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Schreibblockade überwinden – 5 Wege, Ideen zu finden

  • Geschrieben von Christoph am 21.07.2017

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Holistischer Content wird immer wichtiger, um Nutzern einen Mehrwert zu bieten. Daher heißt es für die Redakteure: Frische, einzigartige und zielgruppenorientierte Inhalte zu produzieren. Doch Schreiben hat immer auch etwas mit Kreativität zu tun, was also tun, wenn die Ideen und Wörter einmal nicht so aus einem heraussprudeln? Wie geht man am besten vor, wenn einem zum Thema absolut nichts mehr einfällt und eine Schreibblockkade droht?

Gerade im Rahmen einer Content Marketing Strategie ist es oftmals auch wichtig regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen, was für den Verfasser schnell zur Herausforderung werden kann. Doch manchmal ist im Kopf nur Leere oder man sitzt 30 Minuten und ist mit der Überschrift dennoch nicht zufrieden. Die Gründe für eine Schreibblockade können vielfältig sein, entweder du findest zunächst keine Informationen zum geplanten Thema oder der Berg an Informationen ist schlicht so groß, dass du nicht weißt, wo du beginnen sollst. Egal ob du bei einem einzelnen Text nicht voran kommst oder Probleme bei der Themenfindung hast, können diese 5 Wege helfen.

1. Nutze Keywords als Inspiration

Keywords verraten, was die potenziellen Leser suchen, erwarten und welche Fragen sie haben. Gerade Longtail-Keywords können hier gute Quellen für neue Themen oder eine neue Richtung sein, die dein angefangener Text einschlagen kann. Diese Keywords geben genauen Aufschluss darüber, welche Dinge deine Kunden wirklich interessieren. Zunächst können die klassischen Keyword-Tools, wie der Keyword Planner oder Google Trends befragt werden. Auch andere Tools, wie Ubersuggest oder Answerthepublic liefern viele mögliche Begriffe und Themen und können bei einer Schreibblockade schnell weiterhelfen.

Quelle: Answerthepublic.com, Suchbegriff: Schreibblockade

2. Gute Überschriften schreiben

Ob ein Beitrag gelesen wird oder nicht, hängt oft von der Überschrift ab. Außerdem ist eine gute Überschrift oft die Basis für einen guten Beitrag. Die Überschrift muss den Leser neugierig machen und grob verraten, worum es geht. Doch wie findet man gute Überschriften?

  • Zunächst sollte die Überschrift zwar dazu animieren, den Text zu lesen, jedoch keine falschen Erwartungen wecken. Kein Clickbait!
  • Trotzdem muss die Überschrift auch ohne Kontext funktionieren und verraten, worum es geht.
  • Die Überschrift sollte dem Leser einen Mehrwert bieten, zum Beispiel eine Problemlösung, eine Antwort auf eine Frage oder etwas Neues.
  • Halte deine Überschrift kurz, damit diese auch beim Überfliegen einer Seite schnell erfasst wird.
  • Zahlen erzeugen Aufmerksamkeit. Auflistungen und Top-Listen ziehen immer Aufmerksamkeit auf sich. Dazu sollte man aber am besten die Zahlen als Zeichen schreiben.
  • Sprich den Leser direkt an. Das kann zum Beispiel mit einer Frage erfolgen oder auch durch eine Formulierung „Wie du…“.
  • Verwende Schlüsselbegriffe (Warum, Neu, Beste, Top, Überraschend, Zukunft) und natürlich bekannte Dinge, die eventuell auch gesucht werden. Wörter wie „Jetzt“ erzeugen zudem eine gewissen Dringlichkeit.
  • Ein letzter Tipp: Leser nehmen oft nur die ersten drei und die letzten drei Wörter einer Überschrift wahr. Widme also dem Anfang und dem Ende deiner Überschrift besondere Aufmerksamkeit.

Auch Tools können hier helfen, zum Beispiel der Content Idea Generator (leider bisher nur in englisch).

3. Hör auf deine Leser

Wenn du wissen willst, worüber deine Leser sprechen und was sie interessiert, dann höre auf sie. Wenn möglich kannst du in der eigenen Firma die Kollegen fragen, die direkt mit den Kunden zu tun haben. Was fragen diese nach, was sind häufige Probleme?

Besteht diese Möglichkeit nicht, kannst du Foren nutzen, und die dortigen Threads verfolgen. Themen, die auf Plattformen wie gutefrage.net oft vorkommen, sind demnach für viele Menschen relevant.

Auf Plattformen wie Gutefrage.net tauschen sich Nutzer zu allen möglichen Themen aus.

Auch FAQs zum Thema sind ein Weg die wichtigsten Probleme zu identifizieren. Gleichzeitig bieten Foren und Social Media Diskussionen auch die Möglichkeit, die Zielgruppe besser kennenzulernen. Dinge, die hier kritisiert oder erfragt werden, bewegen die Menschen offensichtlich. Greif das auf und nutze es für dein nächstes Thema.

4. Lies guten Content, um guten Content zu schreiben

Du kannst keine gute Ideen und tolle Inhalte erwarten, wenn du nicht selbst auch regelmäßig guten Content liest. Das soll nicht heißen, dass du abschreiben sollst, aber du solltest aktuelle Entwicklungen verfolgen und zumindest ab und zu die erfolgreichsten Portale besuchen. Diese werden schließlich nicht ohne Grund oft gelesen. Probiere am besten einige Newsletter aus oder plane regelmäßig Zeit ein, um die wichtigsten oder deiner Meinung nach besten News-Seiten durchzugehen.

5. Nutze klassische Techniken, um die Schreibblockade zu überwinden

Das Problem einer Schreibblockade gab es natürlich schon lange vor Content Marketing, Blogs und „Content is King“. Was früher geholfen hat, kann auch heute noch nützlich sein.

  • Keine Störfaktoren: Das Telefon klingelt ständig, Mails wollen regelmäßig beantwortet werden, Facebook und co. sorgen auch für Ablenkung? Schaffe dir einen ungestörten Raum, in dem du konzentriert arbeiten kannst.
  • Mache Pausen! Das Gehirn kann nur etwa 90 Minuten am Stück effektiv arbeiten. Eine Pause, etwas Bewegung und Ablenkung können manchmal Wunder wirken. Nicht umsonst steht in so vielen Agenturen ein Tischkicker. Bring dich auf andere Gedanken und schalte für ein paar Minuten ab.
  • Schreib parallel. Kommst du beim aktuellen Text oder Thema gerade nicht weiter, wechsel das Thema und Fachgebiet. Vielleicht kommt die zündende Idee, wenn du gerade für etwas ganz anderes recherchierst.
  • Lies andere Texte. Wie hat der Kollege zu der gleichen oder einer ähnlichen Thematik etwas geschrieben? Wie ist er an das Thema rangegangen? Einfach mal ein paar andere Texte lesen, hilft oft immens.
  • Setz dir Fristen. Klar Fristen erzeugen Druck, doch manchmal braucht es ein wenig Druck, damit eine Aufgabe auch wirklich erledigt wird. Außerdem kann man so Struktur in den Arbeitsablauf bringen.

Titelbild © magele-picture / Fotolia

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