Spambots, Spam Report
Spambots, Spam Report
Fast jeder E-Mail Postfachbesitzer bekommt Spam Mails: die von unbekannten Absendern kommenden, Gewinne versprechenden oder wegen unbezahlten Rechnungen mit Mahnbescheiden drohenden Mails! Sie sind lästig, da sie regelmäßig gelöscht werden müssen. Werden sie geöffnet, können sie oft gefährlich werden.
An die E-Mail Adressen gelangen die Spam Versender über die so genannten Spambots. Spambots (Robots, Spider) sind Scripte oder Programme, die wie die normalen Robots das Internet durchsuchen. Allerdings suchen sie in Webseiten, Newsgroups und Mitgliederverzeichnisse systematisch nach E-Mail Adressen, um diese zum Versenden von Spam zu verwenden. Die gefundenen E-Mail Adressen werden in Verteilerlisten zusammengetragen und Mailserver zur Verfügung gestellt. Die Programme, die die Spam Mails in den E-Mail Postfächern identifizieren und ausfiltern, sind auch eine Art Spambots, die als Spamfilter bezeichnet werden.
Die andere Form Spam, das Spamdexing (die Spam Techniken der Suchmaschinenoptimierung) ist wiederum ein Problem für die Suchmaschinen. Um die Qualität ihrer Ergebnislisten zu sichern, bekämpfen sie es konsequent. Da es ihre verdienten Positionierungen gefährdet, ist Spamdexing auch für die nach den Algorithmen der Suchmaschinen gerechtfertigt indexierten Webseiten ärgerlich.
Die Suchmaschinen erfassen ihrerseits das Spamming automatisch durch ihre technischen Werkzeuge und strafen die es betreibenden Webseiten entsprechend ab. Ihren Nutzern und den Webseitenbetreibern bieten die Suchmaschinen auch Mittel an, womit sie Spamdexing melden können. Dazu gehört der Spam Report, der über ein Kontaktformular erstellt und eingereicht werden kann. Bei Google können dadurch z. B. gemeldet werden: verborgener Text oder Links, irreführende oder sich wiederholende Wörter, irreführende Umleitungen, Cloaking, Brückenseiten, doppelt vorhandene Seiten. Den Spam Report beachten die Suchmaschinen nur beim schwersten Missbrauch.
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