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Einkaufswagen Tastatur

© momius – Fotolia.com

Trond Lyngbo hat auf searchengineland.com eine gute Übersicht gegeben, mit welchen Strategien die Conversion-Rate in die Höhe steigt. Da ich euch das nicht vorenthalten will, hier eine Zusammenfassung:

1. Was mache ich mit Artikel, die nicht mehr auf Lager sind?
– Löschen Sie die Seite nicht! Stellen sie lieber alternative Produkte vor, informieren Sie, wann der Artikel wieder verfügbar sein wird oder bieten sie eine Möglichkeit zur Vorbestellung an. Auch einen Rabatt auf die Vorbestellung lässt den Kunden nicht sofort wegklicken.

2. Was mache ich, wenn ein Artikel nie mehr wieder angeboten wird?
– Auch hier gilt: Löschen Sie die Seite nicht einfach! Kunden welche die Seite als Lesezeichen haben, bekommen eine Fehlermeldung. Auch verschaffen Sie mit einer schnellen Löschung Google mehr Arbeit für eine aktuellste Indexierung Ihrer Seite.
– Wenn das Produkt durch eine neuere Version ersetzt wurde, richten Sie eine permanente 301-Weiterleitung ein.
– Sie können auf die jeweilige Oberkategorie umleiten. So wird der Kunde nicht einfach vor einer leere Seite stehen, sondern bekommt ähnliche Produkte angeboten.
– Wenn es kein ähnliches Produkt zu dem Gelöschten gibt, löschen Sie die Seiten, die Urls und den Inhalt. Richten Sie zusätzlich einen 410-Code ein, der Google benachrichtig dass diese Seite endgültig gelöscht ist.
– Manchmal lohnt es sich eine Seite über das Produkt bestehen zu lassen, wenn die Produktbeschreibung auch für andere Artikel zutrifft oder es wichtige Links auf der Seite gibt – also wenn die Informationen auf der Seite dem Nutzer helfen können.

3. Was mache ich mit saisonalen Produkten?
-Bereiten sie die Kunden auf die Saison vor. Erstellen Sie Inhalte die auf die kommenden Produkte hinweisen, verweisen Sie auf ähnliche Artikel und bieten Sie Vorbestellungen an. Der Kunde soll möglichst wenig enttäuscht werden wenn er sein gesuchtes Produkt nicht findet.

4. Was mache ich mit neuen Produkten?
-Kümmern Sie sich um die interne Verlinkung ihrer Kategorien, Produktseiten und der Hauptseite. So stellen Sie sicher, dass Google die neuen Produkte schnell crawlt und die Seiten indexiert.

5. Was mache ich, wenn ich keine oder nur wenige Informationen zu Produkten auf meiner Seite habe?
– Identifizieren Sie das Produkt das sich am besten verkauft. Erstellen Sie für dieses Produkt händisch neuen Inhalt. Wenige, lieblose oder gar keine Beschreibungen zu dem Produkt vergrault Kunden.
-Bauen Sie eine „User Generated Content“ ein. Lassen Sie die Produkte bewerten, implementieren Sie Erfahrungsberichte, stellen Sie zufriedene Kundenmeinungen auf die Seite.

6. Was mache ich mit Produktbeschreibungen meiner Zulieferer?
– Um Duplicate Content zu vermeiden, reichern Sie die vom Hersteller gelieferten Produktbeschreibungen mit weiteren Infos an. Zeigen Sie auf der Seite Kundenmeinungen, versuchen Sie das Produkt zu personalisieren.
– Manche Produktbeschreibung sind in einer technischen, „langweiligen“ Sprache verfasst. Versuchen Sie stattdessen Emotionen zu wecken oder Geschichten zu den Produkten zu finden.

7. Wie gehe ich mit der Struktur der Produktpalette auf meiner Seite um?
– Benutzen Sie Kategorien. Behandeln Sie die Kategorien wie eigenen Seiten(Landing Pages) und kümmern Sie sich um eine anständige und übersichtliche Architektur Ihrer Domain. Beispiel:

– www.ihredomain.de Ihre Startseite
– www.ihredomain.de/kategorien Die Seite mit einer Übersicht der Kategorien
– www.ihredomain.de/kategorien/produkt Die Seite des einzelnen Produktes

Je nach Branche und Produktpalette muss die Architektur natürlich angepasst werden – Übersichtlichkeit und Einfachheit ist aber immer oberstes Gebot. URLs mit einer Adresse die über den ganzen Bildschirm geht und auch noch Sonderzeichen enthält sind altbacken und verraten ein schlechtes Webdesign.

8.Wie verlinke ich intern richtig?
– Denken Sie an den Nutzer! Google belohnt eine gute interne Verlinkung, welche immer auch eine nutzerfreundliche Verlinkung ist. Erschweren Sie dem Nutzer die Navigation auf der Seite nicht. Bieten Sie eine Navigation an, durch die man schnell zu den verschiedenen Kategorien, Unterkategorien, der Hauptseite, etc… springen kann.

9.Wie gehe ich mit User Generated Content um?
– Nutzer die Ihr Produkt empfehlen sind das beste Marketing das Sie bekommen können. Bauen Sie deswegen positive Rückmeldungen auf Ihrer Seite ein! Haben Sie keine Angst in Kontakt mit Ihren Kunden zu treten – eine lebendige und zufriedene Kundschaft, die ihre Zufriedenheit auch kommuniziert, zieht neue Kunden an.
– Bauen Sie schema.org in Ihre Seite ein.
Dadurch helfen Sie nicht nur den Suchmaschinen Ihre Unterseiten zügig und effektiv zu indexieren. Die Bewertungssysteme für den Nutzer helfen, in den SERPs schneller auf Ihre Unterseiten zu kommen.
– Integrieren Sie Social Media auf Ihrer Seite. Sicher, man darf nicht blauäugig an diese Sache rangehen, die Kommunikation mit den Kunden kann auch nach hinten losgehen. Trotzdem steigert ein guter und gepflegter Kundenkontakt die Sichtbarkeit und den Traffic enorm!

10. Wie bringe ich SEO, WebDesign und neue Produkte am besten zusammen?
– Ihr Webdesigner und Ihr SEO-Spezialist müssten zusammenarbeiten! Sonst entsteht Chaos und Sie werden weniger Besucher und weniger Conversions haben. Ihre interne und externe Linkarchitektur, sowie das Design der Seite, speziell wenn Sie neue Produkte verkaufen möchten, müssen gut geplant werden und stimmig miteinander aktiv werden.
– Suchen Sie sich Rat von Experten! Gutes SEO und ein auf Nutzerfreundlichkeit abgestimmtes Webdesign ist keine leichte und vor allem eine zeitintensive Aufgabe. Im SEO und im Webdesign gibt es ständig Neuerungen, Innovationen und Veränderung der Rahmenbedingungen (man denke nur an den Markt der Smartphones, oder die regelmäßigen Updates von Google). Ein „nebenher“ SEO oder Webdesign ist ein schlechtes SEO und Webdesign.

11. Wie organisiere ich „ähnliche Produkte“ auf meinen Seiten?
– „Was andere Nutzer gekauft haben“, „Was sie auch interessieren könnte“ – So oder so ähnlich werden Kunden bei Amazon und Co auf weitere Kaufvorschläge hingewiesen, die ihrem Interessenprofil entsprechen. Die Taktik ist gut, muss aber überlegt ausgeführt werden.
– Schlagen Sie nicht irgendwelche Produkte vor, sondern überlegen Sie, welche Vorschläge relevant sind und welche nicht. Lernen Sie ihren Kundenstamm genau kennen. Wie ist seine typische Situation, was könnte er noch gebrauchen, was will er nicht. Apple-Jünger werden sich ein Gerät von Apple kaufen – wenn auf der Seite des Appleprodukts ein Hinweis auf ein Samsung-Ladekabel ist, bringt das einfach nichts.
– Identifizieren Sie die Produkte, die gekauft, gewünscht und gebraucht werden und platzieren Sie diese entsprechend auf den Produktseiten als Vorschläge.

12. Was mache ich mit der internen Suche auf meiner Seite?
– Die interne Suche wird oftmals vergessen oder nur schlampig betreut. Tatsächlich ist sie ein wichtiger Punkt für die Nutzerfreundlichkeit und gutes Mittel um die Conversions zu erhöhen.
– Besorgen Sie sich Tools, mit denen Sie die Keywords verfolgen können, die innerhalb ihrer Seite gesucht werden, sowie um zu messen was wie häufig angeklickt wird und wie lange Besucher auf ihrer Seite sind.
– Diese Informationen helfen Ihnen die Produkte zu identifizieren die tatsächlich am meisten gesucht werden – optimieren Sie ihre Seite sowie ihre externe wie interne Linkarchitektur entsprechend. Nutzen sie die Informationen auch um neue Ideen für Produkte, Marketingstrategien oder Events zu finden.
-Testen Sie die interne Suche, stellen Sie sicher dass keine falschen Landingpages entstehen, keine 404-Seiten und keine seltsamen Sucherergebnisse. Fehler und Lücken in der internen Linkarchitektur führen nur zu höheren Absprungraten.

13. Was mache ich mit Videos oder Bildern?
– Benutzen Sie keine selbstgemachten Bilder, es sei denn Sie sind ein guter (!) Fotograf. Unsere Aufmerksamkeit lässt sich leichter von Bildern fesseln als von Text – Bildern prägen sich deswegen schneller im Gedächtnis ein und haben eine größere Auswirkung bei der emotionalen Bewertung Ihres Shops. Ein professioneller Fotograf kann das Produkt so ablichten, dass eine gute Stimmung beim potentiellen Kunden entsteht.
– Benennen Sie die Bilder fürs SEO taktisch gut – Alt-Text, Dateiname, Caption, helfen Google ihre Produkte besser zu indexieren.

14. Was mache ich mit der Optimierung für mobile Seiten?
– Ein nicht zu unterschätzender Punkt! Glücklicherweise haben wir dazu schon einige Infos gesammelt: – > https://www.seo-kueche.de/blog/mobile-seo-effektive-tipps-fuer-die-suchmaschinenoptimierung/ und https://www.seo-kueche.de/blog/mobile-webseiten-und-der-einfluss-auf-das-ranking/

15. Was mache ich mit der Sicherheit meiner Seite?
– Ein „https“ ist Pflicht! Bei der Bezahlung ist eine Verschlüsselung absolutes Muss! Ein Shop ohne Zertifikate fürs sichere Bezahlen wird als unseriös eingestuft. Das beste SEO hilft nichts wenn die Kunden kein Vertrauen in ihren Shop haben.

Meta-Punkte:
– Machen Sie eine regelmäßige Kontrolle Ihrer SEO-Maßnahmen und überwachen Sie die Conversionsraten, Absprungraten und den Traffic.
– Dazu benutzen Sie am besten Googles Webmaster-Tools! Suchen Sie damit auch regelmäßig nach 404-Seiten.
– Sobald Sie einen Fehler auf der Seite finde, oder der Traffic einbricht, tun Sie etwas. Je länger Sie warten, desto schlimmer wird es.
– Investitionen in SEO-Tools wie Sistrix, Xovi oder Linkresearchtools lohnen sich! Diese Tools stellen Daten zur Verfügung, die sie sonst nicht oder nur sehr schwer bekommen.
– Testen Sie ihre Seite! Screaming Frog SEO Spider crawlt ihre Seite und meldet Fehler, zu lange Ladezeiten oder ähnliches unschönes.
– Dank Snowden ist es nun auch jedem klar: Daten sind im Internet der wichtigste Rohstoff! Auf Online-Shops bezogen bedeutet dies: Analysieren Sie ihre Daten und entscheiden Sie welcher Bereich dringend mehr Aufmerksamkeit benötigt und welcher nicht. Alles auf einmal zu machen führt nur zu Chaos.
– Denken Sie an SEO für mobile, internetfähige Endgeräte! Der Markt für „mobile“ wächst stetig und unaufhaltsam! Siehe auch unsere Blogbeiträge zu dem Thema.



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