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Im Zuge der unaufhaltsamen „Mobilisierung“ internetfähiger Geräte und der damit einhergehenden Marginalisierung ortsgebundener Personal Computers, ändert sich das Suchverhalten der Internetnutzer dramatisch. Man trägt den PC nun in der Jackentasche. Und dort wo sich die Jacke aufhält, wird auch gesucht. Natürlich nur, wenn man in der Jacke steckt. Was wird da gesucht? Man sucht nach dem Zugfahrplan. Oder das relativ vom User nächstgelegene Restaurant mit einer guten Bewertung. Oder welcher Einkaufsladen in der Umgebung noch offen hat. Kurz, man sucht regional und ortstypisch. Was bedeutet das für SEO? Optimiert für die regionale Suche = Local SEO Optimierung! Hier alle wichtigen Tipps und Tricks für bessere Rankings in der regionalen Suche:

Allgemein

Wenn man sich auf Google My Business oder ähnlichen Portalen einträgt, gibt man nicht die Art der Waren, an die man verkauft, sondern die Art des Unternehmens an. Wenn man eine Seite bei Google My Business pflegt, sollte man genau so vorgehen. Damit kann Google das Unternehmen besser in den eigenen Datenbanken einordnen und Keywords sinnvoller zuordnen.

Die Optimierungen für die regionale Suche lassen sich grob in OffPage und OnPage einteilen. Wenden wir uns zuerst OnPage zu, auch wenn beide Bereiche verknüpft miteinander arbeiten.

Regionale OnPage Faktoren

1. Die Ortsangabe sollte im Seitentitel mit enthalten sein. Am besten die Stadt und die Region (Schreiner XY in Rosenheim – Ihr Schreiner in Oberbayern).

2. Auch die Branche bzw. Dienstleistung sollte im Titel der Firmenwebseite enthalten sein. Idealerweise deckt sich diese mit dem Eintrag auf Google Plus bzw. Google My Business.

3. Gibt es in mehreren Regionen Zweigstellen ein und derselben Dienstleistung oder Ware, sollte jede regionale Unterseite ihre jeweilige Region bzw. Stadt im Seitentitel enthalten.

Punkt 1-3 helfen Google, bei Suchanfragen über mobile Geräte oder Suchanfragen mit einer Ortsangabe, ein Unternehmen besser zuzuordnen und in den SERPs auftauchen zu lassen. Aber das ist nicht alles, was wir zusätzlich brauchen sind:

Regionale OffPage Faktoren

4. Einheitlichkeit bei der Adresse und den Details zur Firma. Egal auf welchem Portal Sie vertreten sind, die Adresse und der Name sollten immer übereinstimmen. Das bedeutet, wenn man auf der eigenen Seite „Musterstadt Musterstraße 99“ angibt, sollte man exakt dies auch in Google Plus, bei Google My Business und allen anderen Portalen mit angeben (also nicht: “Musterstraße 99, Musterstadt”).

5. In welchen Portalen kann und soll man sich eintragen? „Das Oertliche“ ist für die regionale Suche wie gemacht. Auch „meinestadt.de“, die „Gelben Seiten“, usf., sind gute Portale für eine regionale Suchmaschinenoptimierung. Auch hier sollte eine einheitliche Firmenbeschreibung und Firmenadresse hinterlegt werden. Wieso das ganze einheitlich sein soll, ist klar: Stellen Sie sich Ihren Auftritt im Internet als die Gesamtheit der Beiträge, Links, Diskussionen und Veröffentlichungen von und über ihr Unternehmen im Netz vor. Diese Gesamtheit ist die Person „Ihr Unternehmen“. Diese Person sollte natürlich eine Adresse, eine Telefonnummer und eine Emailadresse haben. Dies gilt natürlich auch für Ihr Profil auf Google My Business.

6. Local Citations. Ist die Konkurrenz groß und der Markt wettbewerbsintensiv, gilt es besondere Aufmerksamkeit auf regionale Portale zu werfen. Die Anzahl und die Qualität der Backlinks von regionalen oder branchenspezifischen Portalen entscheidet über das regionale Ranking einer Webseite mit. Oftmals gibt es gute branchenspezifische Portale, in die man sein Unternehmen eintragen kann. Als Beispiel sei genannt: Das Experten-Branchenbuch, für die Bereiche Recht und Steuern. Regionale Branchenbücher werden oftmals von einer Stadt oder einem Bundesland angeboten, beispielsweise das Branchenbuch der Stadt Hamburg.

7. Kundenbewertungen, ein Faktor im Community Management, sind ein heißes Eisen. Kunden lassen sich schon längst nicht mehr von der Werbung einlullen, sondern vertrauen anderen Kunden, die das Produkt gekauft, probiert und ihre Erfahrungen gemacht haben. Deswegen gibt es mittlerweile einen ganzen Markt um gute Bewertungen für die eigene Seite oder schlechte für den Konkurrenten zu kaufen. Davon raten wir natürlich ab. Trotzdem sollten man sich nicht von Bewertungs-Betrügern abhalten lassen, aktiv mit Kundenbewertungen umzugehen. Voraussetzung ist ein ehrlicher, authentischer und freundlicher Umgang mit allen Kommentaren, Bewertungen oder Posts.

8. Das Linkprofil sollte natürlich gut sein und keine Linkfarmen oder Spam-Links enthalten. Alles wie bei „normalem“ SEO. Außer: Man sollte sich stärker auf regionale Portale konzentrieren. Also lokale Tageszeitungen, Radiosender oder Stadtportale. Auch Universitäten, Fachhochschulen oder Volkshochschulen sind gute Linkgeber für ein regionales SEO. Einmalige Veranstaltungen in der Region, wie Messen oder Festivals, sollten unbedingt als Plattform für das Marketing verwendet werden. Mit Social Media Marketing lassen sich recht schnell gute SEO-Erfolge durch regionale Veranstaltungen erzielen. Sie werden in einer regionalen Online-Zeitung erwähnt, aber ohne Verlinkung? Für die Suchmaschinenoptimierung ist eine solche Erwähnung mittlerweile (2014) praktisch genau so viel wert wie ein “echter” Link.

9. Was macht man, wenn das Unternehmen nicht direkt in der Stadt sitzt, sondern in den Außenbezirken? Ganz einfach, man optimiert weiter auf die regionale Suche. Bestimmt ist es schon aufgefallen, dass bei einer regionalen Suche ein Unternehmen in den SERPs auftaucht, das nicht wirklich in der Stadt liegt, sondern außerhalb. In diesem Fall hat der Webmaster und SEO der Seite einfach gute Arbeit geleistet. Bei Suchanfragen per Smartphone bevorzugt Google allerdings trotzdem die Unternehmen, die möglichst nahe am Standort des Suchers liegen.



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