Over Optimization Penalty
Over Optimization Penalty (OOP)
Da das englische Wort penalty als Vertragsstrafe bzw. Konventionalstrafe ins Deutsche zu übersetzen ist, ist der Begriff der Suchmaschinenoptimierung „Over Optimization Penalty“ als eine Strafe für eine „Überoptimierung“ zu beschreiben. Gemeint ist dabei eine auffällige bzw. übermäßige Webseiten Optimierung. Es handelt sich um keinen offiziellen Fachbegriff, sondern um eine Bezeichnung, die sich in Diskussionen in Internetforen eingebürgert hat. Diese tangiert ein Phänomen, das zahlreiche Webseiten Betreiber beschäftigt hat. Und zwar im Zusammenhang mit dem berühmt gewordenen "Florida-Update" von Google. Denn die Bilanz dieses Updates war für viele die Herabsetzung des PageRank, bis hin zum „PageRank 0“, oder sogar Löschung aus dem Index.
Die Bedeutung des Wortes Strafe muss insofern relativiert werden, da das Geschehen im Grunde objektiv erklärbar ist. Und zwar als ein Update der Kriterien zur Ermittlung der Rankings im Rahmen des PageRank Algorithmus, nach denen der PageRank Wert anders berechnet wird. Klar ist es zudem, dass nicht die „Überoptimierung“, sondern eher die Wege, auf die sie erzielt worden ist, strafbar sind. Es ist ja kein Geheimnis, dass Optimierungen nach den Techniken der Black Hat SEO verboten sind und geahndet werden. Wer sie doch verwendet, muss die Folgen akzeptieren.
Sind die Ursachen für einen plötzlichen PageRank Absturz gefunden, gilt es, diese zu entfernen. Liegen sie an einer „Optimierung“ durch Linkkauf, Cloaking oder Brückenseiten, ist sie mit einer neuen legalen Optimierung zu ersetzen.
Die Wiederaufnahme in den Index ist genau so zu erreichen: die Ursachen der Löschung beheben, die Neuaufnahme initiieren. Im Fall einer permanenten Löschung bleibt nur die eine Lösung: neue Webseite erstellen und sauber optimieren lassen.
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