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OnPage und technisches SEO – Die 4 häufigsten Fehler

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Die häufigsten Anfängerfehler im technischem OnPage SEO – und was man dagegen tun kann.

Die Seite ist mit und ohne “www” erreichbar

Wieso ist das schlecht?

Für Google ist die URL www.xyz.de und xyz.de nicht dasselbe, sondern identischer Inhalt auf zwei Seiten. Also duplicate content. Die Folge sind Rankingverluste oder gar der Ausschluss aus dem Index.

Was kann man dagegen tun?

In der .htaccess (in der Regel im Root-Verzeichnis auf dem Webspace zu finden) kann man eine 301-Weiterleitung einrichten, die so aussieht:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www.xyz.de$
RewriteRule ^(.*)$ [R=301,L]

In diesem Fall wird immer auf die URL “xyz.de” umgeleitet. Will man immer auf die URL “www.xyz.de” umleiten, sieht der Code folgendermaßen aus:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www.xyz.de$
RewriteRule ^(.*)$ [R=301,L]

Für bestimmte CMS oder Server-Typen gibt es teilweise unterschiedliche Lösungen, da nicht immer alle Zugriffsrechte gegeben sind.

Kein Google Analytics und keine Webmaster Tools

OnPage und technisches SEO – Die 4 häufigsten Fehler

Wieso ist das schlecht?

Die beiden kostenlosen Dienste von Google bieten extrem gute Einsichten in die Struktur der Webseite, die Quellen und das Verhalten der Nutzer, benachrichtigen bei vielen Fehlern innerhalb der Domainstruktur und bieten zu guter Letzt einen direkten Draht zu der Suchmaschine, die in Deutschland von über 90% aller Nutzer benutzt wird. Wer seine Seite nicht in den Webmaster Tools angemeldet hat, fährt praktisch blind. Und wer kein Google Analytics hat, bekommt keine Rückmeldung über seine Handlungen. Beides ist schlecht.

Was kann man dagegen machen?

Man meldet sich bei Google an. Am Anfang ist es egal, ob man sich bei Google +, Google My Business oder Gmail anmeldet. Sobald man einen Zugang hat, geht man für die Webmaster Tools auf https://www.google.com/webmasters/ und für Google Analytics auf http://www.google.com/analytics/. Die Anmeldung für beide Dienste funktioniert denkbar einfach:

Google Webmaster Tools: Nach der Anmeldung muss eine .html Seite heruntergeladen und in ein öffentliches Verzeichnis der Domain geladen werden. Damit bestätigt man die Inhaberschaft an der Domain.

Google Analytics: Der Tracking-Code muss vor dem schließenden Head-Tag </head> auf jeder zu trackenden Seite eingefügt werden, idealerweise in der header.php.

Keine oder doppelte Meta-Angaben

Wieso ist das schlecht?

Das Ranking wird durch fehlende oder doppelte Meta-Angaben nicht direkt beeinflusst. Allerdings indirekt durch das Nutzerverhalten. Ziel sollte es sein, dem Nutzer in den SERPs zu sagen: “Hey, hier findest du, was du suchst!”. Füllt man keine Meta-Angaben aus, wählt Google selbstständig eine Description und einen Titel aus. Das will man nicht, denn das Ergebnis ist nicht immer sinnvoll.

Was kann man dagegen machen?

Da wir uns schon in den Webmaster Tools angemeldet haben, gehen wir dort auf “Darstellung der Suche” → “HTML-Verbesserungen”.

Nachdem alle URLs mit fehlenden oder doppelten Meta-Angaben gesichtet wurden, schreibt man für jede URL einen aussagekräftigen Titel und eine einladende Description. Damit diese nicht zu lang werden und man vorher sehen kann, wie das Ganze in den SERPs aussieht, gibt es den “serpsimulator”: http://www.serpsimulator.de/

Falsch gesetzter canonical-tag

Wieso ist das schlecht?

Der Canonical Tag soll auf ein Originaldokument verweisen, wenn die Inhalte öfter auf einer Domain oder im Netz vorhanden sind. So wird Duplicate Content vermieden und Google weiß, welches Dokument in den SERPs den Vorzug bekommen soll.

Der Canonical wird in Fällen eingesetzt, in denen ein und dieselbe Seite in verschiedenen Version vorkommt. So haben viele Online-Shops den Artikel “A” in den Farben Blau, Rot und Grün. Die URL des Artikels wäre dann jedes mal:

www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A?blau

www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A?rot

www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A?gruen.

Für Google ist das duplicate content, weil abgesehen vom Bild, die gleiche Seite mehrfach (hier dreifach) vorhanden ist. Mit dem Canonical sagt man Google, dass www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A die Originalseite ist und die anderen Seiten nicht indexiert werden sollen, wodurch man den Duplicate Content verhindert.

Was kann man dagegen machen?

In den Meta-Angaben der “Farb-URLs” wird die Originale ULR als “kanonisch” mit folgendem Code angegeben.

<link rel=“canonical“ href=“http://www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A”/>

Steht dieser Canonical-Tag in den Meta-Angaben von “www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A?blau”, weiß Google, dass “http://www.hier-steht-die-domain.de/artikel_A” die originale ULR ist und gibt diese in den SERPs aus.

Im nächsten Beitrag gehen wir tiefer in die Materie und schauen uns den PageSpeed, Responsive Design und optimale 404-Fehlerseiten an. Und zwar hier: Typische SEO Fehler OnPage und OnSite – Teil 2

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