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Blog Cutts wissenschaftliche FrageMatt Cutts beantwortet heute mal eine sehr interessante Frage:

„Should I write content that is easier to read or more scientific? Will I rank better if I write for 6th graders?“

Soll man „einfach“ schreiben, oder „wissenschaftlich“? Ist „kompliziert“ gleich „exakt(er)“? Oder sollte nicht auch die Wissenschaft so einfach und klar wie möglich schreiben?

Vorab, es gibt Tools die den sogenannten Flesh-Wert eines Textes analysieren. Der Flesh-Wert, benannt nach Rudolf Flesh, zeigt die Komplexität eines Textes an. Ein Flesh-Wert von 0 bis 20 haben Doktorarbeiten, Gesetzestexte oder Geschäftsbedingungen, während ein Wert von 80-100 Comics oder Werbeslogans zugesprochen wird. Der ursprüngliche Flesh-Wert gilt für das Englische, für die deutsche Sprache wird analog eine Skala von 0 bis 20 verwendet, wobei 0 auf einen sehr schweren Text hindeutet. Es gibt noch andere Indizes, auf http://www.textinspektor.de/ kann man den Wert seines Textes nach dem TA-Index analysieren lassen. Der TA-Index geht ebenfalls von 0 bis 20, wobei 0 einen sehr schweren Text kennzeichnet. (Meine bisherigen Blogbeiträge haben alle den Status eines „Heftchenromans“ mit einem Indexwert von 13 – ich werde das ändern :-) )

Zurück zu Cutts:

Seine Antwort: für das Ranking ist es relativ unerheblich.

Für die Leser ist es natürlich nicht unerheblich. Es gibt die Vorgabe „Erkläre es so, dass es ein Kind versteht – wenn du das nicht kannst, hast du es nicht ganz verstanden“. Respekt für denjenigen, der dass schafft. Allerdings hat man manchmal ein Publikum, das keine einfachen Erklärungen erwartet. Nämlich dann, wenn das Publikum aus Experten besteht. Diese erwarten Fachtermini. Von daher ist die Komplexität des Textes nach der Zielgruppe zu richten. Eine gute Möglichkeit ist natürlich ein Mix aus beiden – beschreibe im Vorwort für jeden verständlich um was es geht, und gehe dann tiefer in die Materie.

Rechtschreibfehler werden aber erkannt! Zwar sagt Cutts in einem Video von 2011 das Gegenteil, aber mittlerweile können Suchmaschinen Rechtschreibfehler erkennen. Wobei sich hier niemand erschrecken darf, es dreht sich nicht um Tippfehler oder ein paar Rechtschreibfehler im Text. Sondern eher um wirklich grottig geschriebene Texte, die unlesbar sind.



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