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Google Shopping Actions – So will Google im E-Commerce mitmischen

Bisher nur als Test, könnten die Google Shopping Actions bald auch nach Deutschland kommen. Googles Idee: Produkte direkt in den Suchergebnissen kaufen – Mit so wenig Klicks wie möglich und ohne den eigentlichen Shop dahinter zu besuchen. Das passt perfekt zu Google Strategie, dem Nutzer schon in den eigenen Suchergebnissen so viel möglich zu bieten. Und natürlich verdient der Online-Riese an jeder Transaktion mit.

Google sieht sich mit den Shopping Actions als Vermittler

Google sieht sich hier jedoch eher als Vermittler, denn als Online-Marktplatz, wie es zum Beispiel Amazon tut. Der eigentliche Shopping-Prozess wird durch diese Funktion extrem verkürzt, davon sollen Kunden, Händler und Google selbst profitieren.

Die bisherige typische Customer-Journey sieht so aus: Der Kunde sucht nach einem Produkt auf Google und landet dann in einem der großen Online-Shops oder bei Amazon, wo er das Produkt schließlich kauft. Mit Shopping Actions will Google an den Millionen Produktsuchen täglich nun mitverdienen.

Diese Funktion soll offenbar auch direkt mit dem Google Assistant verbunden werden, damit Kunden per Voice Befehl möglichst unkompliziert und schnell Waren bestellen können. Google will damit Online-Händler und Kunden noch näher aneinander führen – Und nebenbei abkassieren. Der Kooperationspartner erhält lediglich eine Versandanweisung und alle notwendigen Daten. Bisher ist Google Shopping Actions in Europa lediglich in Frankreich in einer ersten Testphase.

Shopping Actions als Konkurrenz für Amazon?

Der Angriff auf den Shopping-Giganten Amazon ist nur logisch. Google verdient den Großteil des Umsatzes auf dem Werbemarkt, doch immer mehr Produktsuchen beginnen direkt bei Amazon. Somit wird Amazon mehr und mehr zur Suchmaschine im Shopping-Bereich, einem Google für Produkte sozusagen. Wenn das erste Suchergebnis ein Amazon Link ist, verschwindet der Nutzer sofort dorthin. Google will mit Shopping Actions jedoch den Nutzer in den eigenen Suchergebnissen halten und somit Amazon überspringen. Statt den Kunden weiterzuschicken, kann man jetzt gleich selbst mitverdienen, so der Gedanke bei den Google Verantwortlichen. Auch für Onlineshops können Shopping Actions eine Chance sein, ermöglichen sie doch einen weiteren Kanal, um Kunden zu erreichen. Und eins ist klar: Sobald etwas einfacher und komfortabler möglich wird, wird es auch genutzt. Das zeigt die Erfahrung.

 

Wann Google Shopping Actions auch auf dem deutschen Markt erscheinen und wie Shopbetreiber es nutzen können, steht noch nicht fest. Wir halten Euch aber auf dem Laufenden. Was meint Ihr? Ein richtiger Schritt von Google? Wie wird Amazon reagieren?

 

Mehr Infos gibt es hier.

 

Titelbild © nikolas_stock – stock.adobe.com



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