Spam & Spamdexing
Spam & Spamdexing, der falsche Weg nach oben
Der Begriff Spam ist sehr alt, den gab es in Amerika bereits vor der Internetzeit. Es war die im Jahr 1936 auf den Markt eingeführte Marke Dosenfleisch SPAM (von „SPiced hAM“), zu Deutsch „gewürzter Schinken“. In der Internetzeit steht der allgemeine Internet Begriff Spam nicht mehr für harmlosen gewürzten Schinken, sondern vor allem für mit unerwünschter und lästiger Werbung „gewürzten“ Mails, Gästebucheinträge oder Foreneinträge.
Im Bereich Suchmaschinenoptimierung ist das Phänomen Spam ebenfalls bekannt und es wird als Search Engine Spamming (zu Deutsch: Suchmaschinen Spamming) oder Index Spamming bezeichnet. Definiert wird das Suchmaschinen Spamming allgemein als die Zusammenfassung von all jenen, von den Suchmaschinen nicht erlaubten Aktivitäten, Maßnahmen und Techniken, die verwendet werden, um das Ranking einer Webseite zu steigern. Da das Suchmaschinen Spamming das erklärte Ziel hat, die gute Indexierung der Webseite um jeden Preis zu erzwingen, wird dafür auch der Begriff Spamdexing benutzt: als eine Zusammensetzung aus den Begriffen Spamming und Indexing. Zu den beliebtesten Spamdexing Techniken zählen: Verwendung von unzähligen unnötigen Weiterleitungen, massenweise Einbau von Keywords in versteckten Texten, Beteiligung an Linkfarmen.
Der erfolgreiche Einsatz von Spamdexing Techniken ist meist dadurch zu erkennen, dass den Suchenden Webseiten auf den obersten Positionen präsentiert werden, die mit dem für sie relevanten Suchbegriffen bzw. gewünschten Informationen nichts zu tun haben. Ferner kann durch Spamdexing eine mehrfache Platzierung einer Webseite innerhalb einer Ergebnisliste erzielt werden.
Spamdexing wird zwar von den Suchmaschinen geahndet, sie haben allerdings noch keine einheitlichen Definitionen für Index Spamming. Die schlimmste Strafe ist doch bei allen großen Suchmaschinen gleich: Löschung aus dem Index.
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