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Notebook Einkaufswagen

© EwaStudio – Fotolia.com

Letztens ging es um die Conversion Rate (https://www.seo-kueche.de/blog/aus-besuchern-werden-kaeufer-die-conversion-rate/). Ein Aspekt der dabei etwas unter ging, war der Content, also der Inhalt auf der Seite. Deswegen schauen wir uns heute mal an, wie der Inhalt der Seite sowohl mit der Conversion Rate also auch mit dem Ranking der Seite zusammenhängt. Vorweg schonmal: eine gute Conversion Rate geht mit einer optimalen Usability und einem guten Content einher. Conversion Rate ist Usability + Content.

Zuerst das Ranking (erst wenn Kunden eine Seite finden, kann „konvertiert“ werden).
Das der Content King ist, versteht sich mittlerweile von selbst. Was ist guter Content? Ganz klar, guter Content ist von Angebot abhängig. Für einen Hängematten-Shop ist guter Content hochwertige Bilder, die übersichtlich implementiert sind, auf die man klicken kann, eine Beschreibung haben, etc… Eine Seite die philosophische Lebensberatung verkauft, sollte nicht allzu viele Bilder haben. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Text, den Leistungen, oder Ansprechpartner. Guter Content ist außerdem nicht statisch, sondern wird regelmäßig erneuert, ergänzt, gelöscht. Auch muss man mit zu viel Content vorsichtig sein. Ständig ellenlange Texte über die Herstellungsbedingungen, den Transport, und die Pflanze aus der die Hängematten sind, können unter Umständen gefährlich sein. Dann nämlich, wenn der Kunde vor lauter interessantem Text gar nicht mehr zum kaufen kommt.

Der nächste Schritt
Die Kundenanalyse. Was ist die Zielgruppe, ihr Alter, Geschlecht, Bildungsstand. Wofür und warum könnten sie mein Produkt kaufen? Auf diese Zielgruppe muss optimiert werden. Sowohl der Content, als auch die Usability. Das bedeutet, verkaufe ich B2B Leistungen an 40-50 jährige mittelständische Unternehmer, gehe ich von wenig Zeit und geringer Internetaffinität aus. Deswegen kommen meine Kontaktdaten zusammen mit meinen Leistungen gut sichtbar auf die Landingpage, ich verzichte auf Java, scrollbare Fenster, Schnickschnack eben. Anders sieht es aus, will ich an Studenten das Abo eines Fitnesscenters verkaufen. Und wieder anders wenn ich ökologische Kinderwägen an junge Eltern verkaufen will. Unseriösität muss vermieden werden. Bedeutet, nicht mit verschiedenen Schriftarten spielen. Der Kern der Seite, also das worum die Seite sich dreht, sollte klar von Werbung oder anderem Content auf der Domain abgegrenzt werden. Es bringt nichts wenn ich einen steigenden Traffic habe, aber der neue Traffic aus einer Zielgruppe kommt, die mein Produkt gar nicht kaufen will. Lieber habe ich weniger Traffic, dafür mehr Conversions. Deswegen muss der Content und die Usability auf die Zielgruppe ausgerichtet sein – und zwar so fein und fokussiert wie möglich.

Jetzt kommt es noch drauf an, wo der Content stehen soll. Beispiel
Der Kunde sucht nach Hängematten. Die Seite auf die er kommt, sollte ohne zu scrollen deutlich machen, dass der Kunde hier Hängematten kaufen kann. Und zwar jetzt. Sofort. Einfach nur einmal klicken. Mit allen Versandkosten im Überblick. Schnelle Abwicklung, keine unnötigen Registrierungen. Beschreibung des Produkts sollte mit maximal einem Klick gesehen werden können. Die Beschreibung selber muss übersichtlich sein, d.h. alle wichtigen Infos auf einen (1) Blick. Gesehen und gekauft. Hört sich simpel an, dennoch gibt es einige Landingpages, auf denen man gar nicht finden kann wo den das versprochene Produkt ist. Oder man merkt erst bei der Bestellung dass das Produkt ausverkauft ist. Oder man muss seine Telefonnummer angeben (ich breche dann immer sofort ab). Auch was Kategorienbeschreibungen angeht, sollten diese schnell erreichbar sein, aber nicht stören. Die besten Shops haben die Kategorien irgendwo oben, überhalb des Hauptcontents verschoben. Gar keine Kategorien zu benötigen ist natürlich die hohe Kunst der Shopkonstruktion. Wenn es geht, machen!

Generell muss der Kunde ungefähr folgende Gedanken haben
„Wow ist das schön und übersichtlich, meine Augen beruhigen sich weil ich nicht von Informationen erschlagen werde. Irgendwie fühle ich mich gut hier, seriös wirkt es auch. Und wenn ich mehr wissen will, sehe ich sofort wo ich klicken muss. Und so einfach kann ich bestellen? Wahnsinn, obwohl das Produkt ausverkauft ist, bietet mir die Seite von selbst alternative Produkte an! Bei der Bezahlung habe ich sogar eine SSL-Verschlüsselung und ich kann per PayPal, Banküberweisung oder Bitcoins bezahlen!“ Naja, das mit den Bitcoins rate ich nicht jedem Unternehmen.

Ok, nochmal zurück zum Content, der Usability und der Conversion Rate. Ist der Content gut plaziert, passt er zum Angebot und liefert die Landingpage was sie verspricht, haben wir den ersten Schritt. Wenn dann noch die Usability „gut“ ist, können wir die Conversion Rate erhöhen. Man kann bei diesem Thema sehr ins Detail gehen und sollte es auch tun. Zu beachten wären dabei Punkte wie:

– Einstiegspunkt der Besucher
– Verweildauer und wo Besucher am längsten/am kürzesten verweilen
– Click-Through-Rate
– Absprungrate, und wo die Besucher abspringen
– Eye-Tracking Tests

Wenn man damit im Detail den Besuchsverlauf des Kunden nachverfolgen kann, erhält man die Chance relativ genau die Usability samt Content zu optimieren. Und kann damit mehr Verkäufe über die Webseite erzielen.



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