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Erfüllen eure Google Ads die Better Ads Standards?

  • christoph pawletko


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Aktualisierung der Google Ads-Richtlinie: Better Ads Standard

Vor kurzem kündigte Google per E-Mail an, die Richtlinien zu den Anforderungen an Ziele im Oktober 2022 zu aktualisieren.

Better Ads Standards
Wer diese Mail bekomme hat, muss sich nicht unbedingt Sorgen machen.

Laut der E-Mail müssen Werbeanzeigen demnächst hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit den Better Ads Standards der Coalition for better Ads entsprechen. Alle Anzeigen, die diesen Anforderungen von Google nicht entsprechen, werden konsequent abgelehnt. Wenn Ihr jetzt zum ersten Mal von Better Ads Standards lest und euch jetzt fragt, ob ihr euch jetzt um eure Kampagnen Sorgen machen müsst. Wir erklären alles, was es mit der Mail zur Aktualisierung der Google Ads-Richtlinie auf sich hat.

Die Better Ads Standards erklärt

Die Coalition for better Ads wurde von führenden Handelsverbänden und Unternehmen aus der Online-Branche gegründet, um die Nutzererfahrungen von Verbrauchern mit Online-Werbung in punkto Qualität zu verbessern. Zu diesem Zusammenschluss gehören zum Beispiel Google, Facebook, Microsoft, Axel Springer, der BVDW, Criteo, Unilever oder AppNexus. Unter Berücksichtigung verschiedener Studien, Erfahrungswerten und langjährigem Fachwissen sollen so globale Standards für Online-Werbeanzeigen festgelegt werden. Diese werden unter dem Namen Better Ads Standards zusammengefasst. Die aktuellen Verstöße gegen diese Standards findet Ihr hier, geordnet nach Desktop, Mobile, Short-Form Video und Mobile App.

Auch von Google gibt es eine ähnliche Auflistung von Anzeigen, die die Nutzererfahrung negativ beeinflussen. Im mobilen Bereich sind unter anderem keine Pop-ups, Autoplay-Videoanzeigen oder Fullscreen-Scrollover Ads erlaubt.

Unser Tipp: Sind eure Werbeanzeigen nutzerfreundlich?

Wer unsicher ist, ob die eigenen Anzeigen so korrekt sind und alle Anforderungen erfüllen, kann im Bericht zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen prüfen, ob alle Anzeigen die Better Ads Standards erfüllen. Dieser ist Teil der Google Search Console, daher müsst ihr zunächst nachweisen, dass Ihr Eigentümer der Website seid. Anschließend müsst Ihr euch selbst als Nutzer hinzufügen und erhaltet so Zugriff auf diesen Bericht. Jetzt nur noch die Property auswählen und hinzufügen.

Die Überprüfung kann eine Weile dauern, doch lässt stichprobenartig Aussagen über die Nutzerfreundlichkeit der Anzeigen zu. Sollten Verstöße entdeckt werden, wird dies mit dem Status “Nicht bestanden” gekennzeichnet. Alle diese Seiten werden in der Spalte “Was wir gefunden haben” eingeordnet.

In diesem Fall sollten die Anzeigen unbedingt überarbeitet werden und anschließend erneut prüfen lassen. Da es sich jedes Mal um eine Stichprobe handelt, können dabei auch wieder neue Seiten mit Verstößen auftauchen, ansonsten wird es als “Bestanden” gelistet.

Habt Ihr Fragen zu Euren Werbeanzeigen?

Wir helfen euch gerne weiter!

Titelbild © Popular Vector  / stock.adobe.com

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