Skip to main content

Google Alert einrichten – Kurzanleitung

  • SEO-Küche Logo


PDF herunterladen

Google Alert erstellen – so bleibt ihr stets informiert

Mit dem Dienst Google Alerts habt ihr die Möglichkeit, stets aktuelle Informationen zu einem gewünschten Thema oder Suchbegriff zu erhalten. Wir zeigen euch, wie der kostenlose Google Dienst funktioniert.

Google Alerts zählt vielleicht nicht zu den bekanntesten Diensten von Google, gehört jedoch definitiv zu den effektivsten. Dieser Dienst verwendet Googles Webcrawler, um Suchbegriffe anzuzeigen, sobald sie indiziert sind, und nicht erst, wenn ihr danach sucht. Somit kommen die Google-Ergebnisse direkt zu euch. Anstelle täglich nachzusehen, ob beispielsweise eure Lieblingsband auf Tour geht oder es Neuigkeiten zum neuesten iPhone gibt, erhaltet ihr diese Nachrichten automatisch in eurem Posteingang. Wie das Ganze genau funktioniert, wird euch hier erläutert.

Was verbirgt sich hinter Google Alerts?

Google Alerts bietet euch die Möglichkeit, das Internet im Blick zu behalten und Webseiten aufzuspüren, die spezifische von euch festgelegte Keywords enthalten. Immer wenn jemand das von euch definierte Thema oder Schlüsselwort erwähnt, verschickt der Dienst eine Benachrichtigung an eure E-Mail-Adresse. So seid ihr immer bestens über eure Interessensgebiete informiert. Auch für Firmen ist dieses Feature von Nutzen, da sie darüber informiert werden können, wenn ihre Marke online Erwähnung findet (Markenmonitoring).

Es ist zu beachten, dass ausschließlich Informationen von Webseiten, Blogs und Suchanfragen aus dem Google-Netzwerk bezogen werden. Soziale Medien, Foren, Deep Web und Dark Web bleiben außen vor.

Die Entwicklung von Google Alerts geht auf die Initiative des indischen Ingenieurs Naga Kataru zurück, der auf allen drei Patenten für Google Alerts verzeichnet ist. Kataru wollte nicht ständig die Nachrichten bezüglich des bevorstehenden Krieges der USA mit dem Irak prüfen. Daher konzipierte er eine Anwendung, die Benachrichtigungen zu ausgewählten Keywords direkt via E-Mail versendet. Kataru präsentierte seinen Prototyp den Google-Mitgründern Sergey Brin und Larry Page, welche die Anwendung im August 2003 allen zugänglich machten.

Kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Google Alert einrichten

Google Alert einrichten
Hier könnt ihr genau einstellen, wie der Alert euch auf dem Laufenden halten soll.
  • Besucht die Webseite: https://www.google.com/alerts in eurem Browser.
  • Tragt dort das Schlüsselwort, zu dem ihr benachrichtigt werden möchtet, in das Feld „Alert erstellen für…“ ein.
  • Unter „Alert-Vorschau“ könnt ihr dann Beispielresultate sehen, um zu überprüfen, ob ihr eure Suche noch weiter spezifizieren müsst.
  • Wenn ihr einen passenden Alert gefunden habt, klickt auf „Optionen anzeigen“.
  • Legt hier die gewünschten Einstellungen bezüglich der Benachrichtigungshäufigkeit, Relevanz, Quellen, Sprache und Region fest.
  • Seid ihr zufrieden mit den Einstellungen, klickt auf „Alert erstellen“, und die Benachrichtigungen werden in der von euch gewählten Häufigkeit in eurem Posteingang landen.
  • Nachdem ihr eure Alerts eingerichtet habt, könnt ihr jederzeit auf die Google-Alerts-Seite zurückkehren, um Anpassungen vorzunehmen oder Alerts zu löschen.

Google Alerts im Alltag nutzen

Jetzt, da ihr wisst, wie ihr Benachrichtigungen einrichtet, geht es weiter mit dem nächsten Schritt: der Nutzung von Google Alerts.

Wer ein Google-Konto besitzt, kann diesen Benachrichtigungsdienst nutzen, um Erwähnungen der eigenen Marke zu überwachen. Gleiches gilt für die Überwachung des eigenen Namens im Rahmen des persönlichen Brandings.

In dieser Hinsicht erweist sich Google Alerts als effektives Instrument zur Überwachung und Verteidigung des Online-Rufs. Tatsächlich ermöglicht es euch, sofort zu reagieren und unangemessene Kommentare, Kritiken oder negative Bewertungen zu adressieren.

Ihr könnt auch beobachten, was Konkurrenten im Netz unternehmen.

Wollt ihr herausfinden, ob sie ein neues Produkt lanciert haben, welche Inhalte sie veröffentlichen oder wer über sie spricht?

Definiert einfach den Namen eurer Konkurrenten als Suchbegriff für den Alert, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Zudem ist Google Alerts ein ausgezeichnetes Werkzeug zur Content-Erstellung. Ihr könnt neue Trends, Begriffe und Themen zu einem bestimmten Thema aufspüren und euch davon inspirieren lassen, um Texte zu verfassen, die Traffic generieren.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: neue technologische Entwicklungen, Aktuelles im digitalen Marketing, Literatur, Grafik- und Videomarketing, um nur einige Beispiele zu nennen.

Titelbild © eakgrungenerd / stock.adobe.com

Keine Kommentare vorhanden


Hast du eine Frage oder Meinung zum Artikel? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Jetzt den SEO-Küche-Newsletter abonnieren

Ähnliche Beiträge

Marketing-Briefing mit Skizzen zu Kampagne, Botschaft, Recherche, Content und Benchmarking

Einfache Briefings: Suchintention & Format vorgeben

  • antje stensel
  • von Antje Stensel
  • 08.06.2026

Ein gutes Content Briefing ist das Fundament jeder erfolgreichen Content-Produktion. Es dient nicht nur als klare Anleitung für Texter, sondern sorgt auch dafür, dass alle Beteiligten – vom SEO-Experten über den KI-Experten bis hin zum Redakteur – mit den gleichen Zielen und Erwartungen arbeiten. Ein präzises Briefing stellt sicher, dass […]

Team sammelt Ideen auf Haftnotizen für neue Themen aus Support und Vertrieb

Themen aus Support & Vertrieb ziehen – so geht es!

  • Oliver Lindner / Gründer und Geschäftsführer
  • von Oliver Lindner
  • 01.06.2026

Content-Marketing scheitert in der Praxis oft an einem zentralen Problem: Die Redaktion schreibt am Kunden vorbei. Keyword-Tools zeigen zwar theoretische Suchvolumina, aber nicht die echten Sorgen, akuten Blockaden und brennenden Fragen der Zielgruppe während des Kaufprozesses. Die wertvollste Content-Quelle sitzt meistens ein paar Türen weiter: der Vertrieb (Sales) und der […]

Mini-Einkaufswagen mit Papiertüten vor einem Laptop als Symbol für Online-Shopping und Checkout

Checkout ohne Abbruch: 5 Stolpersteine entfernen

  • antje stensel
  • von Antje Stensel
  • 25.05.2026

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Ladengeschäft in der Innenstadt. Ein Kunde füllt seinen Einkaufskorb mit hochwertigen Produkten, steuert zielstrebig auf die Kasse zu und lässt den Korb plötzlich stehen, um wortlos den Laden zu verlassen. Im stationären Handel wäre das ein bizarres Szenario. Im E-Commerce ist es jedoch […]

Online-Shop mit klaren Produkttexten auf Desktop, Tablet und Smartphone

Produkttexte mit Klarheit: So überzeugen Sie mit Nutzen, Vergleich & FAQ

  • Luisa Losereit, Online-Marketing-Beraterin (Onpage)
  • von Luisa Losereit
  • 18.05.2026

Sicher kennen Sie das: Sie besuchen einen Online-Shop und wollen herausfinden, ob ein Produkt zu Ihren Anforderungen passt – doch statt klarer Infos erwarten Sie Fachjargon, lange Sätze oder unverständliche Stichpunkte. Oder es fehlen einfach wichtige Produktinfos. Sehr wahrscheinlich werden Sie das Produkt in dem Fall nicht kaufen – denn […]

Schülerin absolviert Schülerpraktikum bei der SEO-Küche und arbeitet am Laptop im Büro

Hinter den Kulissen des Online-Marketings: Mein Schülerpraktikum bei der SEO-Küche

  • SEO-Küche Logo
  • von SEO-Küche
  • 11.05.2026

Vom Girls’ Day zum Schülerpraktikum bei der SEO-Küche Die SEO-Küche kannte ich tatsächlich vor meinem Schülerpraktikum schon ein wenig. Bereits 2023 kreuzten sich unsere Wege beim Girls’ Day. Obwohl ich mir am Anfang eher dachte: „Cool, ein Tag keine Schule.“, merkte ich schnell, dass mir der spannende Einblick an diesem […]

Notizblock mit dem Wort „Warranty“ auf einem Schreibtisch

Gewährleistungs- und Garantielabel ab September 2026

  • Nina
  • von Nina Dollhopf
  • 11.05.2026

Was Onlinehändler jetzt wissen und vorbereiten sollten Ab Herbst 2026 kommt im Onlinehandel die nächste sichtbare Pflichtinformation hinzu: Neben den bekannten Rechtstexten und Pflichtangaben treten ein EU-weit einheitlicher Hinweis zur gesetzlichen Gewährleistung sowie ein zusätzliches Label für bestimmte Haltbarkeitsgarantien. Die Grundlage dafür ist die Richtlinie (EU) 2024/825. Die konkrete Gestaltung […]