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Mit dem Google Markenprofil und Sitelinks bei Google präsent bleiben

  • marie berauer seo


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Das Wichtigste in Kürze: Markenprofile und Sitelinks

  • Markenprofile zeigen Bilder, Produkte, Social-Media-Kanäle und Angebote bei Suchen nach dem exakten Markennamen
  • Markenprofile richten sich an Unternehmen, die online Produkte verkaufen – nicht an lokale Geschäfte
  • Zugang zu Markenprofilen wird von Google schrittweise ausgeweitet, nicht jede Marke ist bereits berechtigt
  • Sitelinks sind zusätzliche Links zu Unterseiten unter einem Suchergebnis, z.B. zu „Leistungen“ oder „Kontakt“
  • Sitelinks werden automatisch von Google generiert – direkte Auswahl ist nicht möglich
  • Klare Website-Struktur, eindeutige Seitentitel und sinnvolle interne Verlinkung erhöhen Chance auf Sitelinks
  • Markenprofil und Sitelinks ergänzen sich: Das eine zeigt, wer die Marke ist – das andere führt zum passenden Inhalt

Sie suchen bei Google nach einer bestimmten Marke, und innerhalb weniger Sekunden haben Sie ein Bild davon, worum es geht: ein Logo, ein paar Produkte, vielleicht direkte Links zu „Leistungen“ oder „Kontakt“. Genau dieses Bild entscheidet mit, ob Sie Vertrauen fassen und weiterklicken oder zur nächsten Suchanfrage übergehen.

Zwei Elemente prägen diesen ersten Eindruck maßgeblich: das Markenprofil, das Google für Ihre Marke anzeigen kann, und die Sitelinks, die unter Ihrem Suchergebnis zu wichtigen Unterseiten führen. Beide entstehen nicht zufällig, und beide lassen sich, wenn auch auf unterschiedliche Weise, aktiv unterstützen.

Wir zeigen Ihnen, was Markenprofile und Sitelinks sind, wofür sie sich eignen und mit welchen Maßnahmen Sie dafür sorgen, dass Ihre Marke bei Google vollständig und überzeugend auftritt.

Warum die Markensuche mehr ist als ein Ranking-Thema

Wenn Sie an Suchmaschinenoptimierung denken, geht es meist um ein bestimmtes Keyword und eine möglichst gute Position dafür. Bei der Markensuche ist die Ausgangslage eine andere: Der Nutzer hat sich bereits entschieden, nach genau Ihnen zu suchen. Er tippt Ihren Firmennamen oder Ihre Marke ein, nicht ein allgemeines Bedürfnis wie „Laufschuhe kaufen“, sondern gezielt „Ihr Unternehmen“.

Das verändert das eigentliche Ziel. Es geht nicht mehr darum, unter vielen Wettbewerbern überhaupt gefunden zu werden. Die entscheidende Frage lautet: Zeigt Google auf der Ergebnisseite ein vollständiges, überzeugendes Bild Ihrer Marke oder wirkt Ihr Auftritt lückenhaft, veraltet oder austauschbar?

Das Zusammenspiel entscheidet

Diese Vollständigkeit entscheidet sich nicht an einer einzelnen Position, sondern am Zusammenspiel mehrerer Darstellungsformen gleichzeitig: Ein Markenprofil kann Bilder, Produkte und Social-Media-Kanäle zeigen. Sitelinks führen direkt zu den Unterseiten, die für den Suchenden relevant sind.
Wer hier präsent ist, nutzt die Markensuche nicht nur, um gefunden zu werden, sondern um in Sekunden Vertrauen aufzubauen und die richtige nächste Aktion anzustoßen, sei es ein Klick auf „Leistungen“, auf ein Produkt oder auf „Kontakt“.

Für Unternehmen bedeutet das: Eine gute Position bei generischen Keywords bleibt wichtig. Bei der eigenen Marke lohnt sich aber ein zweiter, gezielter Blick, denn hier haben Sie mehr Einfluss auf das Gesamtbild, als viele annehmen.

Markenprofile – der digitale Überblick über Ihre Marke

Ein Markenprofil ist eine von Google bereitgestellte Darstellung Ihrer Marke direkt in den Suchergebnissen. Sucht jemand nach Ihrem exakten Unternehmens- oder Markennamen, kann Google dort einen kompakten Überblick anzeigen: Bilder, Produkte, Social-Media-Kanäle und weitere Informationen, die zeigen, wofür Ihre Marke steht. Anders als bei einem klassischen Suchergebnis mit Titel und Beschreibung entsteht so eine Art digitaler Steckbrief Ihrer Marke.

Google Markenprofil Beispiel von JBL mit Unternehmensinformationen in der Google-Suche
Beispiel eines Google Markenprofils: Das Markenprofil von JBL

Für wen ist ein Markenprofil relevant?

Google richtet Markenprofile vor allem an Unternehmen, die Produkte online verkaufen. Wer ausschließlich stationär mit Laufkundschaft arbeitet, wird hier keinen Mehrwert finden, für diesen Fall ist das Google Unternehmensprofil die passende Darstellung (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Wichtig zu wissen: Der Zugang zu Markenprofilen wird von Google derzeit schrittweise ausgeweitet und steht aktuell nicht automatisch jedem Online-Händler offen. Ob Ihre Marke bereits berechtigt ist, lässt sich am einfachsten direkt in der Google-Suche prüfen, suchen Sie dazu nach Ihrem genauen Unternehmensnamen und schauen Sie, ob eine Möglichkeit zur Verwaltung angezeigt wird.

Abgrenzung zum Google Unternehmensprofil

Markenprofil und Unternehmensprofil werden häufig verwechselt, verfolgen aber unterschiedliche Zwecke:

Unternehmensprofil Markenprofil
Zielgruppe Unternehmen mit Kundenkontakt vor Ort Marken, die online verkaufen
Zeigt sich bei lokalen Suchen („… in meiner Nähe“) Suchen nach dem genauen Markennamen
Typische Inhalte Adresse, Öffnungszeiten, Bewertungen Markenbilder, Produkte, Social-Profile, Angebote
Google Unternehmensprofil der SEO-Küche mit Unternehmensinformationen in der Google-Suche
Google Unternehmensprofil Beispiel: Das Unternehmensprofil der SEO-Küche

Betreiben Sie sowohl ein Ladengeschäft als auch einen Online-Shop, schließen sich beide Profile nicht aus. In diesem Fall lohnt es sich, beide Darstellungen zu pflegen und sauber miteinander zu verknüpfen, damit Nutzer je nach Suchintention die passende Information erhalten.

Welche Inhalte erscheinen im Markenprofil?

Ein vollständig gepflegtes Markenprofil kann unter anderem folgende Elemente enthalten:

  • Markenbilder und -videos
  • Links zu offiziellen Social-Media-Profilen
  • Produkte und Produktkategorien
  • aktuelle Angebote und Promotions
  • Versandinformationen
  • Vorteile eines Treue- oder Punkteprogramms
  • eine kurze Unternehmensbeschreibung

Je vollständiger diese Bausteine gepflegt sind, desto eher entsteht bei Suchenden ein klares, vertrauenswürdiges Bild Ihrer Marke.

Anspruch erheben und pflegen

Um ein Markenprofil aktiv zu gestalten, müssen Sie zunächst Anspruch darauf erheben. Das setzt voraus, dass Sie über Super-Admin-Zugriff auf das entsprechende Konto verfügen und es mit Ihrem Merchant-Center-Konto verknüpfen. Der Anspruch lässt sich pro Unternehmen nur einmal erheben, ist er bereits vergeben, verwaltet eine andere Person in Ihrem Unternehmen das Profil.

Nach der Übernahme ist die Arbeit nicht getan. Ein Markenprofil braucht laufende Pflege: Bilder aktuell halten, Social-Media-Links überprüfen, Angebote rechtzeitig aktualisieren. Ohne diese Pflege verliert das Profil schnell an Aussagekraft.

Warum aktuelle, konsistente Markeninformationen wichtig sind

Ein Markenprofil ist oft der erste Kontaktpunkt zwischen einem Suchenden und Ihrem Unternehmen. Veraltete Bilder, tote Social-Media-Links oder abgelaufene Angebote wirken sich unmittelbar auf den Eindruck aus, den Nutzer von Ihrer Marke gewinnen.

Wer sein Markenprofil nicht aktiv verwaltet, überlässt dieses erste Bild dem Zufall, und riskiert, dass veraltete oder unvollständige Informationen genau dann sichtbar sind, wenn potenzielle Kunden gezielt nach der Marke suchen.

Sitelinks sind zusätzliche Links, die Google unterhalb eines Suchergebnisses anzeigt und die direkt zu bestimmten Unterseiten Ihrer Website führen. Bei einer Suche nach Ihrer Marke können das zum Beispiel die Seiten „Leistungen“, „Über uns“, „Kontakt“ oder wichtige Produktkategorien sein.

Anders als bei vielen anderen SEO-Maßnahmen können Sie Sitelinks nicht selbst festlegen oder in einer Konsole eintragen. Google wählt sie automatisiert aus, auf Basis der Struktur Ihrer Website und der vermuteten Relevanz einzelner Seiten für die jeweilige Suchanfrage.

Google Sitelinks Beispiel der SEO-Küche mit zusätzlichen Unterseiten in den Suchergebnissen
Beispiel für Sitelinks bei der Suche nach „SEO-Küche“

Auch wenn Sie keine direkte Kontrolle über Sitelinks haben, lohnt es sich, ihren Effekt zu kennen:

  • Sie vergrößern die Fläche, die Ihr Suchergebnis auf der Ergebnisseite einnimmt, und ziehen dadurch mehr Aufmerksamkeit auf sich.
  • Sie führen Nutzer schneller zu genau der Seite, die sie eigentlich suchen – ohne den Umweg über die Startseite.
  • Sie wirken als Vertrauenssignal: Ergebnisse mit mehreren Sitelinks werden von Nutzern oft unbewusst als etablierter und relevanter wahrgenommen.

Gerade bei markenbezogenen Suchanfragen zahlt das direkt auf den ersten Eindruck ein, den Sie im vorherigen Abschnitt bereits für das Markenprofil beschrieben haben, nur eben in Form einer klaren Navigationshilfe statt einer Markendarstellung.

Auch ohne direkten Einfluss lässt sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Google aussagekräftige Sitelinks anzeigt. Entscheidend ist dafür vor allem, wie klar und nachvollziehbar Ihre Website aufgebaut ist:

  • eine klare Hauptnavigation, die die wichtigsten Bereiche Ihrer Website abbildet
  • eindeutige Seitentitel und Überschriften, die den Inhalt der jeweiligen Seite präzise beschreiben
  • eine sinnvolle interne Verlinkung, die zeigt, welche Seiten inhaltlich zusammengehören
  • verständliche Linktexte statt generischer Formulierungen wie „hier klicken“
  • eine logisch aufgebaute Seitenstruktur, die sich konsistent durch die gesamte Website zieht

Diese Maßnahmen verbessern nicht nur Ihre Chancen auf Sitelinks, sie erleichtern grundsätzlich die Orientierung für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen.

Weil Sitelinks vollautomatisch generiert werden, gibt es keine Garantie, dass sie angezeigt werden, und keine Möglichkeit, sie gezielt für eine bestimmte Unterseite zu erzwingen. Seien Sie deshalb skeptisch gegenüber Versprechen, Sitelinks ließen sich durch bestimmte Tricks direkt „erzeugen“. Die einzige verlässliche Stellschraube ist eine durchgehend klare, gut strukturierte Website, der Rest liegt bei Google.

Betrachtet man Markenprofil und Sitelinks einzeln, wirken sie wie zwei unabhängige technische Details. Zusammen ergeben sie jedoch ein deutlich klareres Bild: Beide beantworten unterschiedliche Fragen, die sich ein Nutzer stellt, sobald er nach Ihrer Marke sucht.

Das Markenprofil beantwortet die Frage „Wer ist diese Marke, und wofür steht sie?“ Es zeigt Bilder, Produkte, Social-Media-Kanäle und Angebote, also alles, was einen ersten inhaltlichen Eindruck vermittelt. Die Sitelinks beantworten dagegen die Frage „Wohin will ich als Nächstes?“ Sie führen den Nutzer direkt zur passenden Unterseite, ohne den Umweg über die Startseite.

Diese beiden Ebenen ergänzen sich. Ein überzeugendes Markenprofil weckt Interesse und Vertrauen, aber erst gut gewählte Sitelinks sorgen dafür, dass dieses Interesse nicht ins Leere läuft, sondern direkt zur relevanten Handlung führt, sei es die Produktseite, der Kontaktbereich oder die Leistungsübersicht. Fehlt eines der beiden Elemente, bleibt der erste Eindruck unvollständig: Ein starkes Markenprofil ohne hilfreiche Sitelinks lässt den Nutzer nach dem ersten Eindruck ohne klaren nächsten Schritt zurück. Gute Sitelinks ohne ein gepflegtes Markenprofil wirken dagegen technisch korrekt, aber wenig einladend.

Bemerkenswert ist zudem, dass beide Bausteine von derselben Grundlage profitieren: einer klaren, gut strukturierten Website. Eine saubere Seitenarchitektur mit eindeutigen Titeln und sinnvoller interner Verlinkung erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit aussagekräftiger Sitelinks, sie erleichtert auch Google die Einordnung Ihrer Marke insgesamt und wirkt sich damit indirekt positiv auf die Gesamtwahrnehmung Ihrer Markenpräsenz aus.

Wer beide Ebenen im Blick behält, betrachtet die eigene Markensuche nicht mehr als Summe einzelner Darstellungselemente, sondern als zusammenhängendes Nutzererlebnis, vom ersten Eindruck bis zum Klick auf die richtige Seite.

Praktische Schritte für Ihr Unternehmen

Die folgende Checkliste fasst zusammen, wo Sie konkret ansetzen können:

Markenprofil prüfen und verknüpfen:

  • Prüfen Sie in der Google-Suche, ob für Ihr Unternehmen bereits eine Markenprofil-Berechtigung besteht.
  • Verknüpfen Sie Ihr Merchant-Center-Konto, sofern noch nicht geschehen.
  • Klären Sie intern, wer Super-Admin-Zugriff hat und den Anspruch auf das Profil erheben kann.

Markeninhalte vollständig und aktuell halten:

  • Ergänzen Sie Markenbilder und -videos, die Ihre Marke authentisch repräsentieren.
  • Verlinken Sie Ihre offiziellen Social-Media-Profile.
  • Pflegen Sie aktuelle Angebote, Versandinformationen und gegebenenfalls Treueprogramm-Vorteile ein.
  • Legen Sie einen festen Turnus fest, um diese Inhalte regelmäßig zu überprüfen.

Website-Navigation und -Struktur auf Klarheit prüfen:

  • Kontrollieren Sie, ob Ihre Hauptnavigation die wichtigsten Bereiche der Website eindeutig abbildet.
  • Prüfen Sie Seitentitel und Überschriften auf Verständlichkeit und Präzision.
  • Achten Sie darauf, dass die Seitenstruktur konsistent und logisch nachvollziehbar ist.

Interne Verlinkung und Seitentitel überarbeiten:

  • Ersetzen Sie generische Linktexte wie „hier klicken“ durch beschreibende Formulierungen.
  • Verlinken Sie inhaltlich zusammengehörige Seiten sinnvoll miteinander.
  • Stellen Sie sicher, dass zentrale Seiten wie „Leistungen“, „Über uns“ oder „Kontakt“ leicht erreichbar sind.

Regelmäßig die eigene Markensuche kontrollieren:

  • Suchen Sie in unregelmäßigen Abständen selbst nach Ihrem Markennamen und prüfen Sie, was angezeigt wird.
  • Achten Sie darauf, ob Markenprofil und Sitelinks ein stimmiges, aktuelles Bild ergeben.
  • Beobachten Sie auch, wie Wettbewerber bei ihrer eigenen Markensuche auftreten, das liefert oft zusätzliche Ansatzpunkte.

Diese Schritte lassen sich unabhängig voneinander umsetzen, entfalten ihre volle Wirkung aber im Zusammenspiel: Ein gepflegtes Markenprofil und eine klar strukturierte Website verstärken sich gegenseitig, statt nur nebeneinander zu bestehen.

Markenprofil und Sitelinks entscheiden gemeinsam darüber, welches Bild Nutzer von Ihrer Marke gewinnen, sobald sie gezielt danach suchen. Während das Markenprofil zeigt, wofür Ihre Marke steht, führen Sitelinks direkt zu den Inhalten, die für den jeweiligen Nutzer relevant sind. Beide Elemente lassen sich nicht erzwingen, aber aktiv unterstützen, durch gepflegte Markeninhalte auf der einen und eine klar strukturierte Website auf der anderen Seite.

Wenn Sie diese beiden Bausteine im Zusammenspiel denken, überlassen Sie den ersten Eindruck bei Google nicht dem Zufall, sondern gestalten ihn bewusst mit.

Nein. Sitelinks werden vollautomatisch von Google generiert, basierend auf der Struktur Ihrer Website und der vermuteten Relevanz einzelner Seiten für die jeweilige Suchanfrage. Eine direkte Auswahl oder Einreichung bestimmter Seiten ist nicht möglich.

Google zeigt Sitelinks nur an, wenn die Website-Struktur klar genug ist, um mehrere eindeutig relevante Unterseiten zu identifizieren. Fehlt eine klare Navigation, sind Seitentitel uneindeutig oder ist die interne Verlinkung schwach, findet Google keine ausreichend sicheren Kandidaten und verzichtet dann lieber ganz auf Sitelinks als auf unpassende Vorschläge.

Wie unterscheidet sich das Markenprofil von einem Google Knowledge Panel?

Beide fassen Informationen zu einer Marke oder einem Unternehmen kompakt zusammen, stammen aber aus unterschiedlichen Quellen und Systemen. Das Markenprofil ist speziell für Online-Händler gedacht, wird über das Merchant Center verwaltet und zeigt vor allem Produkte, Angebote und Social-Media-Kanäle. Ein Knowledge Panel speist sich dagegen aus verschiedenen Datenquellen wie Wikipedia, Wikidata oder strukturierten Daten der eigenen Website und deckt ein breiteres Spektrum an Entitäten ab, nicht nur Marken, sondern auch Personen, Organisationen oder Orte.

Ist ein Markenprofil kostenlos?

Ja. Das Beanspruchen und Verwalten eines Markenprofils ist nicht mit direkten Kosten verbunden. Aufwand entsteht vor allem durch die Pflege der Inhalte sowie gegebenenfalls durch die technische Anbindung an das Merchant Center.

Wie lange dauert es, bis ein neu beanspruchtes Markenprofil in der Google-Suche sichtbar wird?

Eine feste Zeitspanne lässt sich nicht pauschal nennen. Nach dem Beanspruchen kann es je nach Umfang der hinterlegten Daten und der Aktualisierungszyklen von Google eine gewisse Zeit dauern, bis alle Inhalte vollständig angezeigt werden. Es lohnt sich, die eigene Markensuche in den Tagen danach im Blick zu behalten.

Was passiert, wenn ich mein Markenprofil nicht beanspruche?

Google kann grundsätzlich weiterhin ein Markenprofil zu Ihrer Marke anzeigen, sofern die entsprechenden Daten vorliegen, Sie haben dann aber keinen Einfluss darauf, welche Informationen erscheinen. Ohne Anspruch bleibt das Profil unverwaltet, wodurch veraltete, unvollständige oder falsche Angaben sichtbar sein können.

Was kann ich tun, wenn im Markenprofil falsche oder veraltete Informationen angezeigt werden?

Sofern Sie den Anspruch auf das Profil bereits erhoben haben, lassen sich die Inhalte direkt über die Verwaltungsoberfläche korrigieren. Haben Sie den Anspruch noch nicht erhoben, ist das der erste Schritt, erst danach haben Sie die Möglichkeit, veraltete oder falsche Angaben zu berichtigen.

Brauche ich Unternehmens- und Markenprofil gleichzeitig?

Das hängt von Ihrem Geschäftsmodell ab. Betreiben Sie ausschließlich einen Online-Shop, reicht in der Regel das Markenprofil. Haben Sie dagegen nur ein Ladengeschäft mit Kundenkontakt vor Ort, genügt das Unternehmensprofil. Kombinieren Sie beides, stationärer Verkauf und Online-Handel, lohnt sich meist die parallele Pflege beider Profile, damit Nutzer je nach Suchintention die passenden Informationen erhalten.

Quellen

Markenprofile in der Google-Suche | support.google.com

Best Practices für Sitelinks | developers.google.com

Google liebt Marken | websiteboosting.com

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