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Schon zum 8. Mal fand für Tekkies, Voll- und Teilzeit-Nerds und alle, die es werden wollten das MobileCamp an der Informatikfakultät TU Dresden am 21. und 22. Mai statt. Insgesamt rund 260 Teilnehmer gaben diesem Barcamp sein ganz individuelles Gesicht.

Vor Ort war für euch Susann aus dem Offpage-Team. Als #Nichtentwicklerin interessierte sie vor allem alles zum Thema App-Marketing, App-Store-Optimierung, Tracking und Monetarisierung von Apps.

Im Folgenden schreibt sie von ihren Erfahrungen:

Kurz und knackig startet das Barcamp bei schönstem Sommerwetter. Jeder Teilnehmer stellte sich kurz vor und nannte seine 3 ganz persönlichen Hashtags, die ihn auszeichnen. Angefangen von #Nichtentwickler über #Kaffeejunkie bis #swift war alles dabei. So einzigartig die Teilnehmer, so unterschiedlich gestalteten sich auch die vorgeschlagenen Sessions.

Beide Barcamp-Tage starteten mit der Sessionplanung und einer Keynote. Samstag sprach Sebastian Sutter von IBM zum Thema „Mobile Apps 2.0 mit IBM MobileFirst“. Ben Jeger von Appsflyer hielt am Sonntag die Keynote „How Data-Driven are you? Die 5 Phasen der mobilen Ad-Messung“.

 

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Ohne Moos ist auch bei Apps nichts los

Ben Jeger ging in der angesprochenen Keynote sehr differenziert auf das Thema Tracking von Ad-Maßnahmen im Hinblick auf Apps ein. Was nützt die beste App, wenn sie niemand kennt oder man schlicht weg gar nicht weiß, ob sich die letzte Marketing-Kampagne überhaupt rentiert hat.
Unterm Strich gilt hier wie immer im Online-Marketing tracken, tracken und nochmals tracken. Denn nur so ist eine genaue Analyse möglich, um später weitere Handlungen abzuleiten.

IoT – das beherrschende Thema

Das Internet der Dinge ist inzwischen viel mehr als nur ein Buzz-Wort. Neben einer Einführung für alle „Uneingeweihten“ ging es schnell zu kniffeligen Detailfragen über. Im passenden Workshop konnte man dann selbst Hand anlegen.

Vom Sinn oder Unsinn von Wearbles

Eines der Trendthemen der Tech-Szene sind Wearables. Witzigerweise nutzen laut einer neuen Studie 80% der Smartwatch-Nutzer ihr Gadget um die Uhrzeit abzulesen. Wer hätte das denn gedacht?! Die Session-Teilnehmer ziehen ein sehr unterschiedliches Resümee. So smart wie sich viele diese kleinen Helferlein wünschen, sind sie leider (noch) nicht. Je nach gewünschter Einsatzart bieten sie aber schon jetzt eine praktische Erweiterung des Smartphones. Aber erst durch passende Apps werden sie zum Must-have.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Ein besonders Highlight für mich war die Session „Magic Mirrow 2.0“. Thomas Bachmann zeigte seine Interpretation eines richtig coolen Spiegels mit IP und Gestensteuerung. Gekoppelt an einen Rasberry Pi wird dieser besondere Spiegel zum futuristischen Infoterminal im Bad oder auch Flur. Er zeigt nicht nur das vielleicht etwas unausgeschlafene Gesicht, sondern auch Datum, Uhrzeit, Kalender, Einkaufsliste, Bahnabfahrten, ein motivierendes Zitat, Wetter und ein nettes Kompliment. Auf genau solche technischen Gadgets stehe ich total. Wer freut sich schließlich nicht schon früh am Morgen über ein Kompliment, unabhängig davon wie man aussieht?!

 

Barcamp2

 

Aber auch ganz grundlegende Fragen „Wie überlebe ich als selbstständiger Entwickler?“ oder auch „Was gibt es für juristische Fallstricke im Lizensrecht?“ wurden mit großem Interesse vom Fachpublikum erörtert. Eltern konnte sich in der passenden Session zum Thema Tabletnutzung in der Familie informieren. Natürlich kamen die Entwickler und Coder bei den Sessions nicht zu kurz. Egal ob Gradle oder auch Protokollgenerierung Protbr – es gab spannende Vorträge und Diskussionsrunden zu den neusten Entwicklungen.

Mein ganz persönliches Fazit: Exzellente Organisation, viel lehrreiche Fachsimpelei und interessante Sessions. Ein herzliches Dankeschön an das Team des Barcamps.



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