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Onlinewerbung auf Internetseiten ausländischer Plattformbetreiber fällt doch nicht unter den Steuerabzug

Werbekunden können aufatmen: Wer aktuell und in der Vergangenheit Online-Werbung geschaltet hat, auf den könnten für bis zu sieben Jahre rückwirkend zusätzlichen Steuern nach Paragraph 50a Absatz 1 Nummer 3 EStG zukommen. Ein Bericht des ZDF-Magazins “Frontal 21” sorgte für Aufsehen und erste deutsche Finanzämter hatten angekündigt bei Werbekunden eine Quellensteuer von 15 Prozent für Zahlungen an Internetkonzerne einzutreiben.

Nun informiert der bayrische Finanzminister: Es wird keinen Steuerabzug für derartige Onlinewerbung geben. “Jetzt steht endgültig fest, dass inländische werbetreibende Unternehmen keinen Steuereinbehalt bei Onlinewerbung vornehmen müssen“, so Albert Füracker. Diese Regelung gilt für alle offenen und zukünftigen Fälle.

 

Titelbild © sdecoret – stock.adobe.com



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