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Schnell, flexibel und zu jeder Zeit nach Inhalten suchen können. Das ermöglichen mobile Endgeräte. Ca. 62 % der deutschen Bevölkerung ist mit einem Smartphone oder Tablet im Netz unterwegs und sucht am häufigsten nach Informationen online.

Schon seit Längerem blockierten lästige Werbebanner, auch genannt Interstitials, diese Informationsseiten, welche von vielen Nutzern als sehr unangenehm empfunden wurden. Dafür wurde nun Abhilfe geschaffen. Denn heute ist es endlich so weit! Google wertet ab dem 10. Januar Webseiten mit Interstitials ab. Das kann Webseitenbetreiber zukünftig wertvollen Traffic kosten.

Abwertung der Seite

Das Darstellen von Interstitials, auch als „Unterbrecherwerbung“ auf mobilen Websites bezeichnet, führt ab heute zu einer Abwertung durch Google. Diese Werbeinfos verdecken die Informationen auf den Seiten und behindern somit die Nutzer. Webseiten, die dann noch Interstitials nutzen, fallen im Ranking deutlich ab.

Google empfindet folgende Interstitials für besonders störend:

  • der Hauptteil des Inhalts wird komplett mit Unterbrecherwerbung überdeckt, auch beim Seitenscrollen
  • die Unterbrecherwerbung muss vor dem Inhaltszugriff weggeklickt werden
  • „above the fold“ Inhalte werden komplett überdeckt
  • @Google

    Funktionsweise des Penalty

    Sobald ein Werbebanner die Informationen bedeckt, beginnt der Penalty zu arbeiten und wertet die Seite ab. Googles oberstes Ziel ist, die Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Deshalb sollen den Nutzern ohne Hindernisse die gewünschten Informationen ausgespielt werden.

    Ausnahmen

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, z.B. wichtige Popups wie datenschutzrechtliche Abfragen, z.B. Abfragen nach dem Alter oder auch der Hinweis auf Cookies. Diese Interstitials werden nicht abgestraft. Deshalb sollten Webseitenbetreiber spätestens jetzt über den Einsatz von Interstitials nachdenken, um einen Ranking-Abfall zu vermeiden.



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    Kommentare


    Daniela Riedl 10. Januar 2017 um 10:31

    Werde Banner die den User auffordern einen E-Mail Newsletter zu abbonieren auch abgewertet?
    Sowas empfinde ich persönlich manchmal auch als nervig :-)

    Antworten
    Katerin

    Katerin 11. Januar 2017 um 16:03

    Hallo Daniela,

    vielen Dank für deine Frage. Google unterscheidet zwischen nützlichen, erträglichen Einblendungen und zwischen solchen, die zielführend Besucher in die Irre führen. Wenn der komplette Inhalt verdeckt wird und die Nutzerfreundlichkeit dadurch nicht mehr gewährleistet wird, kann es zu einer Abwertung führen. Gleiches ist in deinem Fall, wenn der Werbebanner bei mobilen Endgeräten nicht unmittelbar wegzuklicken geht bzw. das "Schließen Fenster" so klein ist, dass man ungewollt auf den Banner klickt.

    Antworten

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