Virales Marketing
Virales Marketing („Mundpropaganda” im Internet)
Der Begriff Virales Marketing (englisch: viral marketing) aus dem Bereich Online Marketing ist wörtlich als Virus Vermarktung ins Deutsche zu übersetzen. Ihre Bezeichnung verdankt diese Marketingform dem Ziel, das durch sie erreicht werden kann: über sie sollen Werbebotschaften wie Viren wirken - in einem möglichst kurzen Zeitraum eine möglichst hohe Anzahl Menschen “anstecken” und “infizieren”. Anders als die echten Viren, die kleinsten Krankheitserreger, soll die „Infektion“ die Menschen nicht krank machen, sondern für die beworbenen Produkte bzw. Marken begeistern und sie dazu bringen, die Werbebotschaft anderen Menschen weiter geben, eine „Epidemie“ der Begeisterung auslösen.
Der Definition nach umfasst das virale Marketing zahlreiche Wege für Kommunikation der Menschen im Internet und deren Verwendung zu Werbezwecken. Somit ist das virale Marketing mit der althergebrachten Mund-zu-Mund-Propaganda und den Schneeballsystemen vergleichbar, mit dem wesentlichen Unterschied, dass es nur im Rahmen des Mediums Internet machbar ist. Zum viralen Marketing gehören die beliebten kostenlosen digitalen Grußkarten, die witzigen PowerPoint-Präsentationen oder die lustigen Clips, die sich Menschen gerne per Email senden, sowie die zahlreichen Foren, die sie als Plattformen für Austausch von Meinungen, Informationen und Erfahrungen nutzen. Perfekt geeignet für virales Marketing sind Kommunikationsportale und soziale Netzwerke, da sie ihren Usern viel mehr moderne Werkzeuge (Fotos, Videoclips) zum Informationsaustausch bieten.
Der Nutzen des viralen Marketings ist nicht von der Hand zu weisen. Den Gewerbetreibenden sichert es kostenlose Werbung, den Konsumenten überzeugende persönliche Tipps von anderen Nutzern. Es steckt zwar noch in den Kinderschuhen, hat allerdings ein enormes Entwicklungspotenzial. Experten betrachten den momentanen Status eher als virale Werbung, deren Zukunft das virale Marketing ist.
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