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Die Entwicklungen in den sozialen Netzwerken sind teilweise rasant. Damit Ihr nichts verpasst, gibt es meinen monatlichen Social Media Rückblick mit den wichtigsten News rund um Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest und Co. Im Februar gab es unter anderem einige neue Features auf Facebook, interessante Nutzerzahlen zu Snapchat und einen neuen Aufschrei auf Twitter. Hier meine Zusammenfassung:

Zielgruppenüberschneidungen in Facebook Ads ermitteln

Wer Facebook Werbekampagnen betreut, sollte möglichst vermeiden auf identische Zielgruppen zu bieten. Denn das führt zu Einbußen in der Performance. Vereinfacht ausgedrückt tritt man zu sich selber in Konkurrenz und treibt somit die Preise in die Höhe.

Kleinere Kampagnen mit wenigen Anzeigengruppen sind in der Regel überschaubar. Komplizierter wird es allerdings, wenn man viele verschiedene Zielgruppen anspricht und auch noch Custom und Lookalike Audiences ins Spiel kommen. Hier hat Facebook nun reagiert und stellt Werbetreibenden im Power Editor und im Werbeanzeigenmanger ein Tool zur Verfügung, das Zielgruppenüberscheidungen visualisiert:

Neues Facebook Tool zur Überschneidung von Zielgruppen

Dazu wählt man im Menüpunkt „Zielgruppen“ die jeweiligen gespeicherten Zielgruppen, Custom- oder Lookalike Audiences aus, klickt auf „Handlungen” und danach auf “Zielgruppenüberschneidung anzeigen”. Man erhält dann eine übersichtliche Grafik, die sowohl die prozentualen als auch die absoluten Werte der jeweiligen Überschneidungen anzeigt.

Facebook: Patent für Ridesharing

Wie der Business Insider berichtet, hat Facebook kürzlich ein Patent für eine Ridesharing Funktion angemeldet. Demnach plant die Plattform die Eventfunktion künftig um eine Art Mitfahrzentrale zu ergänzen. Teilnehmer eines Events können dann Plätze im eigenen Wagen anbieten oder Mitfahrgelegenheiten bei Anderen finden. Sobald alle Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft feststehen, erhält der Fahrer eine ganz persönliche Route mit den Standorten der Mitfahrer und dem kürzesten Weg zur Veranstaltung.

Natürlich bedeutet die Anmeldung eines Patentes noch nicht, dass diese Funktion auch tatsächlich bei Facebook integriert wird. Letztendlich wäre dies aber eine wirklich sinnvolle und praktische Ergänzung. Egal ob für eine Sportveranstaltung, ein Konzert oder den Trödelmarkt im Nachbarort – man könnte direkt passende Mitfahrer finden…

Slideshow auf Facebook

Seit Ende Januar können auf Facebook auch auf Unternehmensseiten kleine Videos aus mehreren Bildern erstellt werden. Solche Slideshows waren bisher nur im Rahmen von Facebook Anzeigen möglich. Zur Erstellung benötigt man 3 bis 7 Fotos in guter Qualität. Klickt man im Publisher auf „Foto / Video“ gibt es dort den neuen Unterpunkt „Slideshow erstellen“.

Videos aus Bildern erstellen

Hier läd man einfach die gewünschten Bilder hoch. Ein optimales Ergebnis erzielt man mit Bildern im Format 1280 x 720 Pixel oder im Verhältnis 16:9 / 4:3. Die Fotos werden von Facebook dann automatisch zu einem kurzen Videoclip zusammengefügt. Eine Untermalung mit Ton ist jedoch nicht möglich.

Facebook Live – bald auch für Android

Ein Livestream auf Facebook war bislang iOS Nutzern vorbehalten. Das Format ist weltweit sehr beliebt. Laut Facebook konsumieren die Nutzer solche Live Übertragungen drei mal länger als normale Videos. Startet man einen Livestream auf Facebook, wird dieser anschließend in der eigenen Timeline gespeichert. Während der Übertragung werden die Betrachter und Kommentare in Echtzeit angezeigt. Die Fans des Streamenden sehen die Übertragung in ihrem normalen Newsfeed. Wer kürzlich mit der jeweiligen Person interagiert hat, bekommt außerdem von Facebook eine Benachrichtigung über den Beginn der Live Übertragung. Was diese und andere Steaming Apps sonst noch können und wie man Streaming Apps für sein Unternehmen nutzen kann, erfahrt Ihr in meinen Blogbeitrag über Live Streaming Apps.

Ende Februar kündigte Facebook jetzt in einem Newsbeitrag an, dass nun in den USA der Rollout für Android startet und weitere Länder kurzfristig folgen. Bald sollten also alle Facebookseiten Livestreamings starten können, bisher war dies nur verifizierten Seiten mit einem blauen Häkchen möglich.

Die neuen Facebook Reactions

Lange waren sie angekündigt, nun sind sie endlich da: die Facebook Reactions. Nutzer bekommen damit mehr Möglichkeiten, auf Postings individuell zu reagieren. Neben dem obligatorischen „Like Button“ stehen jetzt zusätzlich als Reaktionen „Love“, „Haha“, „Wow“, „traurig“ und „wütend“ zur Verfügung.

Viele Unternehmen stellten sich nach dieser Änderung die Frage, wie sich die neuen Reaktionen auf den Newfeed Algorithmus auswirken. Facebook hat dazu in einem Blogbeitrag Stellung bezogen. Demnach ist es derzeit (noch) völlig egal, welches Icon ein Nutzer verwendet. Denn Facebook geht davon aus, dass der Beitrag für den Nutzer relevant ist, wenn er darauf reagiert. Ein „Wow“ erhält die gleiche Gewichtung wie ein „Like“.

Snapchat hat mehr aktive Nutzer als Twitter

Snapchat ist schon lange kein Geheimtipp mehr unter den sozialen Netzwerken. Die Kommunikationsplattform ist vor allem bei den jüngeren Nutzern extrem beliebt. Die Nutzerzahlen steigen in Deutschland rasant an.

Der Reiz liegt für die jugendliche Nutzergruppe vor allem im Selbstzerstörungsmodus der auf Snapchat geteilten Inhalte. Bilder, die über Snapchat an Freunde gesendet werden, können maximal 10 Sekunden angesehen werden, bevor sie, vermeintlich für immer, im Snapchat Nirwana verschwinden – wo das auch immer sein mag. Dies schürt die Angst, etwas zu verpassen – daher sind Snapchat Nutzer überdurchschnittlich häufig im Netzwerk aktiv.

Offizielle Nutzerzahlen gibt es leider nicht, aber SimilarWeb hat kürzlich die aktive Nutzung von Snapchat und Twitter analysiert und mit der Anzahl der installierten Apps verglichen. Das Ergebnis überrascht: in Deutschland hat Snapchat mittlerweile tatsächlich mehr aktive Nutzer als Twitter! Details zu den Ergebnissen findet Ihr bei Futurebiz

Nutzerzahlen von Twitter rückläufig

Während Snapchat boomt und in Deutschland an Twitter vorbeigezogen ist, sind die Zahlen dort leicht rückläufig. Laut dem aktuellen Geschäftsbericht hatte der Kurznachrichtendienst im 4. Quartal 2015 insgesamt 305 Millionen aktive Nutzer, im Quartal davor waren es noch 307 Millionen.

Twitter jetzt mit Algorithmus

Nach den Herzen folgte Anfang Februar der nächste Aufschrei auf Twitter. Es gab Gerüchte, dass die Plattform an einem Algorithmus arbeitet und die chronologische Reihenfolge der Tweets künftig der Vergangenheit angehört. Unter dem #RIPTwitter ließen tausende Nutzer ihrer Wut freien Lauf.

Kurze Zeit später kündigte Twitter CEO Jack Dorsey tatsächlich kleinere Änderungen für die Twitter Timeline an. Allerdings sind diese optional. In den Einstellungen seines Twitter Accounts kann man ab sofort im Bereich „Timeline-Personalisierung“ das neue Feature „zeige mir die besten Tweets zuerst an“ auswählen. Diese „besten Tweets“ werden von einem Algorithmus ausgewählt. Erst darunter folgt dann die gewohnte, chronologische Darstellung.

Noch ist diese Änderung wie gesagt nicht obligatorisch, sieht eher nach einem groß angelegten Test aus. Twitter lässt den Nutzern die Wahl. Das neue Feature steht in den Apps für iOS und Android sowie auf twitter.com zur Verfügung. Man kann es jederzeit austesten und bei Nichtgefallen zurück zur alten Darstellung wechseln.

Instagram startet Mehrbenutzer-Support

Mehrere Accounts mit Instagram verwalten Gute Nachrichten für alle, die Instagram sowohl privat als auch beruflich nutzen und Social Media Manager, die Accounts für mehrere Kunden betreuen: das Fotonetzwerk bietet einigen Nutzern nun die Möglichkeit, innerhalb der App mehrere Accounts hinzuzufügen und zwischen diesen einfach hin- und her zu switchen. Das lästige ein- und ausloggen wird also zukünftig entfallen.

Offenbar wird diese neue Funktion wieder schrittweise ausgerollt, ich persönlich kann seit einigen Tagen endlich darauf zugreifen. Bereis im November vergangenen Jahres war der Mehrbenutzer-Support für einige Android Nutzer verfügbar, seit Anfang Februar gibt es Berichte, dass dieser nun auch in die iOS App integriert wurde.

Wer die neue Funktion bereits nutzen kann, findet in seinen Einstellungen ganz unten über dem Abmelde-Button einen neuen Punkt, um weitere Accounts hinzuzufügen.

Meilenstein: 200.000 Werbekunden auf Instagram

Anzeigen auf Instagram
Seit September letzten Jahres ist es für Unternehmen weltweit möglich, Werbeanzeigen auf Instagram zu schalten. Zuvor war dies ausgewählten Partner vorbehalten. Jetzt verkündete die Facebook Tochter einen echten Meilenstein: 200.000 Werbekunden auf Instagram.

75% dieser Werbepartner befinden sich außerhalb der USA. Als Beispiel für einen erfolgreichen deutschen Werbekunden nennt das Unternehmen die Supermarktkette REWE. Diese spielt Instagram-Anzeigen vor allem an junge Mütter aus und erreicht damit eine sechs Mal höhere Werbeerinnerung als die von Nielsen gemessene Norm.

Instagram hat seine Nutzer zum Thema Werbung befragt. Das Ergebnis: rund 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie über die Plattform von neuen Produkten oder Services erfahren haben. 75 Prozent bestätigen sogar, dass eine Werbeanzeige auf Instagram sie zum Kauf, zu einer Empfehlung oder weiteren Recherchen inspiriert hat.

Pinterest Bildersuche flächendeckend ausgerollt

Im November letzten Jahres kündigte Pinterest eine neue Suchfunktion an, welche die Google Bildersuche im Vergleich ziemlich alt aussehen lässt. Mit dieser visuellen Suche kann man nämlich auf Bildern einzelne Elemente identifizieren, sich gleiche oder ähnliche Ergebnisse anzeigen lassen und mit einem Klick in den jeweiligen Onlineshop gelangen. Das Ganze sieht dann so aus:

Neue visuelle Suche auf Pinterest

Da bei (fast) jedem gepinnten Bild eine URL hinterlegt ist, fungiert Pinterest für Unternehmen als immer wichtiger werdender Traffic-Lieferant. Voraussetzung ist natürlich, dass das Unternehmen seine Webseite für Pinterest optimiert hat (Pin it Buttons in den Produkten und selber auf Pinterest aktiv sein). Die neue Suchfunktion ist ein weiterer Schritt in diese Richtung: Ideen und Inspiration suchen und ggf. für später speichern – Produkte vergleichen – Produkte kaufen. Und das auf sehr benutzerfreundliche Art und Weise. Mittlerweile ist die neue Funktion auch in Deutschland angekommen, höchste Zeit also für Unternehmen, hier aktiv zu werden.



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