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Die Entwicklungen in den sozialen Netzwerken sind teilweise rasant. Damit Ihr nichts verpasst, gibt es meinen monatlichen Social Media Rückblick mit den wichtigsten News rund um Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest und Co. Hier meine Zusammenfassung für den Monat Mai:

Twitter App mit Periscope Live-Streaming Button

Durch Facebook Live gerät das Live-Streaming Pendant Periscope von Twitter zunehmend unter Druck. Wie Techcrunch berichtet, rollt Twitter derzeit in seiner mobilen App einen Periscope Live-Streaming Button aus. Diese Änderung macht durchaus Sinn, denn Nutzer können zukünftig innerhalb der App mit nur einem Klick einen Live Stream starten.

Im Rahmen des schrittweisen Rollouts kommt derzeit eine kleine Anzahl an Nutzern in den Genuss des neuen Buttons. In der Android Version der mobilen App bekommen sie beim Erstellen eines Tweets neben den bisherigen Buttons Video aufnehmen oder Bild anhängen einen Live Button angezeigt. Haben sie Periscope bereits installiert, können sie sofort starten. Ist dies nicht der Fall, werden die Nutzer zunächst in den App Store geleitet, wo sie die Periscope App herunterladen können. Ob und wann dieses Feature für alle Nutzer ausgerollt wird, ist bislang nicht bekannt.

Twitter ändert die 140 Zeichen Regel

Schon vor einigen Monaten wollte Twitter sein Limit von maximal 140 Zeichen pro Tweet aufheben. Es folgte ein Sturm der Entrüstung, die Twitter Nutzer konnte nicht nachvollziehen, warum das Unternehmen ausgerechnet sein Alleinstellungsmerkmal abschaffen will. Letztendlich ruderte Twitter dann erst einmal zurück.

Jetzt, nachdem sich die Wogen geglättet haben, gibt es seitens Twitter eine neue Ankündigung, die 140 Zeichen Regel zu modifizieren. Obwohl das Limit an sich bestehen bleibt, haben Nutzer in Zukunft mehr Zeichen für ihre Tweets zur Verfügung. Denn angehängte Bilder, Videos oder Umfragen sowie erwähnte Nutzernamen werden zukünftig nicht mehr mit einberechnet. Das gleiche gilt für Anhänge bei zitierten Tweets. Dafür gehen bisher bis zu 20 Zeichen drauf.

Eine weitere Änderung: Tweets, die mit einer direkten Nutzeransprache (@Nutzername) begannen, waren bis dato nur auf der Timeline des erwähnten Nutzers sichtbar. Zukünftig sollen diese Tweets für alle Follower sichtbar sein. Einige Unternehmen haben in der Vergangenheit die @Funktion genutzt, um auf sich aufmerksam zu machen und gezielt einzelne Nutzer anzusprechen. Zukünftig hätten solche Unternehmen diese Tweets also auch in der eigenen Timeline – so wird Spammern ein kleiner Stein in den Weg gelegt. Denn eine vollgespamte Timeline wirkt nicht nur unprofessionell, die Tatsache, dass alle Nutzer solche Tweets sehen, könnte bei Missbrauch zukünftig auch zum Verlust der Follower führen.

Einen konkreten Termin für die Änderungen nannte Twitter bisher nicht. Die neue Regelung soll „in einigen Monaten“ greifen.

Google Spaces vorgestellt

Kurz vor der Entwicklerkonferenz Google I/O vom 18. bis 20. Mai stellte das Unternehmen eine neue App namens Google Spaces vor. Dabei handelt es sich um eine Art Messenger, der Ordnung in Gruppenchats bringen soll. Google tritt damit nun in Konkurrenz zu Facebook-Gruppen. Das neue Tool ermöglicht es, Gruppendiskussionen in Unterchats zu unterteilen. Möchte man einen Space zu einem bestimmten Thema anlegen, vergibt man einen passenden Namen und lädt seine Kontakte via Messenger, Mail oder sozialen Netzwerken dazu ein.

Gruppenchat Google Spaces

Google erklärt in einem Blogbeitrag, dass Spaces die aus anderen Messengern bekannten Schwierigkeiten beheben soll. Dort sei es zum Beispiel umständlich, Inhalte aus dem Internet, Videos und Bilder zu teilen. Denn bisher muss man häufig zwischen verschiedenen Apps hin und her switchen, um Links per Copy & Paste zu verbreiten. Da Google die eigenen Dienste wie die Google Suche, Google Fotos, YouTube und Chrome in Google Spaces integriert hat, können Inhalte damit viel schneller im jeweils relevanten Unterchat verbreitet werden.

Damit Chatteilnehmer beim Thema bleiben und nicht abschweifen, ermöglicht es Spaces, Inhalte wie URLs, Bilder oder auch Textkommentare einzeln zu diskutieren, ohne dass der gesamte Space durcheinander gebracht wird. Das Tool bietet außerdem eine Suchfunktion, so dass man im Rahmen vieler einzelner Chats nicht den Überblick verliert. Google Spaces richtet sich an kleine Gruppen, die sich zu einem Thema austauschen, etwas planen oder koordinieren möchten. Egal ob im Rahmen der Familie, im Freundeskreis oder zum Austausch mit Kollegen – die Einsatzgebiete sind vielfältig.

Google Spaces steht ab sofort für Android, iOS und auch als Desktop und mobile Web-Version zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung des kostenlosen Dienstes ist eine Gmail-Adresse.

Messenger Bots auf Facebook

Messenger Bots (auch Chatbots genannt) ermöglichen das automatische Versenden von Nachrichten, um Nutzer mit Informationen jeglicher Art zu versorgen. Dies ist nun auch im Facebook Messenger möglich. Einsetzbar sind diese Bots zum Beispiel im technischen Support oder Newsbereich, manchmal werden sie aber auch einfach als automatisierte Spam-Schleuder verwendet. Ich persönlich bin kein Freund von automatisierter Kundenkommunikation. Ich ärgere mich ja schon, wenn ich auf eine Anfrage bei einem Unternehmen als Antwort eine Aneinanderreihung von Textbausteinen erhalte… Service bedeutet für mich, auf Kundenanfragen – sofern möglich – individuell zu reagieren. Und professionelles Community-Management erfordert Empathie und Menschlichkeit.

Dennoch können solche Bots in einigen Bereichen vollautomatisch Mehrwerte liefern. Facebook stellte auf seiner Entwicklerkonferenz Chatbots vor, mit deren Hilfe man Waren oder Dienstleistungen bestellen kann. Das Kölner StartUp Unternehmen Jobmehappy versendet über ihren Bot freie Stellenangebote an interessierte Nutzer.

Eine witzige Variante liefert Disney. Hier hat man einen Facebook-Messenger-Bot gebastelt, der News in Emoji liefert. Begründung: man möchte Nachrichten in genau der Form ausliefern, in der Menschen in den Sozialen Netzwerken kommunizieren. Na ja, also ich finde es anstrengend, so etwas zu lesen – was meint Ihr dazu?

Emoji News von Disneys Messenger Bot

Facebook experimentiert mit Video Kommentaren

Bewegtbild-Inhalte boomen auf Facebook und das Unternehmen scheint davon gar nicht genug zu bekommen. Nach 360 Grad Videos, Live Streaming und Video Profilbildern wird jetzt das nächste Feature getestet: Video Kommentare.

Auf Twitter gibt es mehrere Meldungen, dass Facebook in unterschiedlichen Ländern die Möglichkeit testet, auf Postings mit einem Kommentar in Form einer Videobotschaft zu reagieren. Ein Unternehmenssprecher bestätige dies und erklärte, dass Video-Kommentare ein weiteres Tool sein sollen, damit die Nutzer mehr Spaß beim Teilen von Inhalten auf Facebook haben.

Neue Ansicht in der Facebook App

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass sich die Ansicht der Benachrichtigungen für Facebookseiten in der Facebook App (nicht im Seitenmanager!) verändert hat.

Wenn man Administrator von Facebookseiten ist, wurde einem in der Übersicht seiner Seiten bisher nur die Anzahl der neuen Benachrichtigungen angezeigt. Neuerdings wird hier extra ausgewiesen, wenn es sich um Kommentare oder Direktnachrichten handelt. Das sieht dann so aus:

Neue Benachrichtigungen für Facebook Seitenadministratoren

Neue Regelfunktion im Power Editor

Werbeanzeigen auf Facebook sollte man am besten immer über den Power Editor erstellen. Denn dieser bietet die meisten Funktionen, die kontinuierlich erweitert werden. Neuerdings kann man hier automatisierte Regeln erstellen. So ist es z. B. möglich, Kampagnen, Werbeanzeigengruppen oder einzelne Werbeanzeigen automatisch zu pausieren, wenn eine vorher definierte Frequenz oder ein CPC überschritten wird. Das erleichtert die Arbeit der Werbetreibenden enorm und macht diese deutlich effizienter. Das neue Feature wird Schritt für Schritt ausgerollt und steht derzeit noch nicht allen Werbetreibenden zur Verfügung. Da ich selber noch keinen Zugriff auf die Funktion habe, verweise ich an dieser Stelle auf einen Beitrag von Thomas Hutter, dem bereits Screenshots vorliegen.

Unternehmensprofile und Statistiken auf Instagram

Seit April letzten Jahres gibt es in Deutschland Werbung auf Instagram, im Juni kamen Carousel Ads dazu und kurze Zeit später wurde die API-Schnittstelle geöffnet, so dass Dienstleister Anzeigen für ihre Kunden schalten konnten. Seit September können Unternehmen dies selbstständig tun und dabei auf die Nutzerdaten von Facebook zurückgreifen. Mittlerweile hat sich Instagram für viele Unternehmen zu einem wichtigen Kanal entwickelt, daher ist die neuste Ankündigung nur konsequent.

Denn Instagram bestätigte Ende Mai, dass es zukünftig Unternehmensprofile geben wird. Neben einigen Zusatzfunktionen bieten diese Business Profile dann auch eigene Statistiken. Damit möchte man Unternehmen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihr Business auf der Plattform noch besser vorantreiben können.

Das neue Unternehmensprofil auf Instagram bietet auch Statistiken

Was genau die neuen Unternehmensprofile können, auf welche Statistiken wir uns freuen dürfen und wann das Ganze ausgerollt wird habe ich in einem separaten Beitrag für Euch zusammengefasst.

Dynamic Product Ads auf Instagram

Mit dynamischen Produktanzeigen erreicht man mit vergleichbar geringem administrativen Aufwand eine hohe Effizienz. Kein Wunder also, dass dieses Anzeigenformat zu den beliebtesten im e-Commerce Bereich zählt. Auf Facebook kann man bereits seit längerem auf diese Art und Weise werben. Mitte Mai kündigte Facebook nun an, dass Dynamic Product Ads künftig auch auf Instagram geschaltet werden können. Durch Retargeting kann man im Rahmen von dynamischen Produktanzeigen Nutzer erreichen, die in der Vergangenheit im eigenen Shop Interesse an einzelnen Produkten hatten, diese aber nicht kauften. Da das Werbeformat nun sowohl auf Facebook als auch auf Instagram zur Verfügung steht, steigt die Wahrscheinlichkeit, ehemalige Besucher erneut zu erwischen.

Speziell für Reiseunternehmen gibt es ein weiteres neues Anzeigenformat: die Dynamic Ads for Travel. Diese berücksichtigen zusätzlich Reisedaten und Reiseziele. Bisher steht das Anzeigenformat allerdings nur ausgewählten Hotels zur Verfügung.

Snapchat überholt Instagram

Wer über 30 ist, keinen Zugang zu pubertierenden Kids hat und nicht gerade im Onlinemarketing oder Social Media Bereich arbeitet, hat vielleicht noch nie etwas von diesem Snapchat gehört. Oder eben erst in letzter Zeit. Denn da überschlagen sich die Meldungen rund um den Instant-Messaging-Dienst. Neusten Meldungen zufolge ist Snapchat bei Teenagern in den USA bereits das beliebteste Netzwerk. Damit wurde der bisherige Spitzenreiter Instagram entthront. Facebook liegt noch hinter Twitter auf Platz 4. Zu diesen Ergebnissen kommt die amerikanische Investmentbank Piper Jaffray in ihrer Halbjahresstudie, die auf der Umfrage unter 6500 amerikanischen Teenagern basiert.

Auch in Deutschland erfreut sich Snapchat stetig steigender Beliebtheit – vor allem bei den jüngeren Zielgruppen. Statista hat zu den Nutzerzahlen kürzlich folgende Infografik veröffentlicht:

 

Infografik Nutzerwachstum SnapchatMehr Statistiken gibt es bei Statista

Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen den Kanal für sich entdecken. So experimentierte zum Beispiel der Sender ProSieben unter dem Motto „ProSieben Inside“ mit Snapchat. Und auch die SEO Küche bietet auf Snapchat regelmäßig Einblicke ins Agenturleben. Also: addet uns ;-)

Hashtag des Monats: #verafake

Mein persönlicher Hashtag des Monats Mai war definitiv #verafake. Nach der „Erdogan Affäre“ und der anschliessenden Sendepause von Jan Böhmermann meldete sich dieser mit einem Knall zurück. Der Hashtag verafake beherrschte wochenlang die Sozialen Netzwerke und RTL zog letztendlich personelle Konsequenzen. Warum – das sehr Ihr hier:

 

 

Den nächsten Social Media Rückblick von mir gibt es Anfang Juli. Sofern Ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt es in die Kommentare…



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