Tote Seiten
Tote Seiten, lebende Leichen im Index
Die Bezeichnung Tote Seiten ist nicht mit dem Begriff Tote Links (bzw. dead links) zu verwechseln. Während tote Links auf Fehler zurückzuführen sind, da sie z. B. auf Seiten verweisen, die es nicht mehr oder noch nicht gibt, sind Tote Seiten weder fehlerhafte noch verschwundene Webseiten, sondern Webseiten, die einfach nicht mehr aktuell sind. Daher werden tote Seiten auch als verwaiste Seiten oder als verlassene Domains bezeichnet. Für „tot“ erklärt werden meist Seiten, wenn ihre Inhalte seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert worden sind.
Es ist bekannt, dass die Suchmaschinen nur jene Webseiten regelmäßig und auch viel öfter besuchen und neu indexieren, die auch regelmäßig aktualisiert werden, also ein gesundes Webseiten-Leben führen. Dagegen werden die seltener aktualisierten Seiten seltener besucht. Wenn sie lange nicht mehr verändert worden sind, werden sie gar nicht mehr besucht und indexiert. Da sie allerdings aus dem Bestand der Suchmaschinen nicht gelöscht werden, bleiben sie zwar drin, jedoch als lebende „Leichen“. So schlummern in jedem Suchmaschinen Datenbestand unzählige tote Webseiten. Dieses Schicksal kann vor allem private, nicht kommerziell genutzte, Seiten ereilen. Die Wiederbelebung ist problemlos möglich, die Webseite kann einfach weiter gepflegt werden.
Anders als private Webseiten dürfen Business Seiten nicht vergessen werden. Ihre Betreiber dürfen nicht versäumen, sie regelmäßig aufzufrischen, denn, werden sie einmal von den Suchmaschinen vergessen, werden sie nicht mehr gelistet, werden folglich für die Suchenden unauffindbar, können daher auch von den Kunden vergessen werden. Die Informationen auf der Seite ständig aktualisieren, ihr Design modernisieren, das Angebot erneuern sind unvermeidliche Pflichtaufgaben eines jeden Webseitenbetreibers.
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