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„No Follow, Google!“ – „Zu Befehl.“

  • Geschrieben von SEO-Küche am 08.08.2018

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Was hat es auf sich mit dem NoFollow-Befehl? Und welche Vorteile könnt ihr daraus ziehen? Wir zeigen euch im heutigen Blogbeitrag, wie ihr als Webmaster dank dieses Attributs ein natürliches Backlinkprofil positiv beeinflussen könnt.

Off-Page-Optimierung für ein natürliches Backlinkprofil

Wer eine hochwertige Backlink-Struktur konzipieren möchte, sollte auf hochwertige externe Links setzen, die möglichst von vielen verschiedenen Domains stammen. Hier zählt Qualität, nicht Quantität. Natürlich gibt es im World Wide Web aber viele schwarze Schafe: Die versuchen mittels hoher Anzahl an Spam-Links entweder, unsachgemäß ihr Ranking in die Höhe zu treiben, und auf vererbten PageRank hoffen, oder möchten damit sogar anderen Webseitenbetreibern schaden. Um das zu minimieren, hat Google 2005 die Anweisung NoFollow als HTML-Attribut ins Leben gerufen. Dieses Attribut für Verlinkungen hat den Effekt, dass die Crawler der Suchmaschinen dem Link nicht folgen. Der Link verliert hinsichtlich SEO quasi seinen Wert, da Google die verlinkte Seite nicht für die Indexierung analysiert.

natürliches Backlinkprofil

Wer sollte das NoFollow-Attribut einbinden?

Für ein natürliches Backlinkprofil:

Wichtig für ein authentisches Linkbuilding ist vor allem die Verwendung des Attributs bei bezahlten Links, zum Beispiel Affiliate Links. Diese unnatürlichen Links sollen sich nicht auf das Ranking auswirken, da sich das Backlinkprofil ganz natürlich auf der Basis von Empfehlungen aufbauen soll.

Gleichzeitig mit der Entstehung dieses Befehls hat Google auch den Follow Link in die Welt gesetzt. Die ist im Grunde genommen nichts anderes als eine ganz normale Verlinkung, die von Google registriert wird und das Ranking somit auch beeinflusst. Mit dieser Art Links baut sich Stück für Stück ein natürliches Backlinkprofil auf.

Blog- oder Forenbetreiber können damit verhindern oder zumindest vermindern, dass Spamlinks in ihrem Blog oder Forum gesetzt werden. Der Befehl kann so gesetzt werden, dass es auch den Kommentarbereich betrifft und so verhindert, dass Besucher Unmengen an Links setzen, die deren Website stärken soll. Das Problem ist nämlich: Der, der von Google abgestraft wird für verfälschtes Linkbuilding, ist der Webseitenbetreiber, beispielsweise der Forumsbetreiber, und nicht der Forenbesucher, der die Spam-Links ins Forum gesetzt hat. Um dem Einhalt zu gebieten, setzen Webmaster das Merkmal in den HTML-Text ein. Wie das technisch genau funktioniert, könnt ihr in unserem Lexikonbeitrag nachlesen.

Welche Relevanz hat das für den User?

Im Grunde keine, denn ohne in den HTML-Code zu schauen, ist ein NoFollow-Link für den ganz normalen Seitenbesucher, der einfach nur die Inhalte lesen möchte, nicht erkennbar. Er kann also ohne Einschränkung auf den Link klicken und so zur verlinkten Website gelangen.

Ob diese Maßnahme letztendlich auch Risiken für ein natürliches Backlinkprofil mit sich trägt oder eventuell trotz Anwendung umgangen werden kann, darüber streiten sich die (SEO-) Geister. Beim Thema Authentizität kann man auf jeden Fall von diesem Attribut profitieren und sollte es daher sinnvoll einsetzen.

Schreibt uns gern in die Kommentare,

was ihr zu diesem Thema denkt und wie und ob ihr das Attribut für ein natürliches Backlinkprofil auf euren Websites einbindet!

Titelbild: © siraanamwong / Fotolia.com

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