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Wie hoch die Kosten einer Anzeige über Google sind, hängt vom ausgewählten Bezahlmodell ab. Eines davon ist die Variante Pay per Click, bei der nur dann Kosten anfallen, wenn ein Nutzer auf die veröffentlichte Anzeige klickt. Liegt das Hauptaugenmerk auf den Gewinn von mehr Aufmerksamkeit, ist diese Anzeigenform eine gute Alternative. Allerdings passieren immer wieder Fehler, die den Erfolg einer PPC-Ads drastisch einschränken oder zu hohen Kosten führen.

Tipps, um unnötige AdWords Kosten zu vermeidenKeyword Matches optimal kombinieren

Ob Ihre eingesetzten Keywords mit den durch die Nutzer eingegebenen Suchbegriffen optimal korrelieren, hängt von der Kombination der Keyword Matches und deren Bewertung im Rahmen des Bid Managements ab.

  • Exact Match – Keyword stimmt mit Suchbegriff exakt überein
  • Phrase Match – Reihenfolge der Wörter in der Wortgruppe und der Suchbegriff stimmen überein bzw. sind sehr ähnlich
  • Broad Match – die Anzeigen werden ausgeliefert bei Rechtschreibfehler, Synonyme, verwandte Suchanfragen und andere relevante Varianten

Obwohl die mit Broad Match erreichte Reichweite am größten ist, führt die Option Exact Match oftmals zu der besten Klickrate was sich wiederum positiv auf den Qualitätsfaktor des AdWords Kontos auswirkt. Setzen Sie unter Nutzung von Cascading Bids Prioritäten, indem Sie für Exact Match den höchsten Bid setzen und für BroadMatch den niedrigsten.

Beispiel für Cascading Bids:

Exact Match: Hüte kaufen – 3 Euro
Phrase Match: Hüte kaufen – 2 Euro
Broad Match: Hüte kaufen – 1 Euro

Eyecatcher – wichtige Details

Nutzen Sie unbedingt Eyecatcher in Ihren PPC-Ads. Obwohl der gestalterische Rahmen beschränkt ist, sollten die zur Verfügung stehenden 80 Zeichen in der Beschreibung optimal genutzt werden. Keywords in den Anzeigentexten und Anzeigenerweiterungen kreativ integriert lenken die Aufmerksamkeit der Nutzer auf Ihre PPC-Ads.

Sie kennen Ihre Zielgruppe und haben einen Eye-Catcher eingebunden. Bauen Sie Vertrauen auf und lösen Sie auf Ihrer Landingpage das in der PPC-Ad gegebene Versprechen ein.

Markenrechtsverletzungen – der Super-GAU

Überprüfen Sie die verwendeten Keywords auf mögliche Markenrechtsverletzungen. Denn nutzen Sie, ob nun absichtlich oder unabsichtlich, Markenbezeichnungen in Ihren PPC-Ads, hat dies kostspielige Abmahnungen zur Folge.

Last, but not least, das Budget: Eine mit 50 Euro veranschlagte PPC-Ads-Kampagne mit wenigen Stunden Laufzeit liefert keine belastbaren Daten zum Erfolg und wirkt sich maximal kurzfristig aus. Ist das in eine Kampagne investierte Budget zu hoch, verleitet der augenscheinliche Erfolg zur Nachlässigkeit und auf den Verzicht ausführlicher Analysen und Optimierungen der Kampagnen.

In diesem Fall bleibt der ROI unbekannt und ein Unternehmen agiert frei nach dem Motto von Henry Ford “Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.”

Welches Gebot und Budget für Sie jedoch am besten geeignet ist müssen Sie durch testen herausfinden.



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