Skip to main content

Google stellt Beispiele für Thin Content vor

  • christoph pawletko


PDF herunterladen

Die vier Arten von Thin Content laut Google

Immer wieder werden von Google hochwertige Inhalte empfohlen, um bessere Rankings zu erzielen. Content mit Qualität wird daher immer wichtiger, doch Webseitenbetreiber sollten auch wissen, welche Inhalte von Google als minderwertig betrachtet und daher im schlimmsten Fall sogar abgestraft werden. Google nennt dies Thin Content. In einem neuen Video stellt Google selbst vier Arten von Thin Content vor.

Genau wie der Google-Algorithmus entwickelt sich auch die Suchmaschinenoptimierung weiter. Wo früher SEO-Tricks oder sogar Black Hat SEO gereicht haben, um in den Suchergebnissen nach vorne zu kommen, kann Google heute solche Tricks genau erkennen und erwartet hochwertige Inhalte, die Mehrwert für User bieten. Damit Webseitenbetreiber wissen, was Google nicht sehen will, helfen die Beispiele aus dem Video. Es geht dabei um diese problematischen Content-Arten:

  1. Automatically generated content (Inhalte, die automatisch erzeugt werden)
  2. Thin affiliate pages (Affiliate Websites mit fremden Inhalten)
  3. Replicated or duplicated content (Inhalte anderer Seiten ohne Quellenangaben)
  4. Doorway pages (Regionale Seiten ohne eigenen Mehrwert und weiterleiten sollen)

Die vier Arten von Thin Content im Detail:

1. Automatisch erzeugte Inhalte

Wenn es sich bei diesen Inhalten um Texte handelt, die nur erzeugt wurden, um für bestimmte Keywords relevant zu sein, werden diese von Google als minderwertig angesehen. Dabei kann es sich auch um Übersetzungen handeln, die von schlechter Qualität sind oder zusammenkopierte Inhalte, die keinen Mehrwert für die Websitebesucher bieten.

2. Thin Affiliate pages

Hier unterscheidet Google ausdrücklich zwischen Affiliate-Websites, die Nutzerbewertungen, Produkttests und -vergleiche und Reviews enthalten und diese selbst erstellen. Bei Thin affiliates pages handelt es sich um Webseiten, die solche Inhalte nur zusammenstellen und keinen Mehrwert im Vergleich zu anderen Seiten bieten. Solche Websites müssen laut Google etwas bieten, dass die eigentliche Händlerseite nicht bietet, damit diese für User interessant werden. Nicht das Affiliate-Programm sollte im Mittelpunkt der Seite und des Angebots stehen, sondern einzigartige Informationen, wie Produktbeschreibungen und -tests oder Preisvergleiche.

Solche Seiten können eigene Inhalte erstellen und veröffentlichen und somit Usern einen Grund geben, regelmäßig zur Website zurückzukehren. Werden diese Inhalte regelmäßig aktualisiert, so bleibt die Seite attraktiv und sendet positive Signale an Google.

3. Replicated or duplicated Content

Googles Standpunkt ist klar: Wer Inhalte anderer Seiten kopiert, liefert keinen Mehrwert. Da Google seinen Usern immer das beste Ergebnis anbieten will, wird dies durch duplicate Content deutlich erschwert. Wer fremde Inhalte wiedergibt, sollte diese zumindest verlinken und als Quelle angeben und anschließen einen eigenen Mehrwert schaffen. Dies könnte etwa erfolgen, indem fremde Inhalte bewertet oder daraus neue Schlussfolgerungen gezogen werden. Noch besser wird von Google jedoch immer das Erstellen neuer eigener Inhalte bewertet.

4. Doorway pages

Im Internet weit verbreitet, jedoch von Google nicht gern gesehen: Doorway Pages oder auch Brückenseiten. Standortseiten oder lokale Seiten, die nur dazu dienen, einzelne Rankings und damit Besucher abzugreifen, um zu einer Hauptseite weiterzuleiten, bieten letztlich für User keinen Mehrwert. Hier sollten Websitebetreiber die einzelnen Seiten mit eigenen Inhalten ausstatten und zum Beispiel zusätzliche lokale Informationen hinzufügen.

Fazit zu Thin Content

Alle Seiten, die von Google als Thin Content eingestuft werden und nicht den Richtlinien zur organischen Suche und Monetarisierung entsprechen, können als letzte Maßnahme auch ganz aus dem Google-Index entfernt werden.

Keine Kommentare vorhanden


Hast du eine Frage oder Meinung zum Artikel? Schreib uns gerne etwas in die Kommentare.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Jetzt den SEO-Küche-Newsletter abonnieren

Ähnliche Beiträge

Google Seite 1 Continuos Scrolling

Schafft Google die Seite 1 ab?

  • christoph pawletko
  • von Christoph
  • 17.05.2022

Will Google die erste Seite durch Continuos Scrolling ersetzen? Ähnlich wie in der mobilen Suche testet Google derzeit auch im Desktop-Bereich das Continuos Scrolling. Am eigentlichen Seitenende erscheint dann nicht mehr das Ende der ersten Seite und eine Seitenübersicht der Suchergebnisse (SERPs), sondern ein “Mehr ansehen”-Button. Für mindestens die ersten […]

Girls'Day 2022 Daumen hoch

Girls’ Day 2022 in der SEO-Küche

  • christoph pawletko
  • von Christoph
  • 29.04.2022

Dein Einblick in die Welt des Online-Marketings Am 28.04. war es wieder so weit: Am Girls’Day 2022 hatten Mädchen die Gelegenheit in Unternehmen und Branchen reinzuschnuppern, die nicht unbedingt als Berufsfelder für Frauen gelten. Denn auch wenn in der SEO-Küche ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern herrscht und in […]

Die SEO-Küche als Teil der “Initiative Klischeefrei”

  • oliver lindner
  • von Oliver Lindner
  • 27.04.2022

Keine Chance für Geschlechterstereotypen Wir wollen ein Zeichen für eine Berufs- und Studienwahl frei von Klischees und Stereotypen setzen und nehmen daher an der “Initiative Klischeefrei” teil. Die Initiative setzt sich dafür ein, dass Jugendliche gängige Rollenklischees kritisch hinterfragen und sich völlig ohne Vorurteile für ihren zukünftigen Beruf oder ihre […]

Unternehmensname auswählen Rechtstipps

Firma & Rechtsform: Wenn fehlende Buchstaben plötzlich private Haftung bedeuten

  • Händlerbund
  • von Haendlerbund
  • 21.04.2022

Warum man beim Firmennamen ganz genau hinschauen sollte Für die unternehmerische Tätigkeit spielen Details oft eine wichtige Rolle. Das zeigen auch zwei aktuelle Urteile: Hier scheiterte die Eintragung ins Handelsregister an den falschen Zeichen in der Firma, dort sorgten fehlende Buchstaben plötzlich für eine persönliche Haftung. Stellen Sie sich folgendes […]

KI-Tool Texten

Google will keine KI-generierten SEO-Inhalte

  • christoph pawletko
  • von Christoph
  • 13.04.2022

KI-Text = Spam? Schon öfter erwähnt und kürzlich wieder bestätigt: KI-generierte Inhalte sind für Google “Spam” und verstoßen gegen die Google Webmaster-Richtlinien. In den Google Search Central SEO-Office-Hangouts am 1. April (kein April-Scherz) bezeichnete John Mueller von Google KI-generierte Inhalte als “Spam”. Die Antwort von Mueller ist keine echte Überraschung. […]

Beitragsbild OK Google

“OK Google” Sprachassistent aktivieren – so geht’s

  • christoph pawletko
  • von Christoph
  • 07.04.2022

Hey Google auf dem Handy oder PC aktivieren in der Anleitung Mit dem Google Sprachassistent lassen sich Smartphones per Sprachsteuerung steuern, einfach in dem man OK Google oder Hey Google sagt und dann einen Sprachbefehl folgen lässt. Wir zeigen euch, wie Ihr den Google Assistant in den Einstellungen im Chrome […]