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Tastatur schreibenEs gibt eine dunkle Seite. In der Welt, im Menschen, im Kosmos. Und auch im SEO. Die dunkle Seite taucht dann auf, wenn die Rankings abrutschen. Weil Google einen neuen Algorithmus rausbringt. Weil auf einmal der Konkurrent an einem vorbei zieht. Weil auf einmal ein großes Unternehmen ein Konkurrenzprodukt auf den Markt wirft. Die Rankings purzeln, der Traffic versiegt, die Conversions gehen in den Promille-Bereich – der Crash ist da. Das kostet Jobs, zerstört Existenzen und Unternehmen gehen pleite.

 

Wie man den Aufprall abschwächen kann


Zwei Strategien müssen gleichzeitig gefahren werden:
1. Verlass dich nicht auf Google – baue kein Unternehmen auf eine Grundlage, die du nicht kontrollieren kannst. Nutze nicht nur ein Medium für dein Unternehmen – verlässt dich dessen Gunst, stehst du alleine da.

2. Google ist nun mal verdammt wichtig – deswegen muss man sich gegen plötzliche Updates, Abstrafungen oder gegen die Konkurrenz wappnen. Wenn schon Google, dann aber richtig.

1. Verlass dich nicht auf Google

– Ein gutes Ranking in Google ist super – aber man braucht noch mehr. Verkauft man Waren, muss man sich um Amazon, Ebay und andere Einkaufsportale kümmern. Ebenso verhält es sich mit Dienstleistungen. Social Media ist das Stichwort. Zwar gab es schon Stimmen die prophezeiten, man würde in Zukunft Facebook als ersten Einstiegspunkt in das Internet nutzen, sozusagen als Browser und Suchmaschine in einem. Derzeit sieht der Trend zwar noch nicht danach aus, dennoch ist ein Marketing auf den sozialen Kanälen unerlässlich. Kunden suchen und finden nicht nur mit der Suchleiste von Google (oder anderen Suchmaschinen) etwas. Sie schauen sich an, was andere Nutzer zu sagen, zu empfehlen und zu kritisieren haben.

– Damit sind wir beim nächsten Punkt: Kümmere dich um deine Nutzer/Kunden. Diese sind es, die den Umsatz bringen, nicht Google. Sind diese zufrieden, kommen sie wieder und empfehlen dich. Auch dann, wenn dein Ranking im Keller ist. Hierfür ist Social Media das Mittel der Wahl. Twitter, Facebook und Google +, RSS-Feeds aber auch Newsletter oder Emailmarketing.

– Nutze andere Kanäle: Affiliate Marketing, Messen, Social Media, Offline Werbung. Baue eine Marke auf, dann bist du nicht von Suchmaschinen abhängig.

– Verbinde dich auch offline mit themenrelevanten Institutionen. Für langjährige Mittelständler oder Entscheider in größeren Unternehmen nichts Neues, für kleine Shops oder Start-Ups überlebenswichtig.

2. Wenn schon Google – dann aber richtig

– Optimiere deine Seite für den Nutzer, nicht (nur) für Google. Dann wird a) die Chance gering sein, dass Google dich abstraft und b) deine Seite ist auch dann gut, wenn eine andere Suchmaschine den Markt erobern sollte.

Deswegen:

– Achte auf qualitativ hochwertige Links
– Halte das Design deiner Seite bestmöglich. Gutes Design ist gut für den Kunden.
– Dazu gehört eine ordentliche Conversion-Optimierung!
– Biete guten, hochwertigen Content an – kein „Blabla“ aber auch nicht minimalistisch. Finde heraus, was der Kunde wissen will. Guter Content wird schneller verlinkt – was dem ersten Stichpunkt zugutekommt.
– Setze dich mit der Kundschaft in Social Media auseinander. Kommuniziere mit dem Kunden. Sei keine Maschine. Erzähle deinen Content, bringe Leute zum Reagieren, spiele mit ihnen (im wörtlichen Sinn….). Schau, wo die Kunden sich aufhalten, wieso sie dort sind und was du ihnen bieten kannst.
– Mache deine Seite „share-und-like-freudig“.
– Bots wollen deine Seite schnell und einfach crawlen können und dabei alle wichtigen Infos an die Datenbank übermitteln – deine Seitenstruktur mitsamt allen möglichen Tags muss top sein, schema.org und Rich Snippets ebenso!
– Optimiere für mobile internetfähige Geräte – Stichwort Responsive Design
– „Co-Citation“ und „Co-Occurence“ – wird bald ein eigener Blogbeitrag. Kurz gesagt, versuche dich mit Seiten deines Themas zu verknüpfen, schau wer eine Autoriät verlinkt und wen die Autorität verlinkt. Versuche deine Marke zusammen mit den Begriffen für dein Thema zu verlinken.
– Baue ein Profil im „Googleversum“ auf. Google Authorship, Google + und wie sie alle heissen.
– Wichtig: Halte deine Seite fehlerfrei und dein Agieren im Marketing tadellos. Vermeide 404-Fehlerseiten oder einen ungepflegter Unternehmensblog. Weder negative Kundenkommentare unbeantwortet stehen lassen, noch eine grottige mobile Seite anbieten.

Nachdem das Sicherheitsnetz nun gespannt ist, hoffen wir das Beste! :-)



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Kommentare


Ullrich Bemmann 21. Februar 2014 um 10:26

Fazit: Jeder sollte einen Plan B zur Hand haben, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Sonst wird’s dann hektisch und in der Eile werden Fehler gemacht. Schon sitzt man in der downward spiral…

Antworten

SEOmensch 14. März 2014 um 11:18

Nichts desto trotz darf man jedoch nicht vergessen auch einfach mal die Füße still zu halten und nicht auf jedes galoppierende Pferd aufzuspringen und mitzureiten – oftmals übersieht man dadurch den Abhang auf den man hinzuprescht.

Gutes SEO heißt für mich proaktiv herranzugehen, nicht jedem Trend zu folgen, gerne (wenn man kann und in der Lage ist) eigene Ideen ausprobieren und vor allem (!!!!) nicht jeden schmarrn mitmachen – wenn es schlimme Ereignisse á la Penalty etc. gibt – ja reagieren, definitiv, ansonsten kann man auch einfach mal abwarten oder was meint ihr?

Antworten

Tilmann Klosa 14. März 2014 um 11:32

SEOmensch, du hast sicherlich recht, nicht jeden Trend mitzumachen zeugt von Erfahrung. Wie gesagt, ein Plan B ist immer gut, es gar nicht zum Crash kommen lassen, ist besser.

Dennoch – nach einer Penalty würde ich nicht „einfach mal abwarten“. Und wenn der Traffic oder das Ranking einbricht, muss man schauen woher das kommt.

Antworten

SEOmensch 14. März 2014 um 11:44

Hallo Tillmann,

wahnsinn wie schnell hier doch geantwortet wird – sicherlich hast du recht damit denn das hatte ich ja auch geschrieben „…wenn es schlimme Ereignisse á la Penalty etc. gibt – ja reagieren, definitiv…“

Richtig und volllkommen klar – ja das sollte man sicher machen nur gibt es bei 7 von 10 Fällen keinen Grund seitens Google und oder der Suchmaschine ansich – Wetterbedingt, Saison noch nicht da, Kunde bastelt selber man an der Seite rum crash den WDF*IDF vll sogar den Title schwupp und weg. Algoveränderungen seitens der Suchmaschine lassen sich sehr schön ausbessern – Mensch sein jedoch nicht (was ich gut finde und du in deinem Beitrag über das Google Authorship ja auch verdeutlicht hast). Cooler Blog und sehr schönes CM seitens der SEO-Kuche.

Antworten

Tilmann Klosa 14. März 2014 um 12:43

Sicher wird hier schnell geantwortet – solange es nicht Wochenende ist ;-)

Und du hast recht, alle möglichen Quellen für einen Abrutsch sollten abgehandelt werden. Bei den den „einfachen“ Dingen wie Title, oder eine fehlerhafte robots.txt, anzufangen, ist sicherlich ratsam.

Antworten

Mike Borchert 17. März 2014 um 19:45

Wenn mein Geschäft in Google abhängig ist, bin ich im Normalfall so klug und setze nicht alles auf eine Karte.
Ich kann nur den Kopf schütteln, was ich bei manchen Kunden erlebe.

Antworten

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