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Google bietet Webmastern eine neue Einnahmequelle

money_money_moneyImmer öfter findet man Online-Zeitungen, die ihren Content hinter einer Paywall verstecken. Auf Deutsch: Um eine Zeitung lesen zu können, muss man die Zeitung erst bezahlen. Uraltes Prinzip, das allerdings im Internet noch keinen echten Halt gefunden hat. Die Zeitung Die Welt hat in diesem Jahr schon mit einer Paywall experimentiert: 20 Artikel im Monat kostenlos, danach muss man zahlen. Ähnlich Bild.de. Die TAZ weist höflich auf eine Entgeltforderung hin, stellt es dem Nutzer aber frei, dieser nachzukommen. Andere Online-Zeitungen belassen es beim kostenlosen Modell und versuchen durch Werbeanzeigen, an ihr Geld zu kommen.

Google bietet jetzt eine Möglichkeit an, aus der eine Win-Win Situation für Verlage und Google werden könnte: Umfragen. Nutzer müssen an einer Umfrage teilnehmen, um an den Content der Seite zu gelangen. Webmaster, also auch Online Zeitungen, bekommen pro Antwort einen bestimmten Geldbetrag. Und Google bekommt mehr Daten, die sich wiederum zu Geld machen lassen.

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Das Ganze ist derzeit nur in den USA verfügbar, UK und Kanada folgen demnächst. In den kommenden Monaten sollen andere Länder mit in das Programm einbezogen werden. Derzeit wird als Entgelt für Webmaster 5 US-Cent pro Antwort genannt. Weitere Voraussetzung ist die Teilnahme am AdSense-Programm, was nicht für alle Online-Zeitungen eine Option ist.

Leider habe ich nur die monatlichen Visits aus dem Inland für Spiegel Online gefunden, ca 100.000.000, welche sicherlich nicht die realen, einzelnen und wiederkehrenden Nutzer darstellen. Aber selbst wenn diese nur einen Bruchteil der gesamten Visits darstellen, ergibt sich eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle – und man kann mit Google sicherlich individuelle Verträge über das Entgelt pro Umfrage aushandeln.

 

Baidu wird Mobile First

baidu

Haben wir uns vor kurzem noch über die Aussagekraft von Studien zur mobilen Nutzung des Internets Gedanken gemacht, schafft Baidu Fakten: Über die chinesische Suchmaschine laufen mehr Suchanfragen per Smartphone und Tablets als per Desktop, berichtet Searchenginejournal.com.

In Deutschland kann man solche Zahlen noch nicht beobachten, der Trend geht aber in die gleiche Richtung. Online Marketeers tun also gut daran, sich (noch) stärker mit der Nutzererfahrung auf mobilen Endgeräten auseinander zu setzen.

 



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