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Rich Snippets und Microdaten

  • Geschrieben von SEO-Küche am 19.05.2014

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© Ivelin Radkov – Fotolia.com

Wer die Klickrate auf seiner Webseite in den organischen Suchergebnissen um bis zu 100% steigern will, der sollte auf jeden Fall Rich Snippets, Microdaten oder Microformate verwenden. So zeigen es zumindest Studien und Tests, deren Zahl in die Tausende geht.

Trotzdem sieht man Microdaten, bzw. Microformate in den SERPs, außer bei eindeutig kommerziellen Suchbegriffen wie zum Beispiel „Schuhe kaufen“, relativ selten. Deswegen an dieser Stelle ein weiterer Appell für den Einsatz von Microdaten (thematisch ähnlich und ein unbedingtes Muss, unser Artikel zum Google Data Highlighter).

1. Microdaten und Microformate

Microformate und Microdaten gehören zu den sogenannten „Rich Snippets“, also eine Aufwertung der Meta-Description in den Suchergebnissen. Webseitenbetreiber können damit dem Nutzer auf einen Blick flexible Daten zusätzlich zur Meta-Description liefern. Das reicht vom beliebten Bewertungssystem über Öffnungszeiten bis hin zu Konzertveranstaltungen.

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Microformate sind zwar im Grunde das selbe wie Microdaten, also eine Erweiterung zum HTML-Code, um den Suchmaschinen zusätzliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Nur sind Microformate früher entstanden und nur bei HTML-4.01 bzw. XHTML-1.0 anwendbar. Microdaten hingegen können auch bei HTML5 angewendet werden. In der Praxis ist man aber nicht gezwungen, sich für eine Option zu entscheiden, da Microdaten und Microformate gleichzeitig anwendbar sind.

Exkurs: Wir reden hier zwar nicht von Meta-Descriptions, aber folgenden Tipp möchte ich euch nicht vorenthalten: Ihr könnt zwei unterschiedliche Meta-Descriptions, mit je einem spezifischen Keyword einfügen. Je nach Sucheingabe (bspw.: “Versandhändler” vs. “Online Versandhandel”) werden dem Nutzer unterschiedliche Meta-Descriptions angezeigt (“Ihr kompetenter Versandhändler für XY” vs. “Online Versandhandel kompetent und günstig”). Einfach mit der ersten Description nicht die gesamte Zeichenanzahl aufbrauchen. Dann einen Punkt ( . ) setzen und die zweite Description einfügen.

2. Schema.org

Mittlerweile ist eine Auszeichnung der Daten durch schema.org Standard – und wird von Google (und Bing und Yahoo) ausdrücklich für die Webseitengestaltung propagiert! Schema.org stellt eine Unmenge an Code-Schnipseln zur Verfügung, mit denen man unterschiedlichste Daten für die SERPs strukturieren kann. Öffnungszeiten und Bewertungen sind die bekanntesten, zusätzlich kann man die Autorenschaft eines Artikels, medizinische Daten für Medikamente oder ganz aktuell und neu: „Aktionen“ einfügen. Wer das ganze händisch machen möchte, der findet auf der Webseite von schema.org die passenden Codes. Wer faul ist, kann auch den Schema-Creator verwenden. WordPress bietet hierfür auch ein eigenes Plugin an.

3. Google Testing Tool

Um zu testen, ob man Microdaten richtig eingefügt hat, kann man einen von Google bereitgestellten Dienst in den Webmaster Tools nutzen: http://www.google.de/webmasters/tools/richsnippets

Wieso man schema.org nutzen sollte? Wie eingangs schon erwähnt, lassen sich die Klickraten in den Suchergebnissen zum Teil extrem verbessern, wenn dem man dem Nutzer in den SERPs schon ein Mehr an Informationen zur Verfügung stellt. Genau wie bei den Sitelinks für AdWords Anzeigen erscheinen die Einträge durch die zusätzlichen Informationen wie Bewertungen etc. größer und fallen dem User eher ins Auge. Leider findet man in den deutschen Suchergebnissen vergleichsweise wenig Microformate und Microdaten – damit liegt noch einiges an Potential brach, seine Klickraten und damit indirekt sein Ranking gegenüber den Mitbewerbern zu verbessern!

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