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Installation von MagentoJetzt, wo unsere Domain und Hoster feststehen und wir uns für ein System entschieden haben, kann es gleich mit dem Bau der Webseite losgehen!

Nicht.

 

 

Für Laien ist es extrem schwierig, die abstrakte Welt des Webdesigns zu durchdringen und nachzuvollziehen. Es gibt zwar jetzt immer mehr und mehr Möglichkeiten für Neuankömmlinge, sich zurecht zu finden (dazu später mehr), doch ohne vorab angeeignete Grundkenntnisse wird es schwierig. Im Laufe des Webseitenbaus wird man öfter auf Hindernisse stoßen, die nach einer halben oder dreiviertel Stunde Google-Recherche überwunden werden. Wenn man aber nicht versteht, warum nun diese Lösung hilft, wird man das nächste mal wieder sehr viel Zeit mit der Problemsuche verbringen.

 

Es gibt einige erste Anlaufstellen, mit denen man sich befassen sollte. Achtung: Englischkenntnisse sind von Vorteil:

http://de.selfhtml.org/ → Alles zum Thema HTML. Vor allem sehr gut bei Syntax-Fragen

http://css-tricks.com/ → CSS. Wie der Name schon sagt, gibt es neben grundlegenden CSS Infos auch Tricks und Kniffe für Profis.

http://stackoverflow.com/ → Perfekt für die Problemlösung und sehr hilfreiche Community!

 

Das waren die Grundlagen. Hier gibt’s spezielle Informationen zu Magento:

http://www.mag-tutorials.de/

http://www.magentocommerce.com/wiki/

 

Los geht’s!

Um eine Webseite bauen zu können, wird zunächst eine MySQL Datenbank benötigt. Für gewöhnlich kann diese mit wenigen Clicks im Adminpanel des Hosters eingerichtet werden. Sofern man sich damit schwer tut, stehen die meisten (guten) Hoster mit Rat und Tat zur Seite.

Viele Hoster bieten auch sogenannte One-Click-Install-Pakete von diversen Systemen an. Dadurch wird die neueste Version einfach und schnell auf dem Server gespielt. Ein Nachteil des Ganzen ist, dass man wichtige Schritte, die bei der Installation anfallen, umgeht und ggf. später im Adminpanel auch nicht mehr ändern kann. Z.B. kann bei der Installation die URL zum Panel selbst bestimmt werden (für gewöhnlich ist diese meinehomepage.de/admin). Das ist zwar nur eine Kleinigkeit aber das Ratespiel macht es Hackern schon mal ein etwas schwerer, an sensible Daten zu kommen.

 

Empfehlenswert ist daher eine manuelle Installation:

 

1. Die benötigte Version herunterladen (Community Edition ist kostenlos) → http://magento.com/products/overview

2. Ein FTP Klienten herunterladen. Filezilla ist hier eine gute Wahl → https://filezilla-project.org/

3. Sobald die Daten heruntergeladen wurden, sollte man deren Inhalt in einem Ordner auf dem Stammverzeichnis (Root) legen, in meinem Fall einfach WWW. Tipp: Man sollte nach Möglichkeit alles in den ersten Ordner packen und nicht einen weiteren anlegen. Ursprünglich hatte ich alles in home/www/magento installiert, wodurch meine Webseite ebenfalls nur unter meinehomepage.de/magento erreichbar war.

magento installation

 

4. Sobald die Dateien auf dem Server zu finden sind, ruft man die Homepage in einem Browser auf und siehe da, Magento!

magento

5. Hier einfach die Felder bei der Installation sorgfältig ausfüllen. Wenn etwas unbekannt ist, die obigen Quellen bieten gute Infos.

6. Wenn man das erledigt hat, dauert es nur wenige Sekunden, bis die Installation fertiggestellt ist. Jetzt erreicht man über meinehomepage.de das Frontend und über meinehomepage.de/admin das Backend der Seite.

 

Das nächste mal gehen wir auf die Themen HTML, CSS, Plugins und zerschossene Seiten ein!

 

Was haben wir heute gelernt ?

 

  • Informieren hilft! Man kann auch gern loslegen und Probleme nach und nach lösen, aber wenn einem das Grundverständnis fehlt wird man immer im Dunkeln tappen und sich bei jeder Änderung unsicher sein.
  • Mühe lohnt! Man sollte sich die Zeit nehmen eine manuelle Installation durchzuführen, um sicherzugehen, dass gröbste Sicherheitsfehler vermieden werden.

 

 



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