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Google Trends


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Google Trends ist ein Tool aus dem Hause Google, welches Webseitenbetreibern, Bloggern und SEOs die Trend- und Keyword-Recherche erleichtert. [1]

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Google Trends ist eine Anwendung des amerikanischen Unternehmens Google LLC, welches für kommerzielle als auch private Zwecke genutzt werden kann. Unter anderem wird Google Trends verwendet, um Suchbegriffe für die Lösungsfindung von Problemen zu identifizieren. Mit dem lizenzfreien Analyse-Werkzeug stellt Google Trends seinen Usern weltweit firmeneigene Daten für individuelle Recherchen zur Verfügung. Das Tool zeichnet sich besonders durch folgende Aspekte aus: [2]

  • Einfache und intuitive Steuerung
  • Übersichtliche und leicht verständliche Ansicht
  • Veranschaulichung von Modeerscheinungen und Trends
  • Kurzfristige und langfristige Einsichten von Suchbegriffen
  • Veranschaulichung der Trend-Entwicklungen in Form von Liniendiagrammen
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Der zeitliche Rahmen lässt sich bei der Recherche nach Belieben anpassen. So können sowohl kurzfristige Modeerscheinungen als auch Entwicklungen zu Suchbegriffen über mehrere Jahre gefiltert und gesucht werden. Als Grundlage, der zur Verfügung gestellten Informationen, greift das Tool auf die insgesamt gesammelten Suchanfragen zurück. So ermöglicht es Google Trends auch Einschätzungen zu zukünftigen Entwicklungen einzelner Suchanfragen zu stellen. Google Trends eignet sich für Prognosen zu Entwicklungen für Suchanfragen jeglicher Art.

Google Trends wurde erstmals im Jahr 2006 vom Projekt Google Labs (welches inzwischen eingestellt wurde) vorgestellt. Seit der Veröffentlichung lässt das Tool Einsichten zu Kursentwicklungen jeglicher Suchbegriffe, rückwirkend bis zum Januar im Jahre 2004 zu. Die ehemals separate Anwendung „Google Insights for Search“ ist Bestandteil von Google Trends. Mit einem großen Update im Jahr 2015 wurde Google Trends grundlegend erneuert und präsentierte eine Echtzeitsuche und die Miteinbeziehung von Daten aus Google News und YouTube. Jeweils zum Jahresbeginn präsentiert Google Trends die meist gesuchtesten Begriffe des vorherigen Jahres.

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Durch seine übersichtliche Struktur und die intuitive Bedienung ist Google Trends weitestgehend selbsterklärend und gewährt auch Einsteigern einen einfachen und direkten Zugang. Mit einer Eingabe von bis zu fünf Suchbegriffen werden dem Nutzer anhand eines Liniendiagramms verschiedene Graphen angezeigt, welche das weltweite Volumen der Suchen aus den vergangenen zwölf Monaten widerspiegeln. [3] [4]

Anhand der farblich markierten Stellen auf der Landkarte, lassen sich regionale Unterschiede herausfiltern und die Region in Hinsicht auf das jeweilige Keyword und das Suchvolumen hin untersuchen. Nebenan schlägt Google weitere themenverwandte Suchbegriffe vor. Sucheinstellungen lassen sich in Hinblick auf folgende Filter individuell einstellen:

  • Regionen
  • Zeiträume
  • Kategorien
  • Bestimme Suchdienste

Google Trends findet überall dort seine Anwendung, wo Recherchen zu Entwicklungen von Suchbegriffen, das Finden neuer Trends oder steigender Suchvolumina angesetzt werden. So wird das Tool auch verwendet, um die Zukunftsforschung bei der Analyse von gesellschaftlichen Entwicklungen zu realisieren.

Google Trends zeigt auf, welche Anfragen von Suchenden innerhalb der Google-Suche am häufigsten gestellt werden. So lässt sich Google Trends im Zusammenspiel mit dem Keyword Planner verwenden, um neue Suchanfragen zu finden und deren Entwicklungen einzusehen. Mittels des Keyword Planners lassen sich Ideen und Schlüsselbegriffe sammeln, welche anschließend mit Hilfe von Google Trends verglichen werden können.

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Mit der Verschmelzung von Google Insights for Search im Jahre 2012 wurde Google Trends zu einem nützlichen Instrument für die Suchmaschinenoptimierung. Google Trends bietet Webmastern und SEOs die Möglichkeit, herauszufiltern, welche Themen sich momentan als Trend abzeichnen. Die Häufigkeit von Suchbegriffen lassen sich ermitteln und mit weiteren Anfragen vergleichen. So können vielversprechende Schlüsselbegriffe gefunden und für die Suchmaschinenoptimierung genutzt werden.

Quellenangaben

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