann. Welche von zwei Seiten rankt höher wenn Qualität & Relevanz gleich sind? Die Antwort: Nutzererfahrung & Zufriedenheit. Hierfür liefert Bastian auch die drei Säulen der Suchmaschinenoptimierung in 2022:

  • Content: Liefere eine einzigartige, ganzheitliche und qualitativ hochwertige Berichterstattung zu relevanten Themen
  • Technik: Stelle Crawling und Indexierbarkeit sicher, kümmere dich um internes Targeting, Verlinkung und eine optimale Architektur
  • Bring die Leute dazu über dich zu sprechen: Externe Verlinkungen, PR & Brand Mentions

SEO Komm 2021 Bastian Grimm Keynote Alles auf Anfang

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Kein passender Intent – keine Chance zu ranken! Es ist sehr wichtig, Intent Mapping richtig hinzubekommen, denn die Absicht zu kennen und zu treffen, bedeutet relevant zu sein – und somit langfristig Rankings zu erzielen.
  • Google entwickelt sich zu einem komplett automatisierten Recommender-System, das (fast) ohne klassische Suchanfragen auskommt. Basierend auf dem individuellen Profil wird Google die Fragen beantworten, ohne dass man diese gar explizit stellen muss.
  • Inhaltliches SEO: Automatisierte, durch Maschinen erzeugte Textinhalte sind keine Zukunftsversion – im Gegenteil, das ist bereits jetzt Realität.
  • Demzufolge wird Content kein Alleinstellungsmerkmal und Links werden nicht mehr ausschlaggebend sein.
  • Technisches SEO wird eine untergeordnete Rolle spielen: Content-Management-Systeme wie WordPress werden intelligent genug sein, um Dinge wie eine URL-Struktur, Weiterleitungen oder Verlinkungen selbst zu organisieren.
  • Google Cloud > Video AI: Aktuelle Kernfeatures rund um das Verstehen von „Dingen“ in einem Video (z.B. Objekte, Orte, Aktionen). Diverse Funktionen wie Gesichtserkennung in Beta-Version. Tools wie Google Lens sind jetzt schon erstaunlich präzise

Kernerkenntnisse der Keynote: 

SEOs sollten sich darauf einstellen, dass die Updatefrequenz weiter steigen wird. Sich überlappende Updates werden wohl die Regel. Bastian gibt auch einen Ausblick auf die nahe Zukunft: Wichtig werden wohl noch mehr Entitäten & strukturierte Daten, damit Google die Inhalte der Seiten noch besser erfassen kann. Chrome wird als Web-Betriebssystem etabliert. Durch MUM wird der Wettbewerb deutlich erhöht werden und ein “Jetzt kaufen” Button wird kommen.

Langfristig wird nach Bastian Grimm die Entwicklung weg von einzelnen Suchanfragen gehen, die die beste Antwort liefern sollten, vielmehr gehe es zum Verständnis von Kontext und Sprache in der Search Journey.

Auch wenn sich die Keynote für Manche phasenweise etwas dystopisch klang, so steht am Ende doch fest: Für SEOs gibt es zukünftig noch genug zu tun – auch wenn sich die Aufgaben vielleicht etwas verändern werden.

Screaming Frog für Fortgeschrittene: Tipps & Anwendungsfälle für die Praxis

Referent: Stephan Czysch

Direkt im Anschluss an die Keynote ging es auf der Mainstage mit Stephan Czysch (Gründer von Trust Agents) und dem allseits bekannten Screaming Frog weiter. Im seinem Vortrag vermittelte Stephan einen umfassenden Überblick über neue Funktionen des Frogs und konkrete Handlungsanleitungen, zum Beispiel wie man noch schneller Optimierungspotenziale identifiziert. So kann der Screaming Frog dank API-Anbindungen, Crawl-Vergleichen, Custom Search, sowie der Custom Extraction relevante Daten über eigene oder fremde Websites liefern.

SEO Komm 2021 Stephan Czysch Vortrag Screaming Frog für Fortgeschrittene

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Jeder Knoten des DOM ist ansprechbar, z.b. mit einem XPATH-Ausdruck
  • Chrome DEV Tools helfen den XPATH zu finden
  • Extractions werden unter CUSTOM definiert
  • Die Vergleichsfunktion: Einfach zwei Crawls vergleichen und Änderungen anzeigen lassen
  • Website Relaunch vorbereiten: Redirects können mit dem Frog auf ihre Verfügbarkeit geprüft werden
  • Search Console Daten anreichern: Mit dem Screaming Frog Ankertexte und Linkziele crawlen
  • Einige Quick Tipps im Schnelldurchlauf:
    • Konfigurationen speichern und Laden
    • Spalten umsortieren und ausblenden
    • Crawls einen sinnvollen Namen geben
    • Der Crawl wird nicht fertig ? Queued URL´s !
    • Irrelevante URL´s vom Crawl ausschließen
    • Den USER Agent definieren
    • Crawls als Verzeichnisstruktur darstellen
    • Linkposition einstellen

Kernerkenntnisse:

Auch wenn der Screaming Frog als SEO Tool absoluter Standard: Erst mit Experten wie Stephan Czysch schöpft man das ganze Potenzial der Anwendung aus. Besonders hilfreich waren die Verweise auf die Custom Extraction, um mehr Daten zu erhalten. Denn es kann der ganze Quelltext einer Seite ausgelesen werden.

Mindestens genauso praktisch: Die Möglichkeit Crawls miteinander vergleichen zu können. Egal ob bei einem Relaunch zum Vorher-Nachher Vergleich oder im Agenturalltag zum Monitoring. Der Vergleich ist super nützlich, um sein SEO faktisch zu untermauern

Last but not least: Crawls schedulen. Extrem hilfreich, um Crawls bei größeren Projekten zu automatisieren. Danke Stephan für deinen Input!

Content Wildwuchs vs. Informationsarchitektur

Referent: Martin Höllinger

Den Auftakt der Vorträge zum Thema inhaltliches SEO machte währenddessen in Track 2 Martin Höllinger (Inhaber und Geschäftsführer von Searchteam). Rund 35 Minuten lang stand der Inhalt der Seite im Fokus. Martin unterstrich nochmals die Relevanz eines guten Contentaudits, gab wichtige Tipps für eine gute Informationsarchitektur und beantwortet die Frage, die sich zu Beginn wohl alle gefragt haben: Wann verdient ein Thema eine eigene Seite? Dann, wenn es das Thema so noch nicht gibt, natürlich! Hilfreiche Hinweise dazu liefert etwa die Google Search Console.

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Die Regel, auf jeder Seite exakt ein Thema zu behandeln ist nach wie vor essenziell für eine sinnvolle Informationsarchitektur.
  • Eindeutige Linktexte – „mehr erfahren“ & „finden Sie hier“ als Ankertexte sind nach wie vor sehr häufig anzutreffen. Sie bieten keinen Mehrwert und sollten weg.
  • Im Seitenaufbau auf vom Nutzer gelernte Muster setzen – der Warenkorb ist oben rechts, mit dem Klick aufs Logo links oben geht es zurück zur Startseite. Den Nutzer hier bei erlernten Mustern abholen.
  • Silos anlegen, um sinnvolle weiterführende Inhalte zu verlinken

Kernerkenntnisse:

Um eine hohe „Return to SERP“ Rate, schlechte Conversions und Rankingverluste zu vermeiden, sollte Nachvollziehbarkeit der Kern der Strategie für inhaltliches SEO sein.

Sind meine Menüs für den Nutzer nachvollziehbar angeordnet? Befinden sich dort nur Seiten, die auch indexiert sind? Kommt ein Nutzer mit meinen Linktexten an das gewünschte Ziel? Rankt für jedes meiner Suchbegriffe die richtige Zielseite?

Das gelingt nach Martin am besten durch saubere Contentplänen, klaren Seitenstrukturen, einem Fokus auf den User Intent und einer unmissverständlichen internen Verlinkung. Gleichzeitig vermeidet man damit auch Content Kannibalismus.

Das SEO Canvas – Was SEO´s von Produktmanagement lernen können

Referent: Björn Darko

Nach dem SEO Rap referierte Björn Darko in seinem Beitrag darüber, was SEOs prinzipiell vom Produktmanagement lernen können, da SEO in seiner Rolle immer komplexer wird und die Anforderungen steigen, um am Ende das Produkt für den Nutzer zu verbessern. Damit wird ein SEO nach seinem Dafürhalten immer mehr zu einem Produktmanager und adaptiert spezielle Produktmanagement Praktiken auf SEO.

SEO Komm 2021 Björn Darko Vortrag Das SEO Canvas Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Der wahre Intent hinter einer Sache hat eine funktionale Dimension, soziale Dimension, emotionale Dimension, eine User Story sowie eine Content Idee
  • Product Discovery bestehend aus den drei ineinandergreifenden Punkten: Desirability, Viability, Feasibility. Im Mittelpunkt sollte hierbei die Innovation stehen
  • Ideen holistisch validieren mit Hilfe des SEO Canvas Modell.
    Wichtige Fragen:
    • Für wen kreieren wir Value ?
    • Wie generieren wir Value ?
    • Wie liefern wir Value ?
    • Wie fangen wir Value ein ?
  • Darstellung des Product Life Cyle unter dem Aspekt der Product Discovery
  • Strategische Roadmap für den Near-term, Mid-term, Long-term Bereich
  • Anwendung der Kanban Methode
  • Keyword Recherche auf der Basis von Personas
  • Customer Journey Map für Optimierungsideen

Kernerkenntnisse: 

  1. Den Nutzer verstehen anstatt auf Rankings zu sehen
  2. Roadmaps helfen beim Priorisieren & Alignment
  3. SEO Canvas für ganzheitliche Wertbetrachtung und Customer Journey Mapping für neue Ideen nutzen

So nutzt du die Google Search Console–API wie ein Profi – ohne zu programmieren.

Referent: Stefan Fischerländer

Die Google Search Console ist mittlerweile den meisten SEOs ein gängiger Begriff, wenn es darum geht die technische Gesundheit einer Seite im Hintergrund zu überwachen. Wenige wissen aber, dass die GSC auch über eine sog. API verfügt, mit der die Daten einfach exportiert und vielfältig genutzt werden. Stefan Fischerländer (SEO mit über 18 Jahren Berufserfahrung) zeigte die großen Vorteile der API in der Anwendung und stellte nebenbei noch sein eigenes Open Source Projekt vor, mit dem man die Daten aus der API einfach und unkompliziert filtern kann.

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Während die GSC nur 1.000 Datensätze pro Property zulässt, sind es mit der API rund 25.000, mit einigen Tricks sogar noch mehr. Allein wegen der Datenmenge lohnt sich also schon die Verknüpfung.
  • Mit Regex lassen sich u.a. ähnlich klingende Begriffe (soundex) clustern, was etwa für Shops sinnvoll sein kann, die z.B. beige Hosen verkaufen (beige, beische, bege). Sehr praktisch für eine sog. “fuzzy search”, einer ungenauen Suche
  • Man kann sog. Relevanzwerte erstellen, mit der die Entscheidung, ob eine Seite indexiert werden soll, besser getroffen werden kann.
  • Die Daten lassen sich auch in Warenwirtschaftssysteme einspeisen, womit neben Klickzahlen, CTR und Rankings auch die tagesaktuellen Preise betrachtet werden können. Der Screaming Frog kann dazu die zu diesem Zeitpunkt verwendete H1 und Meta Title liefern.

Kernerkenntnisse:

Die API der Google Search Console sollte zukünftig definitiv öfter Anwendung finden. Allein wegen der größeren Menge an Daten lohnt sich der Aufwand, ihre Daten liefert Ergebnisse, die man nur mit der Search Console kaum erhalten kann, die Integration in Sistrix und Ryte liefert weitere wertvolle Erkenntnisse und mit Stefans hauseigenem Tool ist es auch ohne umfassende Programmierkenntnisse relativ einfach Ergebnisse zu erhalten. Danke Stefan!

Core Vital Speed Performance Score CRUX Lab-Field Experience Data – Light – oder Darkhouse ?

Referent: Prof. Dr. Mario Fischer

Mario Fischer (u.a. Herausgeber und Chefredakteur von Webseite Boosting) zeigte in seinem Beitrag sowohl Einsteigern, als auch Fortgeschrittenen auf, wie die einzelnen Performance Metriken von Google zusammenhängen, wo die Stolperfallen liegen und wie wichtig die neuen Daten tatsächlich zu nehmen sind. Hierbei sprach er auch durchaus sich widersprechende Aussagen seitens Google an, u.a. zu „Safe Browsing“ und dass diese nicht als Ranking Signal verwendet würden. Die Core Web Vitals würden zwar als Rankingsignal seitens Google verwendet, jedoch nur das Zünglein an der Waage sein, der sog. Tiebreaker.

SEO Komm 2021 Mario Fischer Vortrag Core Vital Speed Performance Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Wenn keine Feld-Daten vorliegen, dann keine CWV Score Kalkulation und kein Rankingfaktor für die URL
  • Ab Februar 2022: Page Experience auch für Desktop ein Rankingfaktor
  • Erklärung der CWV Bezeichnungen LCP, FID und CLS im Zusammenhang mit deren Rankingsignal seit dem 02.09.2021
  • Quick „Do´s“ um LCP, FID und CLS Probleme zu optimieren und wenn das nicht reichen sollte, dann z.b. CSS bereinigen oder unnötige DOM-Elemente entfernen
  • Erläuterung des neuen Outfits des Tools PageSpeed Insights mit Unterscheidung zwischen Mobil und Desktop Analyse, sowie Lab-Data und Field-Data Werten
  • Wie das Lighthouse Scoring errechnet wird und was die einzelnen Prozentwerte in den farbigen Balken der PSI bedeuten

Kernerkenntnisse:

Bei den Core Web Vitals von Google handelt es sich derzeit noch um drei Metriken, die laut Google wichtig für eine gute User Experience auf einer Seite sind, deren Anzahl sich um die Metriken „Smoothness“ und „Responsiveness“ erweitern werden und für die es sich lohnt mit vernünftigen Aufwand zu optimieren.

Ab Februar 2022 werden nach aktuellem Stand diese Core Web Vitals auch als Rankingfaktor für den Desktop dienen. Die Mobile First Initiative gilt aber nach wie vor.

Für einen umfassenden Test der Seitenladegeschwindigkeit nennt Mario neben dem Klassiker der PageSpeed Insights und Lighthouse als Teil der Chrome Dev Tools u.a. auch TestMySite, den WebPageTest oder das Speed Scoreboard.

Referent: Markus Hövener

In seinem ersten Vortrag des Tages weist Markus Hövener (Gründer und Head of SEO von bloofusion) darauf hin, dass der überwiegende Anteil der Nutzer bei einer Suche in den SERPs auf exakt ein Ergebnis klickt und dort dann auch bleibt. Man steht also mit seinen neun Konkurrenten in direkter Konkurrenz und wenn man den Klick bekommen will, gilt es aufzufallen. Möglich machen das u.a. die Featured Snippets, die bei Platz 1 in den SERPs als große Box mit Text oder einer Liste erscheinen oder mit den Rich Results (Rich Snippets), die man im Alltag am ehesten aus den Sternebewertungen unter dem Suchergebnis kennen dürfte.

Nicht immer erreicht man aber mit den beiden Tools den gewünschten Effekt.

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Typischerweise geht bei Ausspielen eines Featured Snippets die CTR nach unten: Der Nutzer kriegt seine Information bereits in der SERP dargestellt, warum sollte er also noch klicken?
  • Auch Rich Results müssen nicht zwangsläufig die CTR boosten. Was ist, wenn die Bewertungen so schlecht sind, dass sie den Nutzer von einem Klick abhalten?
  • Möchte man dennoch die Features für sich sinnvoll nutzen, sollte man einen Schritt zurückgehen und bereits in der Inhaltserstellung darauf achten, dass für ein Featured Snippet die Inhalte mit einer Überschrift versehen sind, die das Keyword enthält und der Inhalt lang genug ist – hier gilt: Gerne mehr zu viel als zu wenig
  • Möchte man mit positiven Rezensionen glänzen, sollte man sich zunächst darauf fokussieren möglichst positive Bewertungen zu erhalten, bevor man diese mittels AggregateRating ausstellt.

Kernerkenntnisse:

In den SERPs auffallen, ja – aber nicht auf Teufel komm raus. Aufmerksamkeitsstarke Gimmicks wie die Featured Snippets müssen nicht zwangsläufig die CTR nach oben treiben. Vor allem wenn Nutzer die Box mit Werbung verwechselt. Hier lohnt es sich etwas Zeit zu investieren, um sich genau zu überlegen, was passieren wird, wenn Google die Informationen der eigenen Webseite schon frühzeitig in den SERPs präsentiert. Viele Webmaster bieten daher in ihren FAQs weiterführende Verlinkungen an, wenn sie merken, dass sie in der Rubrik People Also Ask erscheinen

Core Web Vitals – Beyond the basics

Referent: Maximilian Schirmer

Core Web Vitals die Zweite! Denn die Frage, ob und welchen Einfluss die Core Web Vitals derzeit tatsächlich auf das Ranking haben, spaltet SEOs.  Nach Meinung von Maximilian Schirmer (Geschäftsführer von tarife.at) haben sie durchaus enorme Auswirkungen auf rankingrelevante Nutzersignale. Sie stellen seitens Google die konsequente Weiterentwicklung von Pagespeed dar. Sie zu optimieren bedeutet parallel die User-Experience zu verbessern. Sein Vortrag beginnt dort, wo andere Beiträge über Web Vitals aufhören. Maximilian zeigt auf, wo die größten Hebel liegen: Tree-Shaking, Purging, Critical Paths, Asset-Bundles, sowie modularer CMP. Mithilfe einer Site-Clinic stellt er konkrete Optimierungen für Beispiel-Webseiten vor.

SEO Komm 2021 Maximilian Schirmer Vortrag Core Web Vitals Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Sein Plan: Die CWV´s mit folgenden Bereichen optimieren:
    • CMP (Content Management Platform)
      • Render blocking, Preload, SDK
    • CSS
      • Purging, Critical CSS
    • Javascript
      • Dynamic Imports, Facades, GTM
  • Kurze Erklärung des CSS Object Model (CSSOM) mit der Empfehlung dieses kompakt zu halten.
  • Analyse der CSS-files anhand von drei Beispiel Webseiten im Hinblick auf übertragendes CSS, DOM, CSS und kritisches CSS.
  • Betrachtung der einzelnen Ladezeiten mittels WebPageTest.org
  • Aufpassen bei Video-Facades. Laut John Müller wird Google das Video weder indexieren noch ranken.

Kernerkenntnisse:

  1. CritialCSS.com zur Analyse und Generierung von kritischem CSS verwenden.
  2. Kurze CMP -> Kein LCP-E (Extension)
  3. Kein Lazyloading bei Elementen Above the fold. Gutes Tool zur Bildanalyse: webspeedtest.cloudinary.com
  4. Auch Chrome kann mithilfe von Web Vitals Overlay die CWV-Werte einblenden und darstellen.

Google Indexmanagement Extreme

Referenten: Darius Erdt, Jan-Peter Ruhl

„Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb“ – Kurt Tucholsky

Unter diesem Motto referierten Darius Erdt (Head of SEO bei Dept) und Jan-Peter Ruhl (Gründer von crawlOPTIMIZER) zu einem guten Indexmanagement. Denn oft ist es gar nicht so leicht, die richtigen URLs in den Index zu bekommen. Das kann in Extremfällen auch schon mal eine Woche dauern und ohne Indexierung, keine Rankings. Gleichzeitig bleiben einige irrelevante URLs trotz mehrfacher Versuche hartnäckig im Index. Für eine gute URL Struktur ist es aber gerade wichtig, möglichst viele dieser URLs aus dem Index zu entfernen (also in den Papierkorb zu schmeißen.)

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Eindeutige Signale senden: Soll eine URL in den Index, achte auf einen korrekten Statuscode, den Eintrag in der Sitemap, eine korrekte robots.txt, mögliche noindex Befehle und eindeutige Verlinkungen
  • Eindeutige Signale auch bei irrelevanten URLs: Möglichst mit noindex + robots.txt arbeiten
  • Widersprüchliche Signale vermeiden: noindex + Sitemap Eintrag haben gegensätzliche Ziele
  • txt + Canonicals nach wie vor Handlungsanweisungen, keine Richtlinien. Google kann diese ignorieren und tut es oft auch.
  • Google Search Console ist mit dem Bereich “Abdeckung“ sehr nützlich, um frühzeitig Indexierungsprobleme zu erkennen
  • Als Tools zur Deindexierung dienen zum Beispiel das URL Removal Tool der GSC und das Bulk Removal Tool in den Chrome Erweiterungen.

Kernerkenntnisse:

Eindeutigkeit ist für ein gutes Indexmanagement unerlässlich. Oftmals senden verschiedene Tools wie die Sitemap und/oder der Meta Robots Tag unterschiedliche Signale. Um das Crawling und das Interpretieren der jeweiligen URL seitens Google zu erleichtern, sollte alles daran gesetzt werden, das Indexieren möglichst zu vereinfachen. Gleichzeitig ist für ein gutes Indexmanagement auch das Deindexieren von URLs nicht zu vernachlässigen. Um Crawlingbudget zu sparen, sollten nur die wirklich wichtigen Inhalte im Index landen. Tools wie die Search Console helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Serverless SEO: Ein Hands-On Guide

Referent: Bastian Grimm

Nach seinem geglückten Debüt bei der Keynote, konnte Bastian Grimm nochmal ein Thema aufgreifen, das zuvor gefühlt etwas zu kurz kam: Serverless SEO. Denn wie kann man einfach SEO Features implementieren, obwohl die Ressourcen knapp sind? Legacy Systeme bereiten euch schlaflose Nächte, da Updates unmöglich und/oder sehr kostspielig sind? Mit Edge SEO lassen sich diese und weitere Herausforderungen schnell und einfach lösen, so Bastian Grimm. Anhand seines Guides sowie weiteren Beispielen demonstrierte Bastian in seinem Vortrag die Möglichkeiten und Vorteile von Serverless SEO.

SEO Komm 2021 Bastian Grimm Vortrag Serverless SEO

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Bei Verwendung eines CDN laufen alle Anfragen über „Edge-Server“
  • Was ist Workers? „Workers“ verwendet die von Google entwickelte V8-JavaScript-Engine und läuft weltweit auf den Edge-Servern von Cloudflare. Ein typisches Worker-Skript wird in weniger als 1 ms ausgeführt. Das ist schnell !
  • Einige der möglichen Anwendungsfälle könnten sein:
    • Weiterleitungen implementieren (301s, 302s)
    • HTTP-Header ändern: Hinzufügen/Ändern von X-robots oder sogar hreflang-Anmerkungen
    • robots.txt ändern: Überschreibe die gesamte Datei, füge einzelne Anweisungen hinzu oder
      entferne sie.
    • Meta Robot Tags einfügen, ändern oder sogar entfernen.
    • Seitentitel und Beschreibungen aktualisieren: Bei Bedarf eindeutige Titel und Beschreibungen einfügen
    • Implementiere hreflang oder schema.org Markups
    • Inhalte (in Prinzip <body>) einfügen oder entfernen
    • Im Grunde kann man fast alles tun – denn Du hast den vollen Zugriff auf die Request- und Response-Objekte.
  • Ähnliche Implementierungen sind auch bei anderen CDN-Anbietern verfügbar, z.B. Lambda@Edge (aws), Compute@Edge (fastly), Edge Workers (Akamai), Cloudfare Workers (Cloudfare).
  • Es besteht Möglichkeit, Fronted-Bugs einzuführen. Zusätzliche Modifikationen am Rand können zu massivem Debugging führen. Auch hier gilt: Die richtige Dokumentation und Prozesse sind entscheidend.
  • Tipp von Bastian: Verwende mindestens die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit Cloudfare

Kernerkenntnisse:

  1. In 2022 braucht man für SEO nicht unbedingt einen Serverzugang. Workers kann die Lösung sein.
  2. Man kann mit Workers im Wesentlichen alles ändern, was man ändern will.
  3. Kostenrisiko beachten!
  4. PCI compliance: Aktuelle Prozesse könnten gestört werden. Sicherstellen dass „Workers“ Teil eines standardisierten Prozesses wird (z. B. deployment).
  5. Es besteht durchaus die Möglichkeit, frontend-bugs einzuführen. Zusätzliche Modifikationen am Rand können zu massivem Debugging führen. Auch hier gilt: Die richtige Dokumentation und richtige Prozesse sind entscheidend.

Drei Gedanken zu SEO

Referent: Karl Kratz

Spontan als kurzfristiger Ersatz eingesprungen, brachte Karl Kratz (Online Marketing Experte seit 1996) einen erfrischend anderen Blick auf die tägliche Arbeit als SEO. Karl ist immer dafür zu haben das Publikum zu überraschen, so zeigte er sich tags zuvor als Sensenmann bei der Keynote der Online Marketing Days. Sein Vortrag jetzt begann er mit einer sehr persönlichen Begrüßung aller Anwesenden inkl. einem Jahresvorrat Sticker im Karl Kratz Design.

Karl spricht über zunächst über die Vergangenheit großer Suchsysteme wie etwa Yahoo, von denen zunächst auch keiner dachte, dass diese 10-15 Jahre später keine relevante Rolle mehr spielen werden – ob das bei Google möglicherweise auch mal so sein wird?  Der zweite Teil beschäftigte sich dann mit der Frage wie man sich zukunftssicher aufstellen kann, um unabhängig von Trends agieren zu können. Auch überraschend selbstkritische Gedanken äußerte Karl, denn am Ende des Tages arbeiten wir SEOs uns an einer „Blackbox“ ab, um Seiten auf ein System zu optimieren, dass nichts darüber preisgibt, wie es arbeitet. Kurz nach dem Mittagessen definitiv der richtige Input, um sich und seine Arbeit doch auch mal selbstkritischer zu hinterfragen!

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • SEO ist nicht das Universalwerkzeug im Online Marketing – es ist ein Tool im Marketingmix
  • Ist SEO überhaupt das richtige Tool für das, was ich erreichen will oder gibt es Kanäle, in die ich lieber Zeit und Geld investieren sollte?
  • Einen Schritt zurücktreten und die eigenen Prozesse überblicken: Macht es Sinn Woche für Woche einen Newsletter zu schreiben oder ist das nur eine „systematische Entwertung menschlicher Lebenszeit“. Lassen sich diese Prozesse nicht doch automatisieren.

Kernerkenntnisse:

Mit einem sehr selbstkritischen und fast philosophischen Ansatz schafft es Karl die eigene Arbeit zu hinterfragen und schafft es, dass man schon während des Vortrags überlegt, ob die eigene Arbeit für das Projekt gerade am sinnigsten ist. Gleichzeitig zeigt Karl, dass es auch schon vor Google große Suchsysteme gab, man sich seinem Erfolg also nie zu sicher sein sollte und es sicher nicht schadet, wenn man als SEO nicht zu sehr an erlernte Arbeitsweisen und Denkmustern festhält.

SEO Patterns: Typische Website-Probleme und deren Lösung

Referent: Markus Hövener

Wenn man die Chance hat Markus Hövener zu sehen, sollte man sie nutzen. Das kommende Thema ist dabei mindestens genau so spannend wie die 35 Minuten zu den Featured Snippets. Diesmal spricht  Markus über klassische Webseiteprobleme. Denn wer in 18 Jahren SEO ein paar tausend Websites analysiert hat, sieht immer wieder dieselben Strukturen und Muster mit den entsprechenden Problemen. In seinen Vortrag richtet er seinen Blick auf „SEO Patterns“: Typische Probleme von Seitenstrukturen (z. B. Filterseiten, Komponentenseiten, Tag-Seiten) und deren optimalen SEO-Umsetzung. Bei der Lösung geht es um das perfekte Zusammenspiel von Crawling, Indexierung, interner Verlinkung, Technik und Content.

SEO Komm 2021 Markus Hövener Vortrag SEO Patterns Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Ein Canonical ist nach wie vor keine verbindliche Anweisung! Google kann sich auch dagegen entscheiden.
  • Canonicals und Noindex auf einer URL zu verwenden ist nicht ratsam.
  • Paginierung bei umfangreichen Shop-Kategorien und Produkten verwenden.
  • Entscheidungshilfe 1: Wird nach Varianten überhaupt gesucht ?
    Entscheidungshilfe 2: Wie viele Varianten sind es insgesamt ?
    (In der Regel wird man Varianten nicht indexieren lassen wollen)
  • Seitenspezifische Daten sind gut für die programmatische Generierung geeignet.
  • Die Verwendung von Schablonen kann auch mal suboptimale Ergebnisse liefern. (Lösung: Hybride Lösung verwenden).
  • URL-Parameter erzeugen potenziell viele unnötige Seiten, viel (Near) Duplicate Content. Hierbei gibt es 2 Gefahren:
    • Index wird mit irrelevanten Seiten vollgeblasen
    • Crawling Budget wird verbrannt
  • Mittels Screaming Frog und der Google Search Console kann ich herausfinden, welche Parameter ich habe.
  • Was ist bei International SEO zu beachten? Durchgesetzt hat sich .com/land oder .com/sprache oder .com/sprache-land.

Kernerkenntnisse:

  1. Der beste URL-Parameter ist der, den es nicht gibt.
  2. Nachteil von Noindex: Seiten werden über recht lange Zeit gecrawlt.
    Nachteil der robots.txt: Seiten können trotzdem im Index erscheinen.
  3. Orientierung: robots.txt ist besser, wenn es sehr viele zu sperrende Seiten gibt.
  4. Empfehlung Markus: Falls möglich .com/sprache/ verwenden.

GSC WOW – Google Search Console richtig nutzen

Referentin: Nora Taubert

In ihrem Debüt als Speakerin auf der Bühne machte Nora Taubert (Senior SEO Managerin bei Seokratie) einen mehr als souveränen Eindruck. Nora referierte über die Google Search Console und gängige Anwendungsmöglichkeiten im SEO Alltag. Zwei Vorträge über die Search mögen bei dem breiten Angebot an Referierenden der SEO Komm übertrieben wirken. Aber die beiden Vorträge von Stephan und Nora ergänzen sich ideal.

Auf die API der GSC wurde eingangs auch kurz eingegangen, ebenso wie auf die sehr nützlichen regulären Ausdrücke (RegEx) mit denen sich im Leistungsbericht hervorragend Suchbegriffe clustern lassen. So findet man z.B. mit /s alle Suchbegriffe ohne Leerzeichen, sehr praktisch, um alle Short Tail Keywords zu erhalten.

Der Hauptteil des Vortrags lag dann auf dem Bereich der Indexabdeckung, Noras Lieblingsort in der GSC, da man hier einen umfassenden Überblick erhält, welche Inhalte derzeit indexiert sind, welche Seitenbereiche evtl. Probleme bereiten und besonders wertvoll: Was die Probleme konkret sind: Existieren noindex Fehler? Interpretiert Google die Canonicals falsch oder hakt es an den Weiterleitungen? Zusammen mit dem zeitlichen Verlauf der Fehlerquelle kann hier eine Analyse auf den Tag genau gestartet werden.

Ein weiterer praktischer Bereich der GSC: Etwas versteckt in den Einstellungen befinden sich die Crawling-Statistiken, die umfassend darüber informieren, wie oft welcher Crawling-Bot kommt und welchen Zweck sein Besuch erfüllt. Hier sollte man definitiv regelmäßig vorbeischauen, um zu überprüfen, ob sich am Verhalten des Crawlers in letzter Zeit etwas verändert hat.

SEO Komm 2021 Nora Taubert Vortrag Google Search Console WOW
Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Ist die Leistung der Seite gesunken? Mehr Daten beschaffen, um einen Kontext zu erhalten. Blickt man auf das gesamte Jahr, ist das Interesse an Sandalen im Herbst einfach gesunken
  • Sehr nützlich: Die zeitlichen Daten mit dem Zeitraum im Vorjahr vergleichen, um evtl. Muster zu erkennen
  • So kann eine sich verschlechternde Klickperformance u.a. auf Veränderungen in der Google Suche (Leistung), Indexierungsprobleme (Abdeckung), einer schlechten Ladezeit (Core Web Vitals) oder anderen Ursachen (fehlerhafte Rich Results, kaputte hreflangs) zurückgehen
  • Sehr große Domains? GSC API oder mehrere Propertys anlegen

Kernerkenntnisse:

Die Search Console ist nach wie vor DIE zentrale Anlaufstelle für technisches SEO und bietet sehr umfangreiche Möglichkeiten, um Webseitedaten miteinander in Verbindung zu bringen. Ein regelmäßiger Blick in den Abdeckungsbericht sollte zur Gewohnheit werden, um bei möglichen Rankingabstürzen frühzeitig handeln zu können. Für neue Perspektiven in der Suchbegriffrecherche sorgen die RegEx. Hier lohnt es sich, die eigenen Skills stetig zu erweitern.

On-SERP SEO in turbulent times

Referentin: Izzi Smith

Ein Vortrag, auf den wahrscheinlich viele gewartet haben. Denn Izzi Smith (Head of Technical SEO von Ryte) ist quasi eine Institution in der Szene und darf auch dieses Jahr bei der SEO Komm natürlich nicht fehlen. Folgt Izzi auf Twitter (@izzionfire), es lohnt sich! In ihrem Vortrag spricht sich sie über den Aufhänger der Keynote: 2021 war ein stürmisches Jahr für unsere SEO-Pläne, Googles Ansturm an Updates und Änderungen an den SERPs führte zu noch mehr Unsicherheit, die uns unsere Power und unsere Prioritäten in Frage stellten. Um bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu helfen und um sicherzustellen, dass man auf bevorstehende Stürme vorbereitet ist, diente Izzis brandneuer Vortrag als Leuchtturm. Als leidenschaftliche Snippet-Ermittlerin und mit einer hohen Affinität für Experimente, gab sie sowohl strategische als auch praktische Ratschläge, die ein stärkeres Engagement und Präsenz auf der SERP garantieren.

SEO Komm 2021 Izzi Smith Vortrag On-SERP SEO Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Google hat damit begonnen, die Title-Tags in SERPs durch anderen relevanten Text von einer Webseite zu ersetzen, etwa der H1-Überschrift.
  • Darstellungsbeispiele: Featured Snippets mit zusätzlichen Themen & Featured Snippets mit Bubble-Links.
  • Weitere Google Änderungen (nicht vollständig):
    • Unendliches Scrollen in SERPs von Mobilgeräten
    • Reduzierte FAQs auf zwei Fragen pro Ergebnis
    • „People also ask“ im Autovervollständigungsfeld
    • Snippet-Erweiterung für ähnliche Produkte.
    • Google-Verkäuferbewertungen werden in SERPs angezeigt
  • Wisse, wann Google Deine Inhalte testet, damit Du über den Rest glänzen kannst.
  • Meta Keywords – und warum man sie 2021 nicht mehr verwenden sollte.
  • Implementiere „Key Moments“ in featured videos.
  • Ziele auf den laaaaaaangen klick (click-to-cart)
  • Verwende SEO-A/B-Tests, um Deine CTRs kontinuierlich zu verbessern und raste nie.

Kernerkenntnisse:

  1. Auf Veränderungen zu reagieren ist ein normaler Teil der SEO-Arbeit.
  2. Versuche auf das Unerwartete vorbereitet zu sein.
  3. Steigere die Engagement-Raten auf Deiner Website und Deinen SERPs.
  4. Bereichere nach Möglichkeit Snippets, um Klicks und Markenbekanntheit zu erzielen.
  5. Nutze die SERPs als Raum, um Deine Geschichten zu erzählen.
  6. Bleibe über wichtige Themen und Schwerpunkte auf dem Laufenden, damit Du von einem neuen Google-Rollout nie überrascht wirst.

YES, WE LOCAL! Die Story hinter SportSchecks 600% Local SEO Boost

Referent: Nico Erpel

Wenn die eigenen lokalen Rankings von den vorderen drei Positionen auf die Ränge fünf bis neun fällt, die lokale Suche für die Nutzer immer wichtiger wird, steht man als Unternehmen vor einem Problem. So oder so ähnlich war wohl der Gedankengang SportSchecks, bevor die Entscheidung fiel mit Projecter und dem Team um Nico Erpel eine umfassende Local SEO Strategie zu starten. Dabei setzte man vor allem auf die Google MyBusiness Profile und starken lokalen Landingpages.

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Relevanz, Nähe und Bekanntheit sind die Kategorien für erfolgreiche lokale Einträge
  • Ein ordentlich ausgefüllter GMB Eintrag ist eine gute Grundlage – möglichst alle verfügbaren Felder ausfüllen
  • Schablonen zur Beantwortung von FAQs und Rezensionen bereitstellen. Nutzer verlassen sich insbesondere auf die Sterne-Bewertungen sehr.
  • Verzeichnisse aus Gelben Seiten & Co. Nehmen an Relevanz für eine lokale SEO Strategie ab, sollten aber nicht vernachlässigt werden. Es hilft nach wie vor, wenn seriöse Branchenbucheinträge auf die gleiche Adresse verweisen
  • Lokale Landingpages, die mit Bezug auf den jeweiligen Standort geschrieben sind und die Bedürfnisse auffängt, die Nutzer an dem Standort vermutlich haben, runden die Strategie ab. (In Bezug auf Sportscheck bedeutet das: Hamburger Kunden interessieren sich für die Ski-Abteilung des örtlichen SportSchecks eher nicht, Münchner schon sehr viel wahrscheinlicher)

Kernerkenntnisse:

Google MyBusiness ist für die lokale SEO Strategie mittlerweile nahezu unersetzlich geworden. Das Vertrauen in die Bewertungen und die vielfältige Integration in die eigenen Produkte Googles machen das Tool zur Basis einer jeden lokalen Optimierung. Hier sollte man regelmäßig überprüfen, ob man alle verfügbaren Felder bereits ausgefüllt hat.

E.A.T. – SEO zwischen Relevanz und Qualität

Referent: Alexander Holl

An das schwer zu greifende Thema E.A.T. wagte sich Alexander Holl (Gründer von 121Watt). Schwer zu greifen deshalb, da E.A.T. (Expertise, Authoritativeness, und Trustworthiness) kaum messbar ist. Es gibt keinen E.A.T. Score, wie auch etwas früher an diesem Tag in der Keynote hervorgehoben wurde. Warum es aber so wichtig ist und wie selbst die Besten der YMYL Branche sich bisher kaum dafür zu interessieren scheinen, zeigt Alexander sehr anschaulich in seinen 35 Minuten. Auch SEOs können hier noch nachbessern. Von allen namhaften deutschen SEOs besitzt momentan nur einer einen entsprechenden Knowledge Graph bei Google. Hier werden wir in den nächsten Monaten definitiv Verbesserungen sehen.

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Die zwei Kernfragen der Nutzer lauten: Ist dies eine wertvolle Quelle? Kann ich hier mein Ziel erreichen?
  • Hat man in einem Gebiet Expertenstatus lohnt es sich mehr denn je, eine eigene Autorenseite anzulegen
  • Diese Autorenseite sollte alle relevanten Informationen beinhalten, die eine Expertise des Autors stützen: Vita, Referenzen, Awards, Vorträge, weitere Verlinkungen, seriöses Bild etc.
  • Besonders lohnenswert: Auszeichnung dieser Seite mittels des „Person“-Schemas von schema.org

Kernerkenntnisse:

E.A.T. wird derzeit in der Praxis noch nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet. Selbst viele SEOs haben noch Nachholbedarf, um das Vertrauen der Nutzer in die eigene Marke zu festigen. Um potenzielle Interessenten bei der Frage, ob die Seite eine seriöse Quelle zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu unterstützen, sollte die eigene Expertise auf jeden Fall mit eigenen Autorenseiten hervorgehoben werden. Schema Markups helfen hierfür zusätzlich.

Alexander verwies hierbei auch nochmals explizit auf die Quality Rater Guidelines von Google, die ein ausführliches Kapitel zu E.A.T. behandeln.

Relaunch as it was: Learnings & Herausforderungen der hartlauer.at

Referentinnen: Lidwina Hirsch, Vanja Venek

In Ihren Vortrag haben Lidwina Hirsch (Hartlauer) und Vanja Venek ( get on top) dargestellt, dass in Wahrheit ein Relaunch viel komplexer, zeitaufwendiger und weniger idealtypisch abläuft, als man in der Literatur entnehmen kann oder selber vermuten würde. Selbst zugeben wolle das aber niemand.. Am Beispiel der hartlauer.at wurden uns Ihre Erkenntnisse und Lektionen aus erster Hand an Ihren konkreten Projekt dargestellt. Planung stellt zwar den Beginn der Reise dar, Agilität bleibt aber der ständige Wegbegleiter hin zu einem schließlich positiven Projektabschluss.

SEO Komm 2021 Lidwina Hirsch Vanja Venek Vortrag Relaunch as it was

Wichtige Stichpunkte des Vortrags:

  • Omnichannel Ansatz
  • Einer der größten internen Herausforderungen: SEO-Awareness schaffen und alle Stakeholder mit ins Boot nehmen.
  • Technische Herausforderungen:
    • Meta Tags definieren und über Code-Schnipsel einbindenGefilterte Kategorieseiten: Indexierung
    • Gefilterte Kategorieseiten: H1
    • Redirects einrichten & testen
    • /s-Verzeichnis alias Big Bang (Auswirkungen: -12% der organischen Besucher, -28% der organischen Sichtbarkeit)
  • Ruhe bewahren, auch wenn zunächst der Sichtbarkeitsindex ab dem Livegang ggf. in den Keller rauscht. Weiter regelmäßig beobachten und intensive Kommunikation mit Stakeholdern. Erholung der Sichtbarkeit in der Regel innerhalb 6 Monaten.
  • Weitere Learnings:
    • Scheitere wenn dann schnell & früh
    • Kritische Punkte vorab definieren
    • Interne Aufmerksamkeit für SEO schaffen – SEO ist wichtig!
    • Stakeholdermanagement kostet (sehr) viel Zeit
    • Ruhe bewahren & transparent Risiko abschätzen

Kernerkenntnisse:

  1. Je höher die Stakeholder-Anzahl desto größer ist der Kommunikations- und Abstimmungsaufwand (intern als auch extern). Sehr zeitintensiv.
  2. Transparente und ehrliche Kommunikation auch bei Problemen und Schwierigkeiten.
  3. Temporär ist es wahrscheinlich, dass der Sichtbarkeitsindex nach Relaunch kurzfristig deutlich absackt. Dieser erholt sich jedoch in der Regel mittelfristig innerhalb von 6 Monaten.

So hast du das noch nie gesehen: Interne Verlinkungsanalyse like a Pro

Referent: Johan von Hülsen

Mit dem letzten Vortrag des Tages auf der Main Stage gab es mit Johan von Hülsen (Geschäftsführer von Wingmen Online Marketing) noch ein echtes Schmankerl. So hat man die interne Verlinkung definitiv noch nicht gesehen. Allein deswegen weil hier seit langem wieder über etwas gesprochen wurde, was man so schon länger nicht mehr gehört hat: Pagerank. Johan sprach über die Relevanz von internen Links. Dass wir hier die volle Kontrolle haben. Dass wir mit ihnen User ganz gezielt steuern können. Und dass wir mit ihnen das Crawling und damit die Indexierung beeinflussen. Neben praktischen Tipps zur internen Verlinkung (z.B. “Mach deine Linktexte so deutlich, dass es keinen Umgebungstext braucht”) gab es auch ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Ein hauseigenes Tool zur Verlinkungsanalyse, das nicht mehr benötigt als einen einfachen Crawl des Screaming Frogs. Vielen Dank Johan!

SEO Komm 2021 Johan von Hülsen Vortrag Interne Verlinkungsanalyse like a pro Wichtige Stichpunkte des Vortrags: 

  • Rankende Seiten sind eine ideale Linkquelle – bisher schwach performende Seiten sollten von ihnen eine Verlinkung erhalten
  • Googles Kriterien beim Linktext? Einzigartigkeit, Klarheit und eine beschreibende Aussagekraft
  • Googles Kriterien bei der Linkquelle? Unter anderem Indexierbarkeit, Erreichbarkeit und Position, Umgebungstext und die Linkmenge
  • Googles Kriterien beim Linkziel? Indexierbarkeit und die thematische Verwandtschaft zur Quelle
  • Qualität & Relevanz > Quantität. Besonders relevante Verweise anstatt massenhaft Verlinkungen
  • Bei der Arbeit das Reasonable Surfer Modell weiterhin verinnerlichen
  • Kommt man an seine wichtigsten Seiten ohne mittels Hauptmenü oder Footer zu navigieren? Mach es mobil, ohne Navi, ohne Footer und ohne Paginierung. Klappt nicht? Verlinke mehr nach oben oder unten, anstatt nur auf Geschwister

Kernerkenntnisse:

Eine saubere Verlinkungsanalyse ist super wichtig, um die häufigsten Fehler in der internen Verlinkung zu vermeiden oder auszubessern. Hier die wichtigsten To-Dos:

  1. Indexierbarkeit sicherstellen: Links auf Fehlerhafte Weiterleitungen, noindex Seiten o.Ä. verringern
  2. Verwaiste Seiten: Verlinken – idealerweise von Seiten, die eh schon starke Rankings haben
  3. Links mit Nofollow: Prüfen und ggf. reduzieren
  4. Mehrere Links von Seite A auf Seite B: Zusammenfassen oder reduzieren
  5. Konkurrierende Ankertexte: Anpassen
  6. Backlinks: Starke Seiten explizit als Hub nutzen

Damit das gelingt, sind Tools wie der Screaming Frog sehr nützlich. Jetzt haben wir dank Johan auch noch eine weitere Anwendung. Danke sehr!

Fazit

Es war eine andere SEO Komm, ja. Aber es war eine wichtige SEO Komm. Für SEOs war es mit einem Dauerfeuer an Updates und einem verstärkten Interesse an E-Commerce durch die Pandemie kein einfaches Jahr und so tat es gut sich mit Kollegen und Kolleginnen fachlich auszutauschen, sich abzugleichen, sich einfach auszutauschen. Alle Anwesenden hatten gute Laune, jeder hat spürbar versucht den Tag so perfekt wie möglich zu gestalten und die Vorträge waren natürlich wieder das Highlight.

Bastians Gedanken zu SEO in naher und ferner Zukunft integrierten sich ideal in die anderen Themen aller Referentinnen und Referenten. Auf technischer Seite allen voran mit der Google Search Console, ihrer API oder dem Screaming Frog. Auf inhaltlicher Seite mit viel Indexmanagement und Denkanstößen die Informationsarchitektur einer Seite besser zu planen und zu organisieren.

SEO wird sich wandeln, das ist klar. Googles Begehren Inhalte und Ziele einer Seite immer noch besser zu verstehen, um Nutzern das passende Suchergebnis zu präsentieren, wird sich auch zukünftig fortsetzen. Damit werden auch die Updates vorerst wohl keine Pause machen.

Wie SEO zukünftig dann aussehen wird, lässt sich schwer sagen. Wir sind auf jeden Fall dankbar dafür unser Wissen dem aktuellen Erkenntnisstand der Branche angleichen zu dürfen und freuen uns jetzt schon auf die SEO Komm 2022!

Kommentare

Markus Hövener

Danke, dass Du in meinem Vortrag warst! Grüße, Markus

Jonas Meinhardt

Hallo Markus, wir sagen danke! Beide Vorträge waren wirklich sehr gut aufbereitet!


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