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Im Bereich Social Media immer auf dem Laufenden zu bleiben, ist manchmal gar nicht so einfach. Damit Ihr nichts verpasst, gibt es meinen monatlichen Social Media Rückblick mit den wichtigsten News rund um Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest und Co. Hier meine Zusammenfassung für den Monat Juni:

Snapchat öffnet Schnittstelle für Werbekunden

Kein Tag ohne neue Snapchat Nachrichten. Der Instant-Messaging-Dienst kann mittlerweile beachtliche Zahlen vorweisen. Laut AdWeek verzeichnet Snapchat mittlerweile 10 Milliarden Videoviews pro Tag. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um satte 350%. Die Nutzer sind extrem aktiv. Mehr als 66% von ihnen posten täglich eigene Inhalte.

Nun möchte man diese Zahlen auch endlich monetarisieren und öffnet eine Programmierschnittstelle für Werbekunden. Diese erlaubt es, Videowerbung direkt in die App zu speisen. Allerdings kann das nicht jeder. Um die Qualität der Anzeigen zu gewährleisten, wurde der Zugang auf ausgewählte Partneragenturen beschränkt. Ein mögliches Werbeformat sind die “Snap Ads Between Stories”, welche, wie der Name bereits verrät, zwischen Snapchat Stories geschaltet werden. Da man seine Nutzer natürlich nicht verärgern möchte, können diese die Werbung überspringen und müssen dafür lediglich kurz zur Seite wischen. Die Frequenz soll außerdem sehr niedrig gehalten werden. Die Devise lautet Qualität vor Quantität.

 

SEO Küche auf Snapchat

 

Bei uns snappt übrigens Anja regelmäßig aus dem Agenturalltag, von Messen, Konferenzen oder Ausflügen. Wer also mal einen Blick hinter die Kulissen einer Online Marketing Agentur werfen möchte, darf uns gerne folgen. Anja freut sich über jeden neuen Zuschauer ;-)

Neue Funktionen für Facebook Live

Facebook hat neue spannende Funktionen für Facebook Live angekündigt. Das berichtet das Magazin TechCrunch. Zukünftig wird zum Beispiel eine 2 Personen Übertragung von unterschiedlichen Standorten aus möglich sein. Spannend vor allem für Interviews – vielleicht probieren wir das einmal für unsere Interviewreihe „Plausch in der Küche“ aus. Allerdings müssen wir uns noch etwas gedulden: die Einführung dieser neuen Funktion ist für Ende Sommer 2016 geplant und zwar erst einmal nur für verifizierte Seiten. Zu den geplanten Neuerungen gehören außerdem Warteräume, in welchen sich interessierte Teilnehmer einer Live Übertragung vorab aufhalten können. Ähnliches kennen wir bereits von den meisten Webinaren. Der Vorteil liegt auf der Hand: zukünftig warten die Teilnehmer bereits auf den Beginn und eine Live Übertragung hat somit von der ersten Sekunde an Zuschauer.

Update der Social Plugins von Facebook

Facebook hat in einem Blogbeitrag angekündigt, die Social Plugins zu modernisieren. Die Like, Share, Follow und Save to Facebook Buttons bekommen ein neues, einheitliches Design. Mit diesem Update soll sich zum einen die Geschwindigkeit, zum anderen die Klickwahrscheinlichkeit verbessern. Für Webseitenbetreiber besteht erst einmal kein Handlungsbedarf, die Social Plugins aktualisieren sich automatisch.

Facebook modernisiert Social Plugins

Neu sind außerdem die Browser Plugins Share to Facebook und Save to Facebook. Chrome Nutzer können damit Inhalte von jeder beliebigen Webseite auf Facebook teilen oder speichern – egal ob die Webseite selber Facebook Buttons nutzt oder nicht. Die Brower Plugins gibt es ab sofort im Chrome Webstore.

Call-to-Action Buttons in Facebook Videos entfernt

Ist euch bereits aufgefallen, dass es seit kurzem nicht mehr möglich ist, am Ende eines Facebook Videos einen Call-to-Action Button einzufügen? Bisher war konnte man auf Webseiten mit weiterführenden Informationen oder auch dem beworbenen Produkt verlinken. Gegenüber der BBC hat Facebook den Wegfall nun offiziell bestätigt. Wer weiterhin auf seine Webseite verweisen möchte, muss dies nun direkt im Postingtext oder aber über (kostenpflichtige) Video-Link-Posts tun. Übrigens: auch in älteren Videos, die ursprünglich einen solchen Call-to-Action enthielten, wurde dieser entfernt.

 

Video Link Post auf Facebook

Video Link Post auf Facebook

Facebook testet Redesign für Unternehmensseiten

Nachdem vor kurzem das mobile Design von Facebookseiten geändert wurde, testet Facebook nun auch ein Redesign der Desktop Version von Unternehmensseiten. Eine kleine Anzahl an Nutzern bekommt diese gerade in einer komplett neuen Ansicht ausgespielt. Am auffälligsten sind dabei die Veränderungen im Headerbereich der Seite. Das Titelbild wird größer und nicht mehr teilweise von Buttons oder Beschriftungen wie dem Seitennamen verdeckt. Diese Elemente wandern weiter nach unten. Der Call-to-Action Button bekommt ebenfalls eine neue Position und wird zudem farblich hinterlegt. Außerdem haben Unternehmensseiten im neuen Design eine komplett neue Seitennavigation.

Mir persönlich gefällt das alles extrem gut. Das Design wirkt sehr viel aufgeräumter, übersichtlicher und bietet einige Vorteile. Während zum Beispiel beim alten Design oben nur vier Tabs und ein „mehr Button“ angezeigt wurden, haben in der neuen App Navigation auf der linken Seite alle Elemente platz. Man muss also keine Prioritäten mehr vergeben und überlegen, ob einem Infos, Fotos, Veranstaltungen, Notizen oder Videos am wichtigsten sind, denn alle Navigationspunkte befinden sich im sichtbaren Bereich des Nutzers. Neugierig? Allfacebook hat bereits Screenshots

Facebook Canvas für organische Posts

Eine super Neuigkeit für alle Seitenadministratoren: seit dem 22 Juni können Facebook Canvas auch für organische Postings erstellt werden. Bisher war dies nur im Rahmen von Werbeanzeigen möglich. Mit Hilfe einer solchen Canvas können Inhalte deutlich schöner und eleganter präsentiert werden. Das interaktive Format wird im Fullscreen Modus angezeigt und bietet – etwas Kreativität vorausgesetzt – tolle Möglichkeiten für gutes Storytelling auf Facebook. Man kreiert quasi eine eigene kleine Microsite, die Texte, Bilder und Videos beinhalten kann und ausschließlich auf Mobilgeräten ausgespielt wird. Für spezielle Kampagnen muss also keine eigene Landingpage mehr programmiert werden. Generell ein sehr interessantes Format, vor allem auch für Kunden, deren Webseite nach wie vor nicht mobilfähig ist (ja, das gibt es leider immer noch…) Der Vorteil einer Canvas gegenüber einer mobilen Webseite ist zudem die deutlich schnellere Ladegeschwindigkeit.

Canvas auf Facebook

Um eine Canvas zu erstellen klickt Ihr einfach im Publisher eurer Seite auf Foto/Video. Das Format findet Ihr dann unterhalb der Slideshow. Um bereits erstellte Canvas zu testen oder zu verwalten müsst Ihr auf eurer Seite auf den Reiter „Beitragsoptionen“ klicken.

Neuer Meilenstein: 500 Millionen Instagram Nutzer

Instagram hat im Juni einen neuen Meilenstein verkündet. Seit September 2015 hat Facebooks Bildernetzwerk um satte 100 Millionen aktive Nutzer zugelegt. Damit kommt die Plattform nun weltweit auf 500 Millionen (monatlich) aktive Nutzer. Mehr als 300 Millionen davon sind sogar täglich auf Instagram aktiv. Jeden Tag werden mehr als 95 Millionen Fotos und Videos veröffentlicht und über 4 Milliarden Likes vergeben. Auch in Deutschland geht das Wachstum ungebremst weiter. Aktuell sind etwa 10 Millionen deutsche Nutzer auf Instagram – Tendenz weiter steigend. Laut einer Prognose von emarketer wächst Instagram noch bis 2020 stärker als alle anderen sozialen Netzwerke.

Instagram bekommt News Feed Algorithmus

Es ist soweit: Instagram bekommt einen News Feed Algorithmus. Das hat das Unternehmen Anfang Juni offiziell bestätigt. Der Grund dafür ist klar: es gibt immer mehr Inhalte – sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen. Laut Instagram verpassen wir aufgrund der Fülle an Beiträgen bereits 70% der Inhalte. Die konsumierten 30% sollen daher relevanter werden. Zukünftig werden einem die Postings auf Instagram daher nicht mehr chronologisch sondern nach Relevanz sortiert angezeigt. Das kennen wir ja bereits von Facebook, die Faktoren der Relevanzbewertung werden vermutlich ähnlich sein. Wann genau der Rollout beginnt ist bisher nicht bekannt. Einige deutsche Nutzer berichten bereits, dass sich die Sortierung der Beiträge geändert habe. Für Unternehmen bedeutet das jetzt umso mehr auf die Qualität der Postings zu achten. Es gilt für die Zielgruppe relevante Inhalte zur richtigen Zeit auszuspielen. Sofern Ihr dabei Unterstützung benötigt, steht Euch unser Social Media Team gerne zur Seite.

Twitter auf Shoppingtour

Gut zwei Jahre ist es her, dass Twitter überlegte, den Musik-Dienst SoundCloud zu kaufen. Der damalige Übernahmeversuch scheiterte allerdings. Nun hat der Microblogging-Dienst 70 Millionen US Dollar investiert und damit zumindest einen Teil des Unternehmens erworben. Der Wert von SoundCloud wird auf insgesamt 700 Millionen US Dollar geschätzt. Die komplette Finanzierungsrunde beläuft sich laut dem Onlinemagazin Recode auf 100 Millionen Dollar. Die Beteiligung wurde seitens des Twitters CEO Jack Dorsey zwar bestätigt, Einzelheiten zum Deal sind bisher aber nicht bekannt. Bereits vor einigen Jahren hatte das Unternehmen mit einem eigenen Musikdienst namens Twitter Music experimentiert, das Projekt aber 2014 endgültig begraben. Ob und in welcher Form nun der Musik-Streaming Dienst SoundCloud in die Plattform integriert wird, bleibt abzuwarten. Womöglich möchte man so die Verweildauer der Nutzer erhöhen.

Weitere 150 Millionen US Dollar gab Twitter offenbar für den Kauf des Start Ups Magic Pony aus. Das berichtete TechCrunch unter Berufung auf informierte Kreise. Twitter bestätigte zwar den Deal, aber bisher nicht den Preis.

 

 
Der Videodienstleister Magic Pony ist in der Lage, unscharfe Bilder mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu verbessern. So können Videos mit schlechter Auflösung schärfer gemacht werden. Ein Einsatz dieses Tools wäre zum Beispiel im Rahmen von Twitters Live Streaming Dienst Periscope denkbar.

Neue Funktion: eigene Tweets retweeten

Neuerdings ist es auf Twitter möglich, seine eigenen Tweets zu retweeten. Durch die neue Funktion kann man wichtige Tweets noch einmal prominent featuren, ohne einen erneuten Tweet zum gleichen Thema absetzen zu müssen. Aber auch für Content ohne aktuellen Bezug ist so ein Retweet durchaus nützlich – Stichwort Content Recycling.

Personen-Abos auf Xing

Das Karrierenetzwerk Xing setzt immer mehr auf Content. Neben den bereits vorhandenen Branchen-Newslettern und den Debattenbeiträgen „Klartext“ gibt es nun ein neues Format namens „Branchen-Insider“. Hier haben ausgewählte Wirtschaftsautoritäten die Möglichkeit, eigene Beiträge zu verfassen. Zum Start des Formates gibt es 4 verschiedene Rubriken: Wirtschaft/Management, Internet/Technologie, Banken/Finanzen und Marketing/Medien. Der Kreis der auserwählten Insider soll kontinuierlich erweitert werden. Ihre Beiträge können von Nutzern abonniert, kommentiert und diskutiert werden. Dazu muss man nicht mit der einzelnen Persönlichkeit vernetzt sein. Ein ähnliches Angebot bietet auch der direkte Konkurrent LinkedIn mit dem Format „Pulse“.

 

Beispiel einer Personenseite. Foto: Xing

Beispiel einer Personenseite. Foto: Xing

Microsoft kauft LinkedIn

Apropo Karrierenetzwerk: Mitte des Monats wurde folgender Mega Deal bekannt: Microsoft hat die Xing-Konkurrenz LinkedIn gekauft und sich das schlappe 26,2 Millionen US Dollar kosten lassen. LinkedIn soll laut Microsoft zukünftig weiter als eigenständige Marke agieren und unabhängig bleiben. Auch an der Führung ändert sich erst einmal nichts. Der derzeitige CEO Jeff Weiner soll ebenfalls bleiben. LinkedIn existiert bereits seit 2003 und hat weltweit 433 Millionen Mitglieder. In Deutschland kommt die Plattform auf 8 Millionen Mitglieder, der deutsche Konkurrent Xing hat in der DACH Region 10 Millionen Mitglieder. 29 von 30 Dax-Unternehmen nutzen LinkedIn zur Personalsuche.

Im folgenden Clip äußern sich Microsoft CEO Satya Nadella und LinkedIn CEO Jeff Weiner zur Übernahme:

Hashtag des Monats: #Trikotgate

Je langweiliger das Fernsehprogramm, desto mehr Aktion gibt es auf dem Second Screen. So auch beim EM Spiel Schweiz gegen Frankreich. Während das Fußballspiel an sich keine wirklich gute Unterhaltung bot, konnte man parallel auf Twitter herzlich lachen. Grund war ein kleines Materialproblem der Schweizer Mannschaft. Die Oberteile der Spieler Mehmedi , Embolo, Schär, Behrami und Dzemaili hielten der „Zerreißprobe“ des Spiels nicht stand und der Kapitän Granit Xhaka musste sich sogar gleich 2x umziehen. 7 zerfetzte Trikots in einem Spiel – da ließ der Spott auf Twitter natürlich nicht lange auf sich warten. Hier eine Auswahl der witzigsten Tweets zum #Trikotgate:

 

Den nächsten Social Media Rückblick von mir gibt es Anfang August. Sofern Ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt es in die Kommentare…



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